Donnerstag, 22 April 2021
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B - Bauen und Sanieren

Energieeffizient Bauen schont nicht nur den Geldbeutel sondern auch das Klima. Hier finden Sie spannende Beispiele und Ideen wie Bauen und Sanieren, vorallem im kirchlichen Bereich, ressourcenschonend, klimafreundlich und finanziell machbar funktionieren kann.

Sollte Sie Bau- oder Sanierngsmaßnahmen in ihrer Kirche oder kirchlichen/ diakonischen Einrichtung planen, denken Sie auf jeden Fall daran sich an das Baureferat zu wenden. Dort erhalten Sie Unterstützung, können sich über rechtliche Vorraussetzungen informieren und Hinweise zu möglichen Förderprogrammen erhalten.

Den richtigen Anprechpartner für ihre Gemeinde entnehmen Sie bitte der Gebietsaufteilungskarte (auch als PDF zum herunterladen).

Baureferat Übersicht

pdf.png Gebietsaufteilung Baureferat Bayern

Gebeitsaufteilung und Zuständigkeiten des Baureferats des Landeskirchenamtes der ELKB.

Datum Mittwoch, 03. Februar 2021 13:02 Dateigröße 172.9 KB Download 98 Download

Ablauf eines Bauvorhabens

In Ihrer Gemeinde oder Einrichtung steht ein Bauvorhaben oder Sanierungsmaßnahmen bevor? Damit der ganze Prozess möglichst reibungslos und schnell vonstatten geht, ist es wichtig sich erst einmal an das Landeskirchliche Baureferat zu wenden. Gemeinsam werden dann alle Schritte erarbeitet, bis die Kirchenaufsichtliche Genemigung für das Projekt erteilt ist. Ab dort übernimmt üblicherweise die Bau-, Liegenschaftsverwaltung des Verbundes. 

In folgendem Schaubild sind die wichtigsten Schritte nocheinmal zusammengefasst und es wird gezeigt, wer wann der entsprechende Ansprechpartner ist.

 

20210222 Verantwortlichkeiten

Veranstaltungstipp: Fördermittel BEG

Vortrag "BEG – Die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude"

Wir machen was für den Klimaschutz!

„Die Heizung ist schon alt. Das Gebäude sollte mal wieder saniert werden. Die Heizkosten sind viel zu hoch.“ Diese Aussagen sind kein Einzelfall. Aber woher das Geld für die aufwendige energetische Sanierung nehmen?

Im Vortrag „BEG – Die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude“ geht es um die Bundesförderung für effiziente Gebäude (kurz BEG), welche energetische Maßnahmen an Bestandsgebäuden und Neubauten fördert. Wir geben einen Überblick über das Förderprogramm und dessen einzelne Bausteine. Im Anschluss können Sie Fragen zum Förderprogramm stellen.

Diese Veranstaltung ist ein Teil unserer Veranstaltungsreihe in der wir Kirchengemeinden und kirchliche und diakonische Einrichtungen dabei unterstützen klima- und umweltfreundlicher zu Handeln.

Wir bieten diese Veranstaltungen momentan online, über Zoom, an. Eine Anmeldung ist erforderlich. Anmeldung bitte mit dem Anmeldeformular an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden. Sollten mehrere Mitarbeiter*innen ihrer Einrichtung am Vortrag teilnehmen wollen, teilen Sie uns bitte auch deren Namen mit. Die Bestätigung ihrer Anmeldung sowie die Einwahldaten erhalten Sie auf die Email-Adresse mit der sie sich angemeldet haben.

Die Veranstaltung ist für Mitarbeiter*innen von kirchlichen und diakonischen Einrichtungen sowie Kirchengemeinden in Bayern kostenlos.  

Nächste Termine:

Mi, 14.04.2021, 19:30h, online

Mi, 05.05.2021, 19:30h, online

Kein passender Termin dabei? Kein Problem! Wir bieten unsere Veranstaltungen auf nachfrage gerne auch zu anderen Zeiten an.

Intesse an weiteren Vorträgen zum Klimaschutz in Gemeinden und Einrichtungen? Schauen Sie sich unser ganzes Portfolio an!

Dateien:
zip.png Anmeldeformular Weiterbildungsangebot 1.0
Anmeldeformular für das Weiterbildungangebot der ELKB. Bitte senden Sie das Formular vollständig ausgefüllt an klimaschutz(at)elkb.de
Datum Mittwoch, 10. März 2021 09:10 Dateigröße 198.64 KB Download 85 Download

Neue Bauverordnung stärkt nachhaltiges Wirtschaften

Am 1. Juni 2018 ist in der ELKB die neue „Kirchengemeinde-Bauverordnung“ in Kraft getreten (vormals kirchliche Baubekanntmachung).

Mit dieser „Kirchengemeinde-Bauverordnung“ ergibt sich eine Reihe von positiven Aspekten für die kirchliche Umweltarbeit.

