Sonntag, 23 Januar 2022
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K - Kirche und Klimaschutz

Gemeinde: fair und nachhaltig

Gemeinde fair und nachhaltig„Gemeinde: Fair und nachhaltig“ ist eine neue Auszeichnung für bayrische evangelische Kirchengemeinden, die sich im fairen Handel, weltweiten Beziehungen und Umweltverantwortung engagieren.

Es gibt bereits viele gute Auszeichnungen wie z.B. die „Fairtrade Town“ für Kommunen oder den „Grüne Gockel“ für Kirchengemeinden, der vor allem das Umweltmanagement im Blick hat. Die neue Auszeichnung füllt die Lücke der fehlenden Auszeichnung für bayrische evangelische Kirchengemeinden, die den inhaltlichen Zusammenhang zwischen fairem Handel, weltweitem Miteinander und Umweltverantwortung abbildet.

Der Zusammenschluss aus den Kooperationspartner*innen Mission EineWelt, Brot für die Welt und des Umweltmanagements der ELKB bildet die inhaltliche Breite und thematischen Zusammenhänge ab. Den Kirchengemeinden erlaubt die Selbsteinschätzung durch den Kriterienkatalog niederschwellig ihr bisheriges Engagement zu überprüfen und sich daran zu freuen und motiviert weitere Projekte anzugehen, die zu einer gerechteren Welt beitragen.

Weitere Informationen zur Auszeichnung und wie auch Ihre Gemeinde daran teilnehmen kann, finden Sie auf der Webseite von Mission EineWelt https://mission-einewelt.de/kampagnen/gemeinde-fair-nachhaltig/#toggle-id-6.

Klimaschutzgesetz in der ELKB

Gesetz Klimaneutralität ELKB

Liebe Engagierte in der Umwelt- und Klimaarbeit,

einige von Ihnen und euch haben uns in den letzten Tagen gefragt, ob es stimmt, dass es nun auch in der ELKB ein Klimaschutzgesetz geben soll. Ich zitiere dazu den Facebook-Post des Landesbischofs von letztem Donnerstag:

"Mit 88 Ja-Stimmen, 1 Nein-Stimme und 4 Enthaltungen hat die Landessynode heute den Landeskirchenrat gebeten, der Landessynode spätestens bis zur Herbsttagung 2022 ein umfassendes Gesetz zur Förderung des Klimaschutzes innerhalb der ELKB vorzulegen. Das Gesetz soll Klimaschutzziele, Instrumente sowie verbindlich zu ergreifende Maßnahmen für die verschiedenen Ebenen und Einrichtungen der ELKB beinhalten. Insbesondere die Handlungsfelder Mobilität, Gebäudemanagement, Energie und Beschaffungswesen sollen dabei berücksichtigt werden. Ich freue mich über diesen klaren Auftrag! "

Auch wir freuen uns - das Ganze ist nämlich als Dringlichkeitsantrag vorwiegend junger Synodaler sehr spontan auf den Weg gebracht worden.

Für unsere Arbeit bedeutet der Auftrag, dass wir bis Februar nun in Abstimmung mit allen zu beteiligenden Abteilungen einen ersten Entwurf erstellen müssen. Dazu brauchen wir als Erstes belastbare Zahlen über die aktuellen Emissionen. Esther Ferstl, unsere Klimaschutzmanagerin, hat die Arbeit daran bereits begonnen. In einem zweiten Schritt werden wir Maßnahmen und Zeitkorridore beschreiben, wie wir diese Emissionen deutlich reduzieren können (der Maßnahmenkatalog im Integrierten Klimaschutzkonzept ist hierzu die Vorarbeit), und versuchen, dieKosten dieser Maßnahmen zu beziffern (das ist der Schritt über das Integrierte Klimaschutzkonzept hinaus). Schlagkräftig wird das neue Klimaschutzgesetz nämlich nur, wenn dieses auch die personellen und finanziellen Ressourcen sichert, die es braucht, um die Maßnahmen umzusetzen. Da der Finanzausschuss der Landessynode den kommenden Haushalt im Wesentlichen bereits im Mai eines Jahres beschließt, liegt ein sehr arbeitsintensives halbes Jahr vor uns. An dessen Ende aber noch einmal deutlich mehr Schwung für Klimaschutz und Schöpfungsverantwortung in der ELKB stehen könnte!

Herzlichen Gruß

Wolfgang Schürger

Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern

Der Beauftragte für Umwelt- und Klimaverantwortung

Pilotstandorte für das Projekt Klimaschutz in Caritas und Diakonie gesucht

Pilotprojekt Klimaschutz in Caritas und Diakonie; Nationale Klimaschutzinitiative; Pilotstandort gesucht; Standort

Die Diakonie Deutschland hat es sich zum Ziel gesetzt bis 2035 klimaneutral zu werden. Um diesem Ziel näher zu kommen, beantragt die Diakonie Deutschland gemeinsam mit dem Deutschen Caritasverband das Projekt „Klimaschutz in Caritas und Diakonie“ bei der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums.

