Freitag, 02 Dezember 2022
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  • Geschrieben von Esther Ferstl

Einrichtung einer Klimaschutzkoordination

Unterstützung beim Klimaschutz gesucht?

Um Kirchengemeinden und Einrichtungen in Zukunft noch besser bei der Planung und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen zu unterstützen, gibt es die vom Staat geförderten Stellen der "Klimaschutzkoordination".

Ein*e Klimaschutzkoordinator*in kann auf Ebene von Dekanaten oder Verwaltungsverbünden eingestellt werden. Die Hauptaufgaben der Klimaschutzkoordination sind es, die Kirchengemeinden aktiv zu Unterstützen und Beraten. Das umfasst zum Beispiel Hilfestellungen bei der Energiedatenerfassung, Vermittlung zwischen Verwaltung und den Gemeinden vor Ort sowie ünterstützung bei der Suche und dem Beantragen von Fördergeldern.
Ziel ist es Klimaschutzmaßnahmen in den Gemeinden zu implementieren und gleichzeitig das bestehende Personal zu entlasten. 
Dadurch, dass die Klimaschutzkoordination auch als Bindeglied zwischen Kirchengemeinden und dem Klimaschutzmanagement der Landeskirche agiert, können Klimaschutzziele gemeinsam erreicht werden.

Für die Einrichtung einer Klimaschutzkoordination gibt es einen Zuschuss von 70 % der förderfähigen Gesamtausgaben!
Förderfähig sind neben den Personalkosten z.B. auch Dienstreisen, Öffentlichkeitsarbeit und professionelle Prozessunterstützung.

Die Stelle ist im Rahmen der Förderung auf 3 Jahre befristet, es besteht aber die Möglichkeit einer Verlängerung.

Was wird benötigt:
Sie brauchen ein Beschluss des "obersten Entscheidungsgremiums", sprich des Dekanats oder Verwaltungsverbunds, der besagt, dass eine Klimaschutzkoordination eingerichtet werden soll. Darin müssen auch die notwendigen 30% Eigenmittel gesichert werden. Außerdem benötigen Sie Teilnahmeerklärungen von mindestens 25 % der zugeordneten Kirchengemeinden.

Weitere Informationen zur Förderung finden Sie auf der Webseite der ZUG: https://www.klimaschutz.de/de/foerderung/foerderprogramme/kommunalrichtlinie/einrichtung-einer-klimaschutzkoordination

Gerne können Sie sich auch bei unseren beiden Klimaschutzmanager:innen melden, wenn Sie Fragen zur Förderung haben oder Hilfe bei der Antragsstellung benötigen.

Dateien:
zip.png Teilnahmeerklärung Klimaschutzkoordination Neu

Für die Einrichtung einer Klimaschutzkoordination auf Dekanats- oder Verwaltungsverbundsebene ist es notwendig, dass mindestens 25% der zugeordneten Kirchengemeinden eine Teilnahmeerklärung unterzeichnen.

Tipps zum Ausfüllen:

"Name der untergeordneten Organisationseinheit" = Name der Kirchengemeinde

"übergeordnete Organisation" = Dekanat oder Verwaltngsverbund

Datum Montag, 28. November 2022 10:03 Dateigröße 459.05 KB Download 7 Download

 

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

UMZ Oktober2022Wird die Gleichzeitigkeit der Krisen, die wir gerade erleben, zur Chance für eine grundlegende Transformation unserer Gesellschaft? Dieser Frage widmet sich unser Magazin umwelt-mitwelt-zukunft im Herbst 2022.

pdf.png UM 92 - Zukunft sozial und ökologisch gerecht gestalten Beliebt

In letzter Minute hat sich bei der Ankündigung der Landestreffen 2023 ein Tippfehler eingeschlichen: Beide Treffen finden wie immer an einem Samstag statt, also am 11.2. und 4.3.

Datum Samstag, 15. Oktober 2022 11:47 Dateigröße 2.13 MB Download 829 Download

  • Geschrieben von Esther Ferstl

Neuer Ausbildungskurs Auditor:inn:en 2023

Im Frühjahr 2023 startet wieder ein Ausbildungskurs für Auditorinnen und Auditoren des kirchlichen Umweltmanagements Grüner Gockel.

Egal ob Ihre Gemeinde/Einrichtung schon einen Grünen Gockel hat und Sie nun auch eine benachbarte Gemeinde mit ins Boot nehmen wollen (denn gemeinsam geht noch viel mehr!)
oder Sie in einer der Gemeinden oder Einrichtungen aktiv sind, die mit dem Grünen Gockel dem ehrenamtlichen Umweltengagement neuen Schwung geben möchte:

Dann ist dieser Kurs ist genau das Richtige für Sie!

Was: Als Auditor:in begleiten Sie Kirchengemeinden und kirchliche/diakonische Einrichtungen bei der Einführung und der Aufrechterhaltung des Zertifikats "Grüner Gockel" oder EMAS.
In unserem Ausbildungskurs bekommen Sie die 10 Schritte, die es für die Einführung eines Umweltmanagementsystems braucht, einfach und übersichtlich erklärt. Gemeinsam klären wir, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, geben Tipps und Hinweise wie man am besten vorgeht und zeigen, wo Sie auch als fertige:r Auditor:in weiterhin Unterstützung und aktuelles Material bekommen.

