Samstag, 24 Juli 2021
A+ R A-

K - Kirche und Klimaschutz

Klimapilgern - Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit

Foto Karola Wiedemann Klimapilgerweg2021

Am 14. August 2021 startet der 5. Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit im polnischen Zielona Góre. Der Pilgerweg verbindet die Weltklimakonferent 2018 in Katowice (Polen) mit der diesjährigen in Glasgow (Schottland). Der Weg der Pilger führt von Polen über Deutschland, die Niederlande und England und erreicht am 29.Oktober 2021 nach rund 1.450 km Glasgow.

Wir alle sind herzlich eingeladen, alleine oder in Gruppen, sich dem Pilgerzug anzuschließen, gerne die ganze Strecke oder aber auch nur ein kleines Stück des Weges.
Die Schwerpunktthemen es diesjährigen Pilgerwegs für Klimagerechtigkeit sind die Mobilität und Landwirtschaft.Der 5. Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit ist ein überregionales Projekt aller kirchlichen Hilfswerke, der katholischen Bistümer und den evanglischen Landeskirchen in ganz Deutschland. An den einzelnen Orten werden auch Begegnungen organisiert und thematische Veranstaltungen angeboten. Die jeweils gültigen Corona-Schutzmaßnahmen werden selbstverständlich beachtet.
Mehr Informationen zum 5. Ökumenischen Pilgerweg, den einzelnen Stationen und die Anmeldung finden sie auf der Webseite: www.klimapilgern.de

Foto: Fotografin Karola Wiedemann /Klimapilgerweg2021

Veranstaltungstipp: Der Grüne Gockel

Vortrag: "Der Grüne Gockel"

Gockel Logo Umweltman cmykDer Grüne Gockel ist das Zertifikat für ein Umweltmanagementsystem in Kirchengemeinden und kirchlichen
und diakonischen Einrichtungen.
Ein Umweltmanagementsystem zielt darauf ab, die Arbeit vor Ort in der Kirchengemeinde oder Einrichtung
zunehmend umwelt- und klimafreundlicher zu gestalten. Dafür legt es fest, wer dabei wann und wie genau welche Aufgaben und Maßnahmen übernimmt.
Die christliche „Ethik des Genug“ motiviert zu einem schöpfungsfreundlichen, nachhaltigen Lebensstil. Gemeinden und Einrichtungen mit dem Grünen Gockel legen bewusst Umweltschwerpunkte in der Bildungsarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, bei Anschaffungen und setzen kleine und große Aktionen zum Umwelt- und Klimaschutz um. Christina Mertens erklärt in diesem Vortrag, welche Vorteile man mit dem Grünen Gockel hat und wie man hier konkret Erfolge zum Klimaschutz erreichen kann. Was genau hat es also mit dem Grünen Gockel auf sich hat, wer kann ihn bekommen und was muss man dafür tun?

Diese Veranstaltung ist ein Teil unserer Veranstaltungsreihe in der wir Kirchengemeinden und kirchliche und diakonische Einrichtungen dabei unterstützen klima- und umweltfreundlicher zu Handeln.

Wir bieten diese Veranstaltungen momentan online, über Zoom, an. Eine Anmeldung ist erforderlich. Anmeldung bitte online oder mit dem Anmeldeformular (siehe unten) an das Klimaschutzmanagementteam senden. Sollten mehrere Mitarbeiter*innen ihrer Einrichtung am Vortrag teilnehmen wollen, teilen Sie uns bitte auch deren Namen mit. Die Bestätigung ihrer Anmeldung sowie die Einwahldaten erhalten Sie auf die Email-Adresse mit der sie sich angemeldet haben.

Die Veranstaltung ist für Mitarbeiter*innen von kirchlichen und diakonischen Einrichtungen sowie Kirchengemeinden in Bayern kostenlos.  

Nächster Termin:

Mi, 19.07.2021, 19:00h, Online

Kein passender Termin dabei? Kein Problem! Wir bieten unsere Veranstaltungen auf nachfrage gerne auch zu anderen Zeiten an.

Intesse an weiteren Vorträgen zum Klimaschutz in Gemeinden und Einrichtungen? Schauen Sie sich unser ganzes Portfolio an!

