Montag, 25 Mai 2020
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Nachhaltig Handeln

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Umweltfreundlich reinigen - ein Konflikt mit der Hygieneverordnung?

Immer wieder erreichen uns Anfragen aus Einrichtungen, in denen viele Menschen betreut werden (Kindertagesstätten, Altenheime etc.). Mitarbeitende wollen einerseits umweltfreundlich handeln, sind andererseits aber in Sorge, dass sie mit umweltverträglichen Reinigungsmitteln die Hygienevorschriften nicht einhalten könnten.

Christina Mertens, kirchliche Umweltauditorin und Verfasserin der beiden Praxishilfen "Schöpfungsfreundlich Reinigen"

Dateien:
pdf.png Umweltbewusst Reinigen Beliebt

Broschüre zum Thema "Schöpfungsfreundlich Reinigen" Eine Kirchliche Handreichung für die Praxis.

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Datum Mittwoch, 04. März 2015 13:54 Dateigröße 3.12 MB Download 2.593 Download

und "Schöpfungsfreundlich Waschen",

pdf.png Nachhaltig Waschen Beliebt

"Schöpfungsfreundlich Waschen" Eine kirchliche Handreichung für die Praxis.

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Datum Mittwoch, 04. März 2015 13:54 Dateigröße 5.1 MB Download 2.766 Download

gibt hier Entwarnung:

"Normalerweise reichen für die Reinigung von Oberflächen umweltfreundliche Zitronen-, Orangen- oder Essigreiniger aus, die nebenbei bereits eine gute antibakterielle Wirkung besitzen.

Desinfektion ist laut Hygieneverordnung eigentlich nur bei akuter Infektionsgefahr nötig - also, wenn Menschen in der Einrichtung akut Brechdurchfall oder eine andere ansteckende Krankheit haben: Dann müssen alle Oberflächen, die mit Exkrementen oder Erbrochenen in Berührung kamen, abgewischt oder gewaschen werden.

Außerdem ist vorgeschrieben, die Wickelunterlagen jedes Mal zu desinfizieren, wenn ein Kleinkind (mit Einmalhandschuhen!) gewickelt wurde.

In der Küche ist Vorschrift, die Oberflächen, die mit rohem Fleisch oder Ei in Kontakt gekommen sind, zu desinfizieren (daher lieber auf Brettern/Tellern arbeiten, die in die Spülmaschine gegeben werden können!)

Chemische Desinfektionsmittel wirken eher gesundheitsschädlich, v.a., wenn man sie direkt auf die Haut bekommt: Dadurch wird auch die natürliche Besiedelung von Haut, Schleimhäuten und Darm mit oft mehreren 1000 Mikroorganismen pro Quadratzentimeter (!) durch ca. 130-180 verschiedenen Arten von Mikroorganismen, die für uns und unsere Gesundheit - Immunabwehr, Aufnahme von Nährstoffen bzw. Sauerstoff (die Haut ist unser größtes Organ!) - buchstäblich lebensnotwendig sind, oft massiv gestört: Das erhöht sogar die Infektionsanfälligkeit, weil normalerweise die "guten" Mikroorganismen die "schlechten" quasi in Schach halten! Darüber hinaus fördert der Einsatz chemischer Desinfektionsmittel die Entwicklung von multiresistenten Erregern.

Manche Gesundheitsämter geben konkrete Empfehlungen für Desinfektionsmittel: Da sie die  regelmäßig Kontrollen durchführen, muss man sich daran halten. Man sollte die Mittel aber so selten und geringumfänglich wie irgend möglich einsetzen! Zum Wischen würde ich Desinfektionsmittel auf Alkoholbasis (z.B. Sterilium) bevorzugen (nicht einatmen!), die möglichst wenig Zusatzstoffe haben (z.B. Duftstoffe - diese wirken häufig allergen)."

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

"Fair & Nachhaltig" - Leitfaden für den bewussten Einkauf von Gemeinden und Einrichtungen

Sie können mit bestimmen, wie nachhaltig und umweltfreundlich die Kirche handelt. Unser Handeln entscheidet, wie viel oder auch wie wenig wir für den Erhalt von Umwelt und Schöpfung tun.
In unserem Alltag fallen jede Menge Entscheidungen – Entscheidungen, die mehr oder weniger umweltfreundlich und nachhaltig sein können.
Im Auftrag des Landessynodalausschuss haben die Präsidentin der Landessynode, Dorothea Deneke-Stoll, und der Beauftragte für Umwelt- und Klimaverantwortung daher im November 2012 die Broschüre "fair & nachhaltig" herausgegeben. Dort finden Sie Tipps, wie Sie mit Ihren Entscheidungen einen nachhaltigen Lebensstil fördern können.

pdf.png Fair und Nachhaltig. Empfehlungen zur nachhaltigen Beschaffung. Beliebt

fair &nachhaltig

Denkanstöße und Möglichkeiten zum verantwortlichen Einkauf. Eine Broschüre der Präsidentin der Lnadessynode und dem Beauftragten für Umwelt-und Klimaverantwortung im Auftrag des Landessynodalausschusses.