Zielgruppe: Die Fortbildungsreihe richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche, deren Kirchengemeinde oder Einrichtung Umweltmanagement einführen möchte mit dem Ziel eines Zertifikates EMAS bzw. Grüner Gockel. Interessierte, die keine eigene Gemeinde oder Einrichtung haben, sind natürlich ebenfalls willkommen!

Zeitlicher Rahmen: 5 Kursblöcke im Zeitraum zwischen Februar - Juli 2023 bestehend aus zwei Wochenenden und drei Zirkeltagen

pdf.png Flyer Ausbildungskurs Auditoren 2023 Beliebt

Flyer zum neuen Auditoren-Ausbildungskurs:

Kompaktkurs 2023 Süd
der ELKB
Februar bis Juli 2023
Präsenz und online

Autor Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Webseite Webseite link_extern.gif Datum Dienstag, 13. September 2022 13:47 Sprache  Deutsch Dateigröße 180.39 KB Download 212 Download

Ort: Drei Termine vor-Ort im Hotel am alten Park, Augsburg und zwei online Termine via Zoom

Kosten: Für Teilnehmende aus der ELKB übernimmt die Arbeitsstelle Umweltmanagement/Grüner Gockel die Kurskosten; Fahrtkosten sind im Rahmen des Ehrenamtsgesetzes von der Gemeinde bzw. durch die Einrichtung selbst zu tragen.

Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Flyer. Anmeldung oder etwaige Fragen schreiben Sie bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Als direkte Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind die Preise für die Energieerzeugung und -versorgung drastisch gestiegen. Insbesondere bei Gas und Strom müssen wir in Deutschland und Europa längerfristig von Kosten ausgehen, die ein Vielfaches des Niveaus des letzten Jahre ausmachen.

Das Landeskirchliche Baureferat hat gemeinsam mit der Umwelt- und Klimaarbeit ein Merkblatt mit Empfehlungen zum Energiesparen beim Heizen verfasst, in dem Sie in kompakter Form wesentliche Optionen und Hinweise für die Benutzung von Kirchen, Gemeindehäusern und Verwaltungsgebäuden für den kommenden Winter finden.

pdf.png Merkblatt Energiesparen Beliebt

Rundschreiben der Gemeindeabteilung des Landeskirchenamtes zum Energiesparen angesichts der Energiekrise 2022

Datum Donnerstag, 22. September 2022 11:30 Dateigröße 71.4 KB Download 283 Download

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

„Wir waren Vorreiterinnen, sind aber entsetzlich still geworden“, so beschreibt Dorothea Greiner, Regionalbischöfin des Kirchenkreises Bayreuth, das Schöpfungsengagement der Kirchen in den letzten vierzig Jahren. Jetzt aber erlebe sie einen echten neuen Aufbruch in den Kirchen: Die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen Anfang September habe mit einem Appell zur „Heilung der Erde“ geendet. Politik und Gesellschaft müsse dem Klimanotstand Priorität einräumen in Wort und Tat! "Schöpfungsschutz gibt es nicht zum Nulltarif“, so die Regionalbischöfin, „doch Nichtstun ist teurer“.

Zusammen mit Thorsten Glauber, dem bayerischen Umweltminister, würdigte Greiner daher am 16. September in der Christuskirche Forchheim das Engagement von Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen im Rahmen der Bayerischen Blühpakt-Allianz: „Um den Insektenschutz voranzubringen brauchen wir viele Partner“, betonte der Staatsminister. „Mit über 1.500 Kirchengemeinden und rund 150.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat die ELKB ein enormes Potenzial, um die Artenvielfalt unserer Heimat zu schützen und wiederherzustellen. Insekten brauchen mehr als Blühflächen. Wenn wir in den Gärten mehr Unordnung zulassen und unsere Herzen dafür öffnen, werden wir mit mehr Artenvielfalt belohnt. Ich danke der ELKB und den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das großartige Engagement im Rahmen unserer Blühpakt-Allianz.“ Die Regionalbischöfin lobte die Vorreiter. „Ich ermutige weitere Gemeinden, diakonische und kirchliche Einrichtungen, das Förderprogramm in Anspruch zu nehmen.“

Auf dem Grundstück der Christuskirche Forchheim sind durch die Arbeit des engagierten Umweltteams Habitate entstanden, die mit heimischen Pflanzen passgerecht für Wildbiene, Käfer und Co. gestaltet sind. „Wir wollen, dass Insekten und Vögel bei uns gut leben können!“, betont Pfarrer Knut Cramer. Ganzjährige Stauden, aber auch ein Totholzhaufen hinter dem Gemeindehaus bieten entsprechenden Lebensraum.

Im Katharina-von-Bora-Stift der Diakonie Bamberg-Forchheim in Litzendorf freuen sich nicht nur Insekten über die neue, farbenfrohe Außenfläche. Auch die Bewohner:innen blühen angesichts der Vielfalt von Pflanzen und Tieren richtig auf, berichtet Michael Wagner, der Leiter der Einrichtung. „Herr Wagner, es fehlen Blumen“, das sei ein Satz gewesen, den er früher oft von den Senior:innen gehört habe. Artenreiche Umgriffsflächen werden so zum Gewinn für Mensch und Mitgeschöpf!

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