  • Der Gedanke der Nachhaltigkeit, auch unter ökologischen Aspekten, ist durchgängig zu finden: besonders deutlich §1, Absatz 3 und beim Einsatz erneuerbarer Energien (§25, Absatz 3).
  • Es gibt ein klares Bekenntnis zur Einführung von Umweltmanagement und energetischer Gebäudeoptimierung (§1, Absatz 3 u.a.). Der Managementgedanke findet sich nun auch bei den Bauüberprüfungen (§8, § 13, § 16).
  • Die Rolle der Umweltbeauftragten wird gestärkt. Ihre Mitwirkung bei größeren Baumaßnahmen ist obligatorisch, ebenso die Zustimmung zu Baumaßnahmen vor einer kirchenaufsichtlichen Genehmigung (§20). Anzustreben wäre demnach auch die Beteiligung der Umweltbeauftragten bei den regelmäßigen Begehungen (§8).
  • Die Umweltbeauftragten sind bei Auswertungen und Schulungen zu Nutzerverhalten hinsichtlich Heizung, Lüftung und Beleuchtung regelmäßig hinzuzuziehen (§16, Absatz 2).
  • Eine wesentliche Neuerung besteht darin, dass alle Kirchengemeinden die Energieverbräuche mit Hilfe des Grünen Datenkontos dokumentieren sollen. Dazu werden Schulungen angeboten (§16, Absatz 1). Die Dokumentation der Verbrauchsdaten ist auch Voraussetzung für erhöhte Fördergelder.
  • Kirchengemeinden, die den Grünen Gockel einführen, erhalten um 5 % erhöhte Bedarfszuweisungen bei Sanierungen, auch über die energetischen Anteile hinaus. Dies gilt allerdings nicht für Pfarrdienstwohnungen oder Pfarrämter.

Bernd Brinkmann, Leiter der Arbeitsstelle Umweltmanagement, ist begeistert: "Die Rolle der kirchengemeindlichen Umweltbeauftragten wird mit dieser Verordnung deutlich gestärkt und mit Kompetenzen ausgestattet. Es ist in Zukunft für eine Kirchengemeinde wichtig, eine/einen Umweltbeauftragte/-n zu benennen, um den Mehrwert auch nutzen zu können."

pdf.png Kirchengemeinde-Bauverordnung ELKB Beliebt

Zum 1. Juni 2018 ist die neu Kirchengemeinde-Bauverordnung in Kraft getreten. Der Gedanke des nachhaltigen Haushaltens kommt darin deutlich zum Ausdruck. Die ehrenamtlichen Umweltbeauftragten sind wichtige Akteure bei der Umsetzung.

Wir veröffentlichen eine Fassung, in der wir die entsprechenden Passagen hervorgehoben haben.

Datum Freitag, 15. Juni 2018 10:03 Dateigröße 138.85 KB Download 1.666 Download

"Holz von hier" - nachhaltig durch die gesamte Lieferkette

FSC oder PEFC oder... es gibt verschiedene Siegel für nachhaltige Holzprodukte. Gemeinsam ist ihnen, dass sie in der Regel nur die Form der Waldbewirtschaftung in den Blick nehmen. Das ist zweifelsohne wichtig - aber lange Transportwege zum Beispiel können die Nachhaltigkeitsbilanz schnell verschlechtern.

Die in Oberfranken ansässige und bundesweit aktive Initiative "Holz von hier" möchte da gegensteuern: Ihr Siegel "Holz von hier" erfasst die gesamte Verarbeitungskette - vom Forst bis zur Schreinerei oder Papierfabrik. Das Siegel stellt einen Herkunftsnachweis dar, der über den Nachweis der nachhaltigen Waldwirtschaft hinausgeht und bezogen auf das einzelne Endprodukt nachvollziehbar die Stoffströme entlang der gesamten Verarbeitungskette erfasst und dokumentiert. Es ist das derzeit einzige Umweltlabel für Holz, das solch eine Gesamtbetrachtung vornimmt.

Das Portal der Initiative "Holz von Hier" bietet eine Übersicht über die zertifizierten Produkte: www.holz-von-hier.de

Lieber ökologisch dämmen!

Wärmedämmverbundsysteme helfen Heizkosten zu sparen und den CO2-Ausstoß zu verringern. Doch meist werden dazu Hartschaumplatten auf die Gebäudewand aufgebracht, die aus fossilen Rohstoffen bestehen.

Wer nicht gleich auf Naturfaserplatten zurück greifen will, hat nun noch eine weitere Alternative, wie die Umweltbriefe in ihrer Ausgabe vom 16.1.2014 berichten: Dämmplatten, die aus Gips und Kalk aufgeschäumt werden und deren positiven Umwelt-Eigenschaften vom Eco-Institut in Köln bestätigt sind. Mehr Informationen dazu unter www.liquid-pore.com