Mittwoch, 18 September 2019
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Nachhaltig Handeln

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

"Ich bin Rohstofflieferantin!" - Handyaktion Bayern

ein zerlegtes Smartfone

„Ich bin Rohstofflieferantin!“ mit diesem Slogan unterstützt die bayerische Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen, Beate Merk, als Schirmfrau die HANDYAKTION des Evangelischen Centrums Mission EineWelt und des Eine Welt Netzwerk Bayern.

An Sammelstellen können Menschen seit Anfang Mai ihre alten Mobiltelefone abgeben. Mission EineWelt und das Eine Welt Netzwerk Bayern recyceln diese fachgerecht in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom. Wichtige und zum Teil seltene Rohstoffe können so wieder verwertet werden. Aus den Erlösen unterstützt die Aktion außerdem pro Handy mit 0,70 Euro Bildungsprojekte in El Salvador, Liberia und Bayern.

Machen Sie mit: Werden Sie Sammelstelle und organisieren Sie Bildungseinheiten, Aktionen oder Workshops zum Thema! Ausführliche Informationen: www.handyaktion-bayern.de und auf Facebook unter: www.facebook.com/MissionEineWelt/.

(Foto: Robert Lorenz, pixelio.de)

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Zukunft gestalten - nicht nur durch Klimaschutz. Landestreffen 2017

Wie wollen wir in Zukunft leben? Umwelt- und Klimaarbeit lebt von Visionen einer neuen Welt, davon ist Wolfgang Schürger überzeugt. Die über 1.100 Ehrenamtlichen der Umwelt- und Klimaarbeit gestalten diese Zukunft durch ihr Engagement. Rund 120 von ihnen waren am 25. März und 1. April 2017 zu den Landestreffen der Umweltbeauftragten gekommen. Foto: Udo Kaller; Reger Austausch auf der Terrasse des Landeskirchlichen Campus.Reger Austausch auf der Terrasse des Landeskirchlichen Campus

Umweltmanagement wirkt - das war eine der Botschaften der Ehrenamtlichen. Wo der "Grüne Gockel" gelandet ist, da entstehen finanzielle Spielräume für die Kirchengemeinden, da wird Kirche wahrgenommen als Visionärin einer lebenswerten Zukunft. Dass die Landessynode nun den Auftrag erteilt hat, ein Integriertes Klimaschutzkonzept für die ELKB zu entwickeln, wurde von den Ehrenamtlichen freudig begrüßt. Das zeige, dass die Kirchenleitung das Engagement für den Klimaschutz unterstützt.

Dass für eine lebenswerte Zukunft auch neue Formen des Wirtschaftens nötig sind, machte Harro Colshorn, Vorstandsmitglied der Gemeinwohlökonomie Bayern e.V., in einem engagierten Vortrag deutlich: Betriebe, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen, erstellen ihre Bilanz nicht einfach nur aufgrund der Finanzzahlen, sondern weisen die Leistungen aus, die sie für das Wohl von Mensch und Mitwelt erbringen. Die Herzogsägmühle ist als erstes diakonisches Unternehmen in Bayern mit dabei!

Die ausführliche Präsentation finden Sie im Download.

Dateien:
Gemeinwohlökonomie - Wirtschaften zum Wohl von Mensch und Mitwelt Beliebt

Vortrag von Harro Colshorn, Vorstandsmitglied der Gemeinwohlökonomie Bayern e.V., bei den Landestreffen 2017

Datum Mittwoch, 05. April 2017 09:34 Dateigröße 583.2 KB Download 1.073 Download

Registrierte Umweltbeauftragte können auch die Ergebnisse der Arbeitsgruppen downloaden:

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Ehrenamtliche in der kirchlichen Umwelt- und Klimaarbeit: hoch qualifiziert, hoch motiviert - aber manchmal auf der Suche nach breiterer Unterstützung

"Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Ehrenamt?" haben wir im Oktober 2016 per Online-Umfrage die über 1.100 Umweltbeauftragten in den Kirchengemeinden, Dekanatsbezirken und kirchlichen Einrichtungen sowie die Mitglieder der Umweltteams des Grünen Gockels gefragt. Die wesentlichen Ergebnisse sind im folgenden Download zusammengefasst.

Erfreulich: Die überwiegende Mehrheit fühlt sich gut bis sehr gut begleitet durch die Hauptamtlichen der kirchlichen Umwelt- und Klimaarbeit. Danke für dieses positive Feedback!

