Mittwoch, 18 September 2019
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Nachhaltig Handeln

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Kreuzkirche Oberammergau mit neuem Blockheizkraftwerk

Pfr. Sachi startet das BHKW

Kleiner Knopfdruck mit großer Wirkung: Pfr. Peter Sachi (rechts) startet am 21. Juli 2016 die neue Wärmeerzeugungsanlage. Als Grundlast-Blockheizkraftwerk erzeugt sie neben Wärme auch Strom auf umweltfreundliche Art.

Der Start der Anlage erfolgte mitten im Umbau der Kreuzkirche. Sie ist im Pfarrhaus untergebracht und kann so im weiteren Bauverlauf die Wärme für das Aufheizen der Estrichböden und das Trocknen des Bauwerks liefern. So bleiben der Umwelt bis zur Fertigstellung der Maßnahme schon etwa 1,5 Tonnen an Kohlendioxid erspart.

Im Bild von rechts: Pfarrer Peter Sachi am Startknopf, Christoph Gerhauser jun. und Johannes Heiland

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Zukunft gestalten - auch im Kleinen

Die Mitglieder der Zukunftswerkstatt

"Im Großen" haben die Mitglieder der UN bei der Klimakonferenz in Paris Fakten geschaffen. Nun geht es darum, die Vereinbarungen von Paris auch umzusetzen.

Dass dies auch "im Kleinen" möglich ist, davon ist Pfarrer Dr. Manfred Müller aus der Kirchengemeinde Prüfening überzeugt. Deswegen hat er eine Zukunftswerkstatt ins Leben gerufen, in der die Prüfeninger überlegen und auch ganz konkret ausprobieren können, wie Klimaschutz und nachhaltiger Lebensstil "im Kleinen" funktionieren.

Die mittelbayerische Zeitung berichtet ausführlich darüber (dem Link folgen).

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Umweltverantwortung - auch bei den Kirchentagen

Hesselberg-Kirchentag mit Landesbischof Bedford Strohm und Wolfgang SchürgerPfingst-"Ferien"? Nein, Zeit der Großveranstaltungen: Beim Bayerischen und beim Deutschen Kirchentag war die kirchliche Umwelt- und Klimaarbeit mit einem eigenen Stand präsent - und konnte mit hohem Besuch rechnen:

Prälat Dutzmann mit Frau und Wolfgang Schürger

Auf dem Hesselberg stellte Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm seine Kompetenz im Mülltrennen unter Beweis und brachte selbst Wolfgang Schürger ins Nachdenken, wo denn nun der alte Fahrradschlauch hin gehört (es gibt zwar mitunter Gummi-Sammlung, er muss aber dennoch in den Restmüll, da ein Metall-Gewebe im Gummi enthalten ist. (Foto: H. Assel)

In Stuttgart besuchte der Bevollmächtige der EKD bei der Bundesregierung, Prälat Dutzmann, mit Frau den Stand der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten zur "Mobilität der Zukunft" und stellte unter Beweis, dass man auch in verantwortlicher Position umweltfreundlich unterwegs sein kann: "Auch meine Brüssel-Termine plane ich in der Regel so, dass ich mit dem Zug anreisen kann."

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Kirche klimafreundlich mobil

Bobbycart - die neue Mobilität?

Mobilität im 21. Jahrhundert schenkt uns Menschen enorme Unabhängigkeit, wunderbare Selbstbestimmtheit und ermöglicht Freiheit.
"Wir erleben mit vielfältigen Verkehrsmitteln nahezu uneingeschränkte Beweglichkeit und einen hohen Grad an Flexibilität für unsere individuelle wie gemeinschaftliche Lebensverwirklichung“, erläutert Reinhard Benhöfer, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der Gliedkirchen der EKD (AGU) und Umweltreferent der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers. „Doch dürfen wir nicht die Augen verschließen vor den bekannten Folgen unserer ständig wachsenden Mobilität.“

Die Initiative „Nachhaltige Mobilität der Evangelischen Kirchen in Deutschland“ will Kirchengemeinden ermutigen, intelligente und klimaverträgliche Lösungen für die Befriedigung unserer Mobilitätsbedürfnisse zu entdecken. Auf der Projektseite www.ekd.de/agu/mobilitaet/ lassen sich aufgeschlüsselt nach Zielgruppe, Verkehrsmittel und Aktion passende Anregungen für eigene Projekte finden. Die Initiative wird von der EKD finanziell unterstützt.

Idee der Projektseite ist es, von guten Beispielen anderer zu profitieren. Die AGU ruft daher dazu auf, Hinweise und Links an das Projektteam weiterzuleiten, so dass sich die Projektseite zum Schauplatz vieler guter Ideen für eine nachhaltige Mobilität weiter füllen kann. Während der „Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit“ vom 23.-29. Juni 2014 bietet sich eine gute Gelegenheit, eigene Aktionen zu starten und öffentlichkeitswirksam zu zeigen, wie Ideen für eine nachhaltige Mobilität aussehen.

(Bobbycart - die neue Mobilität? Bild: Johannes Minkus)