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Datum Mittwoch, 04. März 2015 13:54 Dateigröße 593.18 KB Download 2.189 Download

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Es werde Licht! Energiesparende und angemessene Beleuchtung in Kirchengemeinden

Ein sparsam und doch effektvoll beleuchteter Altar

Hans Köhler und Wolfgang Schürger haben in der Reihe "Praxishilfen Nachhaltig Handeln" die Broschüre "Es werde Licht!" veröffentlicht. Kirchengemeinden, aber auch Privatpersonen, finden dort Hilfestellungen bei der Suche nach energiesparender und angemessener Beleuchtung. Sie finden die Broschüre im Downloadbereich.

pdf.png Es werde Licht! Nachhaltige Beleuchtung Beliebt

"Es werde Licht!" Eine kirchliche Handreichung für energiesparende und angemessene Beleuchtung.

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Datum Mittwoch, 04. März 2015 13:54 Dateigröße 247.88 KB Download 2.275 Download
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  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Klimaschutz im Unterricht

Schon bei den Kleinsten steht der Klimaschutz auf dem Stundenplan. Entsprechend vielfältig ist das Angebot an Unterrichtsmaterialien. Bei der Suche hilft die Broschüre "Klimaschutz macht Schule", in der das Landesamtes für Umweltschutz altersgerechte und online verfügbare Projektideen, Spiele, Versuchsanleitunge, Bastelidee und interaktiven Angebote zusammengestellt hat.

  • Geschrieben von Walter Gehrke

Bedingungsloses Grundeinkommen und Nachhaltigkeit

Um 2050 eine Erdbevölkerung von 9 Milliarden Menschen ernähren zu können und eine Klimaänderung um + 2 Grad Celsius zu beschränken, ist eine Änderung unserer Lebens- und Wirtschaftsweise notwendig. Wie ein "bedingungsloses Grundeinkommen" dazu beitragen kann, beleuchtet ein Buch der „Initiative Grundeinkommen Ulm“.

Über vierzig Autoren beleuchten den Hintergrund und die Auswirkungen eines solchen Grundeinkommens auf den Einzelnen und die Gesellschaft sowie auf Wirtschaft und Staat. Das Lesebuch ist ein Mosaik von Beiträgen, welche den Einfluss solch eines Grundeinkommens auf unsere ökologische, soziale und ökonomische Situation zeigen.

Um den Lebensstil der jetzt lebenden 6,5 Milliarden Menschen aufrecht zu erhalten zu können, benötigen wir heute schon 1,5 Erden, d.h. unser Lebensstil verschlechtert momentan schon unsere Lebensbedingungen weltweit täglich. Die Verursacher dieses Zustandes sind die Menschen in den Industrieländern in Europa, USA, Kanada und Australien sowie zunehmend die Reichen in China und Indien.

Nachhaltigkeit (Zukunftsfähigkeit):
Einfachheitshalber wird die Nachhaltigkeit als Drei-Säulen –Modell behandelt. Die drei Säulen der Nachhaltigkeit stehen miteinander in Wechselwirkung und bedürfen langfristig einer ausgewogenen Anpassung.
Die drei Säulen der Nachhaltigkeit sind:

1. Ökologische Nachhaltigkeit: Sie orientiert sich am stärksten am ursprünglichen Gedanken, keinen Raubbau an der Natur zu betreiben. Ökologisch nachhaltig wäre eine Lebensweise, die natürlichen Lebensgrundlagen nur in dem Maße beansprucht, wie dies sich regenerieren.
2. Soziale Nachhaltigkeit. Ein Staat oder eine Gesellschaft sollte so organisiert sein, dass sich die sozialen Spannungen in Grenzen halten und Konflikte nicht eskalieren, sondern auf friedlichen und zivilen Wege ausgetragen werden können.
3. Ökonomische Nachhaltigkeit: Eine Gesellschaft soll nicht über ihre Verhältnisse leben, da dies zwangsläufig zu Einbußen der nachkommenden Generationen führen wird.

Allgemein gilt eine Wirtschaftsweise dann als nachhaltig, wenn sie dauerhaft ohne Nachteil für zukünftige Generationen betrieben werden kann (auch ohne Verschuldung). Für jede dieser Nachhaltigkeiten gibt es die Strategien der Konsistenz, der Suffizienz und
der Effizienz.


Lesebuch „Arbeit gesucht – Auch ohne Bezahlung“ herausgegeben von Annelie Kinzler. Zu beziehen ist das Buch für 8,50 € plus Porto von der Herausgeberin Annelie Kinzler Initiative Grundeinkommen Ulm Tel. 0731-57691, oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder durch Bücherstube Jastram, Ulm.