Dateien:
pdf.png Anmeldeformular Weiterbildungsangebot 2.0 Beliebt

Anmeldeformular für das Weiterbildungangebot der ELKB. Bitte senden Sie das Formular vollständig ausgefüllt an das Klimaschutzmanagementteam.

Datum Mittwoch, 10. März 2021 09:10 Dateigröße 226.25 KB Download 245 Download

Ehrenamtliche in der kirchlichen Umwelt- und Klimaarbeit: hoch qualifiziert, hoch motiviert - aber manchmal auf der Suche nach breiterer Unterstützung

"Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Ehrenamt?" haben wir im Oktober 2016 per Online-Umfrage die über 1.100 Umweltbeauftragten in den Kirchengemeinden, Dekanatsbezirken und kirchlichen Einrichtungen sowie die Mitglieder der Umweltteams des Grünen Gockels gefragt. Die wesentlichen Ergebnisse sind im folgenden Download zusammengefasst.

Erfreulich: Die überwiegende Mehrheit fühlt sich gut bis sehr gut begleitet durch die Hauptamtlichen der kirchlichen Umwelt- und Klimaarbeit. Danke für dieses positive Feedback!

Beeindruckend: Das hohe Engagement der überwiegend hoch qualifizierten Ehrenamtlichen. Christlichen Glauben glaubwürdig zu leben und die Sorge um den Zustand unserer Welt sind dabei die Hauptmotivatoren.

Bedenkenswert: Rund ein Drittel der Befragten fühlt sich vor Ort allein gelassen: Dass wir als Christinnen und Christen verantwortlich und verantwortungsbewusst in und mit der Schöpfung Gottes leben, ist noch lange nicht selbstverständlich in unserer Kirche.

pdf.png Zufriedenheit mit dem Ehrenamt Beliebt

"Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem ehrenamtlichen Engagement in der kirchlichen Umwelt- und Klimaarbeit?" Kurzzusammenfassung der Umfrage vom Oktober 2016.

Datum Montag, 06. März 2017 15:11 Dateigröße 417.61 KB Download 1.848 Download

Zukunft gestalten - auch im Kleinen

Die Mitglieder der Zukunftswerkstatt

"Im Großen" haben die Mitglieder der UN bei der Klimakonferenz in Paris Fakten geschaffen. Nun geht es darum, die Vereinbarungen von Paris auch umzusetzen.

Dass dies auch "im Kleinen" möglich ist, davon ist Pfarrer Dr. Manfred Müller aus der Kirchengemeinde Prüfening überzeugt. Deswegen hat er eine Zukunftswerkstatt ins Leben gerufen, in der die Prüfeninger überlegen und auch ganz konkret ausprobieren können, wie Klimaschutz und nachhaltiger Lebensstil "im Kleinen" funktionieren.

Die mittelbayerische Zeitung berichtet ausführlich darüber (dem Link folgen).

Umweltverantwortung - auch bei den Kirchentagen

Hesselberg-Kirchentag mit Landesbischof Bedford Strohm und Wolfgang SchürgerPfingst-"Ferien"? Nein, Zeit der Großveranstaltungen: Beim Bayerischen und beim Deutschen Kirchentag war die kirchliche Umwelt- und Klimaarbeit mit einem eigenen Stand präsent - und konnte mit hohem Besuch rechnen:

Prälat Dutzmann mit Frau und Wolfgang Schürger

Auf dem Hesselberg stellte Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm seine Kompetenz im Mülltrennen unter Beweis und brachte selbst Wolfgang Schürger ins Nachdenken, wo denn nun der alte Fahrradschlauch hin gehört (es gibt zwar mitunter Gummi-Sammlung, er muss aber dennoch in den Restmüll, da ein Metall-Gewebe im Gummi enthalten ist. (Foto: H. Assel)

In Stuttgart besuchte der Bevollmächtige der EKD bei der Bundesregierung, Prälat Dutzmann, mit Frau den Stand der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten zur "Mobilität der Zukunft" und stellte unter Beweis, dass man auch in verantwortlicher Position umweltfreundlich unterwegs sein kann: "Auch meine Brüssel-Termine plane ich in der Regel so, dass ich mit dem Zug anreisen kann."