Sonntag, 08 Dezember 2019
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Nachhaltig handeln - Praxistipps

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Schritt für Schritt zur intelligenten Nutzung von Energie

Pfrin. Sabine Nagel, Bernd Brinkmann, Ilse Zilbauer, Staatsminister Dr. Marcel Huber, OKR Detlev Bierbaum, KR Dr. Wolfgang Schürger (v.li.)

Nur wer den Klimawandel wirksam begrenzt, hält anderen Generationen Lebensmöglichkeiten offen, darin waren sich der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber und Oberkirchenrat Detlev Bierbaum einig. Zusammen präsentierten sie am 22. April 2013 in der Heilig-Geist-Kirche in München-Moosach den neuen Leitfaden „Energiesparen in Kirchengemeinden“.

Der Leitfaden „Energiesparen in Kirchengemeinden“ ist Ergebnis des zweijährigen Projekts „Klimacheck Sparflamme“, das die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern als Partner der Bayerischen Klima-Allianz mit Unterstützung des Bayerischen Umweltministeriums durchgeführt hat. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende in Kirchengemeinden erhalten mit dem Leitfaden eine Schritt-für-Schritt-Anweisung, wie sie in ihren Gebäuden energetische Schwachstellen entdecken und ihren Energieverbrauch reduzieren können. In dem abgeschlossenen Projekt konnten Gemeinden ihren CO2-Ausstoß um bis zu 29% reduzieren.

Umweltminister Huber betonte: „Klimaschutz ist ein wichtiger Beitrag für eine nachhaltige Politik. Bayern hat beim Klimaschutz sehr ehrgeizige Ziele. Wir wollen die energiebedingten CO2-Emissionen in Bayern bis 2020 auf deutlich unter 6 Tonnen pro Einwohner und Jahr senken. Dafür braucht es gemeinschaftliches Engagement. Die evangelische Landeskirche Bayern ist ein großer Multiplikator und seit 2007 Partner der Klima-Allianz. Seitdem engagiert sie sich vorbildlich im Bereich CO2-Minderung.“ Huber und Bierbaum dankten ausdrücklich den ehrenamtlichen Mitarbeitenden in den Energie- und Umweltteams der Kirchengemeinden. Sie tragen dazu bei, einen klimabewussten Lebensstil in der Breite der bayerischen Bevölkerung zu entwickeln.

Der Leitfaden „Glaubwürdig und Sparsam - Energiesparen für Kirchengemeinden“ gibt praxisorientierte Tipps und Informationen, wie auch mit wenig Aufwand möglichst viel Energie eingespart werden kann. Das Projekt wurde durch das Bayerische Umweltministerium im Rahmen der Bayerischen Klima-Allianz mit 92.000 Euro unterstützt. Insgesamt haben sich 50 Kirchengemeinden beteiligt.

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

ÖKO-logisch! Auch beim Schulmaterial

Ein Bild wird mit Wasserfarben gemalt

Das neue Schuljahr hat begonnen.

Der Nachwuchs startet durch Logisch! Aber auch öko-logisch? Hoffentlich - aber leider noch nicht selbstverständlich.

Das Nachhaltigkeitsnetzwerk BLUEPINGU hat daher einen Flyer für LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen erstellt, der Tipps zum ÖKO-logischen Einkauf für das aktuelle Schuljahr gibt. Sie finden ihn in der Anlage zum Download und Verteilen. Damit das Schuljahr "grüner" wird...

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Die Umwelt schützen – Plastik vermeiden

Plastik begegnet uns täglich und überall in verschiedenster Gestalt, sei es als Verpackung von Lebensmitteln, als Einkaufstüten, aber auch als Mikroplasik in Kosmetikprodukten, sogar in manchen Zahnpasten. Karlheinz Lauterbach, Umweltbeauftragter der Kirchengemeinde Gesees (Kirchenkreis Bayreuth), zeigt, wie sich Plastik reduzieren lässt:

Das Grundproblem beim Plastik ist, dass es als nicht natürlicher Rohstoff sehr beständig ist, eine Wegwerfwindel oder eine Plastikflasche verrottet so langsam, dass es ca. 450 Jahre dauert.

