Mittwoch, 18 September 2019
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Nachhaltig handeln - Praxistipps

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Schritt für Schritt zur intelligenten Nutzung von Energie

Pfrin. Sabine Nagel, Bernd Brinkmann, Ilse Zilbauer, Staatsminister Dr. Marcel Huber, OKR Detlev Bierbaum, KR Dr. Wolfgang Schürger (v.li.)

Nur wer den Klimawandel wirksam begrenzt, hält anderen Generationen Lebensmöglichkeiten offen, darin waren sich der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber und Oberkirchenrat Detlev Bierbaum einig. Zusammen präsentierten sie am 22. April 2013 in der Heilig-Geist-Kirche in München-Moosach den neuen Leitfaden „Energiesparen in Kirchengemeinden“.

Der Leitfaden „Energiesparen in Kirchengemeinden“ ist Ergebnis des zweijährigen Projekts „Klimacheck Sparflamme“, das die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern als Partner der Bayerischen Klima-Allianz mit Unterstützung des Bayerischen Umweltministeriums durchgeführt hat. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende in Kirchengemeinden erhalten mit dem Leitfaden eine Schritt-für-Schritt-Anweisung, wie sie in ihren Gebäuden energetische Schwachstellen entdecken und ihren Energieverbrauch reduzieren können. In dem abgeschlossenen Projekt konnten Gemeinden ihren CO2-Ausstoß um bis zu 29% reduzieren.

Umweltminister Huber betonte: „Klimaschutz ist ein wichtiger Beitrag für eine nachhaltige Politik. Bayern hat beim Klimaschutz sehr ehrgeizige Ziele. Wir wollen die energiebedingten CO2-Emissionen in Bayern bis 2020 auf deutlich unter 6 Tonnen pro Einwohner und Jahr senken. Dafür braucht es gemeinschaftliches Engagement. Die evangelische Landeskirche Bayern ist ein großer Multiplikator und seit 2007 Partner der Klima-Allianz. Seitdem engagiert sie sich vorbildlich im Bereich CO2-Minderung.“ Huber und Bierbaum dankten ausdrücklich den ehrenamtlichen Mitarbeitenden in den Energie- und Umweltteams der Kirchengemeinden. Sie tragen dazu bei, einen klimabewussten Lebensstil in der Breite der bayerischen Bevölkerung zu entwickeln.

Der Leitfaden „Glaubwürdig und Sparsam - Energiesparen für Kirchengemeinden“ gibt praxisorientierte Tipps und Informationen, wie auch mit wenig Aufwand möglichst viel Energie eingespart werden kann. Das Projekt wurde durch das Bayerische Umweltministerium im Rahmen der Bayerischen Klima-Allianz mit 92.000 Euro unterstützt. Insgesamt haben sich 50 Kirchengemeinden beteiligt.

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

ÖKO-logisch! Auch beim Schulmaterial

Ein Bild wird mit Wasserfarben gemalt

Das neue Schuljahr hat begonnen.

Der Nachwuchs startet durch Logisch! Aber auch öko-logisch? Hoffentlich - aber leider noch nicht selbstverständlich.

Das Nachhaltigkeitsnetzwerk BLUEPINGU hat daher einen Flyer für LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen erstellt, der Tipps zum ÖKO-logischen Einkauf für das aktuelle Schuljahr gibt. Sie finden ihn in der Anlage zum Download und Verteilen. Damit das Schuljahr "grüner" wird...

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Der Umwelttipp des Monats

Wilde Kräuter auf dem Balkon, Bio-Tomaten aus Spanien oder Brennesseln im Garten - was man damit und mit noch ganz anderen Aktionen zur eigenen Umweltbilanz beitragen kann, das erläutert Birgitt Salamon, die Umweltbeauftragte der Münchner Gethsemanekirche, Monat für Monat in ihren Umwelttipps auf der Webseite der Gemeinde.

Kurz und knackig bekommen auch alte Häsinnen und Hasen der Umwelt- und Klimaarbeit neue Anregungen. Reinschauen lohnt sich!

http://gethsemanekirche-muenchen.de/der-aktuelle-umwelttipp

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Wie können Verbraucherinnen und Verbraucher aktiv etwas für das Klima tun? Wie gelingt ihnen umweltbewusster und sozialer Konsum? Woran erkennen sie nachhaltige Angebote?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert der Nachhaltige Warenkorb des Rates für Nachhaltige Entwicklung.
Unter www.nachhaltiger-warenkorb.de erhalten Nutzerinnen und Nutzer mit wenigen Klicks Informationen zu Essen und Trinken, Strom und Heizen, Elektronik, Mode und Kosmetik, Wohnen und Haushalt, Reisen und Mobilität, Spielzeug sowie nachhaltiger Geldanlage.
Auf dem Portal finden Sie auch eine unabhängige Bewertungen von Siegeln, die glaubwürdig über die sozialen und ökologischen Bedingungen im Herstellungsprozess Auskunft geben.

Schauen Sie herein!

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

"Holz von hier" - nachhaltig durch die gesamte Lieferkette

FSC oder PEFC oder... es gibt verschiedene Siegel für nachhaltige Holzprodukte. Gemeinsam ist ihnen, dass sie in der Regel nur die Form der Waldbewirtschaftung in den Blick nehmen. Das ist zweifelsohne wichtig - aber lange Transportwege zum Beispiel können die Nachhaltigkeitsbilanz schnell verschlechtern.

Die in Oberfranken ansässige und bundesweit aktive Initiative "Holz von hier" möchte da gegensteuern: Ihr Siegel "Holz von hier" erfasst die gesamte Verarbeitungskette - vom Forst bis zur Schreinerei oder Papierfabrik. Das Siegel stellt einen Herkunftsnachweis dar, der über den Nachweis der nachhaltigen Waldwirtschaft hinausgeht und bezogen auf das einzelne Endprodukt nachvollziehbar die Stoffströme entlang der gesamten Verarbeitungskette erfasst und dokumentiert. Es ist das derzeit einzige Umweltlabel für Holz, das solch eine Gesamtbetrachtung vornimmt.

Das Portal der Initiative "Holz von Hier" bietet eine Übersicht über die zertifizierten Produkte: www.holz-von-hier.de

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