Um Verbände, Träger, Dienste und Einrichtungen auf dem Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen, plant die Diakonie Deutschland gemeinsam mit dem Deutschen Caritasverband, dem Öko-Institut sowie der gemeinnützigen Beratungsagentur KATE ein Projekt, in dessen Rahmen 100 Pilotstandorte bei der Umsetzung eines Klimamanagements unterstützt werden sollen.

Mit deren Hilfe soll die Implementierung eines systematischen Klimaschutzmanagements erprobt und praxiserprobte Handlungsstrategien für die weitere Umsetzung im Verband entwickelt werden sollen. Voraussichtlicher Projektstart ist im Sommer 2022. Die Laufzeit des Projektes beträgt 3 Jahre.

Weitere Informationen finden Sie in den Download-Dokumenten.
Für Rückfragen steht Ihnen Johanna Gary sehr gerne zur Verfügung!
Bei Interesse, füllen Sie bitte das „Formular Interessensbekundung“ anbei aus. Bitte schicken Sie das ausgefüllte Formular (bis 7. Januar 2022) per Email oder Post an:


Johanna Gary
Zentrum Recht und Wirtschaft
T +49 30 652 11-1164
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Straße 1, 10115 Berlin
 
Dateien:
pdf.png Pilotstandorte gesucht Diakonie
Datum Mittwoch, 01. Dezember 2021 13:13 Sprache  Deutsch Dateigröße 380.26 KB Download 76 Download
 

Dekanat München wird klimaneutral!

Dekanat München wird klimaneutralBereits seit vielen Jahren gibt es im Dekanat München etliche kirchliche Initiativen in den Bereichen Fairtrade, Grüner Gockel, Naturschutz, nachhaltige Mobilität und Nachhaltigkeit in den Kirchengemeinden, Initiativgruppen, Einrichtungen und der Diakonie. Die Erkenntnis, dass 89 % der landeskirchlich erzeugten CO2-Emissionen aus den Gebäuden entstehen, führte aber zur Erkenntniss das noch deutlich mehr passieren muss.

Daher beschloss die Dekanatssynode am 16.11.2021, dass auch der Dekanatsbezirk München bis spätestens 2035 klimaneutral sein soll.

Um das Ziel der Klimaneutraität überhaupt erreichen zu können, braucht es eine Gesamtstrategie. Diese soll in Rahmen eines breiten und transparenten Beteiligungsprozesses erarbeitet werden.
vorgelegt werden. Um zu einer aussagekräftigen Datengrundlage für die Beschlussfassung zu kommen, soll im Bereich des Evang.-Luth. Dekanatsbezirkes München flächendeckend das „Grüne Datenkonto“ eingeführt werden. Aufgrund dieser Datenbasis, sollen die nächsten, sinnvollen Schritte erarbeitet werden und bis spätestens November 2022 zur Beschlussfassung bereit stehen.

Mit einem ersten Programm soll hier relativ einfach ein erster wichtiger Schritt gegangen werden und "einfach angefangen" werden. Dazu gehört das Programm "10 Dächer, 10 Heizungen". Das Ziel ist hier, die zehn ältesten, fossilen Heizungen durch moderene, klimafreundliche Geräte zu ersetzen sowie auf zehn geeignete Dächer (im Kircheneigentum) Photovoltaikanlagen zu installieren - und das so schnell wie möglich!
Weitere Programme dieser Art sollen selbstverständlich folgen!

Mehr Informationen dazu erhalten Sie auf der Webseite des Dekanats und/oder bei den entsprechenden Umweltbeauftragten der Pro-Dekanate.

Dekanat Regensburg beschließt Klimaneutralität!

Klimaneutral im Dekanat Regensburg Ein deutliches Ergebnis im Dekanat Regensburg: ohne eine einzige Gegenstimme (mit nur einer Enthaltung) stimmten die Synode des Donaudekanats Regensburg für den Beschluss zu mehr Klimaschutz! Damit verpflichtet sich das Dekanat bis 2035 klimaneutral zu sein, und bereits 2030 signifikante Einsprungen im Gebäudebereich, dem größten Emittenten, erzielen zu wollen. Eine Maßnahme dazu: die Förderung von fossilen Heizungen ist ab sofort verboten, bei jeder neuen Heizung muss zuerst geprüft werden, ob es nicht noch effizientere Lösungen gibt!

Wir gratulieren zu diesem beherzten Schritt in eine enkeltaugliche Zukunft!

Den Beschluss und mehr Informationen dazu finden Sie auf der Webseite des Dekanats Regensburg.