Mittwoch, 16 Oktober 2019
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  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Umweltmanagement mit dem Grünen Gockel, eine bunte Blühwiese vor dem Gemeindehaus, ein Lastenfahrrad für alle Gemeindeglieder zum Ausleihen - Kirchengemeinden haben viele kreative Ideen, wie sie Verantwortung für Gottes Schöpfung übernehmen können. Vieles davon hat auch ins Integrierte Klimaschutzkonzept für die ELKB Eingang gefunden.

Andrea Seidel und Axel Mölkner-Kappl dokumentieren einige der guten Beispiele auf der Webseite der ELKB!

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Seit alters her bieten Pilgerwege die Möglichkeit mit Gesang, Gebet und Meditation Gott und der Welt nachzusinnen.
Anlässlich der UN-Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 haben verschiedene europäische Kirchen den Impuls der X. Vollversammlung des ÖRK zu „Pilgerwegen der Gerechtigkeit und des Friedens“ aufgegriffen und einen „Ökumenischen Pilgerweg
für Klimagerechtigkeit“ zu der Klimakonferenz organisiert. Weitere Pilgerwege folgten.

Der „Pilgerweg für die Schöpfung“ steht in dieser Tradition: Er verbindet Nachdenken über die ökologischen Herausforderungen unserer Zeit mit biblischen Impulsen und christlicher Hoffnung. An jeder Station gibt es einen Impuls zum
konkreten Handeln.

Das Materialheft zu dem "Pilgerweg für die Schöpfung" ist entstanden in Zusammenarbeit von Mission Eine Welt, dem Ökumenereferat und dem Beauftragten für Umwelt- und Klimaverantwortung der ELKB. Sie finden es unter diesem Link.

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

"Klimagerechtigkeit" ist ein Stichwort, das viele Kirchenmitglieder kennen: Partnerschaften mit Gemeinden im globalen Süden führen lebendig vor Augen, wie diejenigen, die am wenigsten Treibhausgase verursachen, am stärksten unter den Folgen des Klimawandels leiden. Engagement für Klimaschutz hat daher in den christlichen Kirchen Tradition. Die bayerische Landessynode hat erst im März dieses Jahres ein Integriertes Klimaschutzkonzept beschlossen, durch das die Landeskirche einen engagierten Beitrag leisten will, um das Pariser Klimaschutzziel zu erreichen.

Viele Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen werden daher auch Partner beim globalen Klimaaktionstag am 20. September sein. Allen, die noch überlegen, wie sie als Kirchengemeinde oder kirchliche Einrichtung sichtbar werden können, bietet das Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit Andachtsentwürfe und Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit an:

https://www.kirchen-fuer-klimagerechtigkeit.de/klimastreik

Übrigens: Nach der Läuteordnung der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland ist das Läuten von Glocken nur im liturgischen Zusammenhang erlaubt...

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Zum Beginn der Ökumenischen Schöpfungszeit 2019 hat der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann am 6. September auf der Bundesgartenschau in Heilbronn auf die notwendigen Impulse der Kirchen für die Bewahrung der Schöpfung verwiesen: „Um die Schöpfung Gottes zu bewahren, brauchen wir die Impulse der Kirchen, wo und wie Nachhaltigkeit noch stärker unser gesellschaftliches Miteinander und unsere politischen Entscheidungen prägen kann. Wir brauchen ihre Kritik, wo wir als Einzelne, als Politiker, als Gesellschaft hinter unseren Ansprüchen zurückbleiben und in alte Muster zurückfallen. Und wir brauchen das gute Beispiel kirchlicher Einrichtungen und Projekte, in denen nachhaltiges Handeln glaubwürdig und ermutigend vorgelebt wird“, erklärte Kretschmann in seiner Eröffnungsrede.

„Heute haben wir die Chance, Augen, Ohren und alle Sinne für Gottes Schöpfung zu öffnen und so dem Geheimnis des Lebens neu auf die Spur zu kommen.“ Dies betonte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland, Erzpriester Radu Constantin Miron. Zugleich erinnerte er daran, dass orthodoxe Christen bereits seit 1989 einen Schöpfungsfeiertag begehen. Seit dem Zweiten Ökumenischen Kirchentag 2010 werde die Ökumenische Schöpfungszeit  von allen christlichen Kirchen in Deutschland gefeiert. SIe beginnt am ersten Freitag im September und endet am 4. Oktober, dem Festtag des Heiligen Franziskus.

Highlight der Schöpfungszeit in Bayern ist der Ökumenische Schöpfungstag in Niederaltaich am Sonntag, den 22. September, unter dem Motto "Salz der Erde - Wasser des Lebens".

Foto v.l.n.r.: Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele (ACK Baden-Württemberg), Bischof Harald Rückert (ACK Deutschland), Erzpriester Radu Constantin Miron (ACK Deutschland), Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Copyright: ACK Deutschland)

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Volksbegehren und Runder Tisch haben deutlich gemacht: Artenschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Was das bedeutet und wie es gelingen kann, diese Aufgabe zu erfüllen, damit befasst sich die Ausgabe Nr. 82 von umwelt-mitwelt-zukunft.

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Artenschutz - eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. umwelt-mitwelt-zukunft Nr. 82 Beliebt

Volksbegehren und Runder Tisch haben deutlich gemacht: Artenschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Was das bedeutet und wie es gelingen kann, diese Aufgabe zu erfüllen, damit befasst sich die Ausgabe Nr. 82 von umwelt-mitwelt-zukunft.

Datum Donnerstag, 22. August 2019 09:49 Dateigröße 5.25 MB Download 879 Download