Beeindruckend: Das hohe Engagement der überwiegend hoch qualifizierten Ehrenamtlichen. Christlichen Glauben glaubwürdig zu leben und die Sorge um den Zustand unserer Welt sind dabei die Hauptmotivatoren.

Bedenkenswert: Rund ein Drittel der Befragten fühlt sich vor Ort allein gelassen: Dass wir als Christinnen und Christen verantwortlich und verantwortungsbewusst in und mit der Schöpfung Gottes leben, ist noch lange nicht selbstverständlich in unserer Kirche.

Zufriedenheit mit dem Ehrenamt Beliebt

"Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem ehrenamtlichen Engagement in der kirchlichen Umwelt- und Klimaarbeit?" Kurzzusammenfassung der Umfrage vom Oktober 2016.

Datum Montag, 06. März 2017 15:11 Dateigröße 417.61 KB Download 1.104 Download

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Evangelischer Solarfonds - die Energie der Sonne nutzen

Besuchergruppe vor der Fotovoltaikanlage der Dankeskirche München

Die Sonne liefert fast grenzenlos Energie. Tausende von Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern sind in den letzten Jahren zu Stromproduzentinnen und -produzenten geworden, indem sie eine Fotovoltaikanlage auf ihrem Dach installiert haben.
Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen, die ebenso von der Energie der Sonne profitieren wollen, scheitern aber oft am Problem der kirchenaufsichtlichen Genehmigung – schließlich entsteht auf diese Weise ein Wirtschaftsbetrieb. Wolfgang Schürger, der Beauftragte für Umwelt- und Klimaverantwortung, aber auch der für Gemeinden zuständige Oberkirchenrat, Hans-Peter Hübner, empfehlen daher, mit dem Evangelischen Solarfonds zusammen zu arbeiten. Dieser trägt dann die Verantwortung für Installation und Betrieb der Anlage, die Kirchengemeinde verpachtet nur ihre Dachflächen und bezieht den Strom vom Solarfonds.
Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf der Webseite des Evangelischen Solarfonds.

(Fotovoltaikanlage der Dankeskirche München, Foto: Schürger)

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Lautlos in Pullach. Mobilität der Zukunft im Test

v.l.n.r.: Geschäftsführer Beres Seelbach vom Carsharing-Anbieter Lautlos, Rektor Dr. Detlef Dieckmann vom Theologischen Studienseminar und Dr. Ralph Baasch vom Umweltamt der Gemeinde Pullach nach ihrer Testfahrt im e-Up vor dem Theologischen Studienseminar der VELKD in PullachSeit Anfang Oktober können die Pullacher die lautlose Mobilität der Zukunft testen. Ein Elektroauto hat seit dem 5.10.2016 auf dem Parkplatz beim Theologischen Studienseminar seine Carsharing-Station. Die Ökostrom-Tankstelle beim Tagungshaus sorgt dafür, dass der VW e-Up für die Mitarbeitenden, Gäste und Nachbarn stets abfahrbereit ist. „Es passt gut zum Umwelt-Konzept unseres Hauses, die Elektromobilität im Ort aktiv zu fördern“, sagte der Rektor des Studienseminars, Dr. Detlef Dieckmann, bei seiner ersten Testfahrt mit dem wendigen, lautlosen und abgasfreien Elektroflitzer.

Der e-Up ersetzt den Benziner des vorigen Carsharing-Partners der Gemeinde Pullach, der im Frühjahr in Konkurs gegangen war. Nun managt die Lautlos GmbH die Car-Sharingstationen der Gemeinde. Zusätzlicher Vorteil für die Pullacher Kunden: Sie können den Carsharing Pool der Deutschen Bahn mitnutzen. Carsharing lohnt sich auch für die Gemeinde. Denn ein gemeinschaftlich genutztes Fahrzeug ersetzt, so zeigt die Erfahrung, bis zu 10 private PKW. „Das spart nicht nur Ressourcen, sondern mindert auch den Flächenverbrauch für Parkplätze“, freute sich daher auch Dr. Ralph Baasch vom Umweltamt der Pullacher Gemeinde, der die Kooperation initiierte.

Im Bild v.l.n.r.: Geschäftsführer Beres Seelbach vom Carsharing-Anbieter Lautlos, Rektor Dr. Detlef Dieckmann vom Theologischen Studienseminar und Dr. Ralph Baasch vom Umweltamt der Gemeinde Pullach nach ihrer Testfahrt im e-Up vor dem Theologischen Studienseminar der VELKD in Pullach