Kleine Teile gelangen in die Umwelt, wo sie von Vögeln oder Fischen mit der Nahrung aufgenommen werden und so in unsere Speisen gelangen. Allein in Deutschland landet jede Minute ca. 1 Tonne Plastik im Meer. Durch Strömungen wird der schwimmende Müll in großen Arealen zusammengetrieben. Im Pacifik z. B. bedeckt er eine Fläche, die so groß ist wie Mitteleuropa.

In verendeten Walen werden immer Plastiktüten oder andere Teile gefunden, die nicht verdaut werden können, so dass diese imposanten Tiere qualvoll verhungern.

Verschiedene Inhaltsstoffe im Kunststoff (z.B. Weichmacher) in Getränkeflaschen sind gesundheitlich bedenklich, einige von ihnen erhöhen das Krebsrisiko oder stören den Hormonhaushalt im Körper.

Welche Tips kann ich ihnen geben? Vermeiden Sie Plastik wo immer es möglich ist, hier einige Beispiele. Reis nicht im Kochbeutel sondern lose kaufen. In der Metzgerei frische statt eingeschweißte Lebensmittel nehmen. Bananen sind durch die Schale geschützt und benötigen keine Plastikverpackung. Zum Einkaufen einen Korb oder eine Stofftasche mitbringen. Joghurt im Pfandglas statt Plastikbecher kaufen. Kann es auch Waschpulver im Karton statt Flüssigwaschmittel in der Kuststofflasche sein? Können Sie sich vorstellen wie viel Plastikmüll allein durch den „coffee to go“ entstehen?

Viele Plastikprodukte können wir nicht einfach aus unserem  Alltag verbannen – angefangen beim Handy und Computer bis zum Kühlschrank, aber muss es jedes Jahr das neueste Handy oder Laptop sein? Achten sie auf langlebige Produkte, statt Wegwerf-Artikeln, das hilft uns weiter.

Zur weiteren Information empfehle ich Ihnen folgende Quelle:

https://www.smarticular.net/mein-tag-mit-plastik-zwischen-bequemlichkeit-und-veraenderung/

Foto: Alexandra H., pixelio.de

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Der Umwelttipp des Monats

Wilde Kräuter auf dem Balkon, Bio-Tomaten aus Spanien oder Brennesseln im Garten - was man damit und mit noch ganz anderen Aktionen zur eigenen Umweltbilanz beitragen kann, das erläutert Birgitt Salamon, die Umweltbeauftragte der Münchner Gethsemanekirche, Monat für Monat in ihren Umwelttipps auf der Webseite der Gemeinde.

Kurz und knackig bekommen auch alte Häsinnen und Hasen der Umwelt- und Klimaarbeit neue Anregungen. Reinschauen lohnt sich!

http://gethsemanekirche-muenchen.de/der-aktuelle-umwelttipp

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Wie können Verbraucherinnen und Verbraucher aktiv etwas für das Klima tun? Wie gelingt ihnen umweltbewusster und sozialer Konsum? Woran erkennen sie nachhaltige Angebote?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert der Nachhaltige Warenkorb des Rates für Nachhaltige Entwicklung.
Unter www.nachhaltiger-warenkorb.de erhalten Nutzerinnen und Nutzer mit wenigen Klicks Informationen zu Essen und Trinken, Strom und Heizen, Elektronik, Mode und Kosmetik, Wohnen und Haushalt, Reisen und Mobilität, Spielzeug sowie nachhaltiger Geldanlage.
Auf dem Portal finden Sie auch eine unabhängige Bewertungen von Siegeln, die glaubwürdig über die sozialen und ökologischen Bedingungen im Herstellungsprozess Auskunft geben.

Schauen Sie herein!

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