Montag, 25 Mai 2020
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Nachhaltig Handeln

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Ehrenamtliche in der kirchlichen Umwelt- und Klimaarbeit: hoch qualifiziert, hoch motiviert - aber manchmal auf der Suche nach breiterer Unterstützung

"Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Ehrenamt?" haben wir im Oktober 2016 per Online-Umfrage die über 1.100 Umweltbeauftragten in den Kirchengemeinden, Dekanatsbezirken und kirchlichen Einrichtungen sowie die Mitglieder der Umweltteams des Grünen Gockels gefragt. Die wesentlichen Ergebnisse sind im folgenden Download zusammengefasst.

Erfreulich: Die überwiegende Mehrheit fühlt sich gut bis sehr gut begleitet durch die Hauptamtlichen der kirchlichen Umwelt- und Klimaarbeit. Danke für dieses positive Feedback!

Beeindruckend: Das hohe Engagement der überwiegend hoch qualifizierten Ehrenamtlichen. Christlichen Glauben glaubwürdig zu leben und die Sorge um den Zustand unserer Welt sind dabei die Hauptmotivatoren.

Bedenkenswert: Rund ein Drittel der Befragten fühlt sich vor Ort allein gelassen: Dass wir als Christinnen und Christen verantwortlich und verantwortungsbewusst in und mit der Schöpfung Gottes leben, ist noch lange nicht selbstverständlich in unserer Kirche.

Dateien:
pdf.png Zufriedenheit mit dem Ehrenamt Beliebt

"Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem ehrenamtlichen Engagement in der kirchlichen Umwelt- und Klimaarbeit?" Kurzzusammenfassung der Umfrage vom Oktober 2016.

Datum Montag, 06. März 2017 15:11 Dateigröße 417.61 KB Download 1.369 Download

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Evangelischer Solarfonds - die Energie der Sonne nutzen

Besuchergruppe vor der Fotovoltaikanlage der Dankeskirche München

Die Sonne liefert fast grenzenlos Energie. Tausende von Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern sind in den letzten Jahren zu Stromproduzentinnen und -produzenten geworden, indem sie eine Fotovoltaikanlage auf ihrem Dach installiert haben.
Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen, die ebenso von der Energie der Sonne profitieren wollen, scheitern aber oft am Problem der kirchenaufsichtlichen Genehmigung – schließlich entsteht auf diese Weise ein Wirtschaftsbetrieb. Wolfgang Schürger, der Beauftragte für Umwelt- und Klimaverantwortung, aber auch der für Gemeinden zuständige Oberkirchenrat, Hans-Peter Hübner, empfehlen daher, mit dem Evangelischen Solarfonds zusammen zu arbeiten. Dieser trägt dann die Verantwortung für Installation und Betrieb der Anlage, die Kirchengemeinde verpachtet nur ihre Dachflächen und bezieht den Strom vom Solarfonds.
Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf der Webseite des Evangelischen Solarfonds.

(Fotovoltaikanlage der Dankeskirche München, Foto: Schürger)

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Lautlos in Pullach. Mobilität der Zukunft im Test

v.l.n.r.: Geschäftsführer Beres Seelbach vom Carsharing-Anbieter Lautlos, Rektor Dr. Detlef Dieckmann vom Theologischen Studienseminar und Dr. Ralph Baasch vom Umweltamt der Gemeinde Pullach nach ihrer Testfahrt im e-Up vor dem Theologischen Studienseminar der VELKD in PullachSeit Anfang Oktober können die Pullacher die lautlose Mobilität der Zukunft testen. Ein Elektroauto hat seit dem 5.10.2016 auf dem Parkplatz beim Theologischen Studienseminar seine Carsharing-Station. Die Ökostrom-Tankstelle beim Tagungshaus sorgt dafür, dass der VW e-Up für die Mitarbeitenden, Gäste und Nachbarn stets abfahrbereit ist. „Es passt gut zum Umwelt-Konzept unseres Hauses, die Elektromobilität im Ort aktiv zu fördern“, sagte der Rektor des Studienseminars, Dr. Detlef Dieckmann, bei seiner ersten Testfahrt mit dem wendigen, lautlosen und abgasfreien Elektroflitzer.

Der e-Up ersetzt den Benziner des vorigen Carsharing-Partners der Gemeinde Pullach, der im Frühjahr in Konkurs gegangen war. Nun managt die Lautlos GmbH die Car-Sharingstationen der Gemeinde. Zusätzlicher Vorteil für die Pullacher Kunden: Sie können den Carsharing Pool der Deutschen Bahn mitnutzen. Carsharing lohnt sich auch für die Gemeinde. Denn ein gemeinschaftlich genutztes Fahrzeug ersetzt, so zeigt die Erfahrung, bis zu 10 private PKW. „Das spart nicht nur Ressourcen, sondern mindert auch den Flächenverbrauch für Parkplätze“, freute sich daher auch Dr. Ralph Baasch vom Umweltamt der Pullacher Gemeinde, der die Kooperation initiierte.

Im Bild v.l.n.r.: Geschäftsführer Beres Seelbach vom Carsharing-Anbieter Lautlos, Rektor Dr. Detlef Dieckmann vom Theologischen Studienseminar und Dr. Ralph Baasch vom Umweltamt der Gemeinde Pullach nach ihrer Testfahrt im e-Up vor dem Theologischen Studienseminar der VELKD in Pullach

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Kreuzkirche Oberammergau mit neuem Blockheizkraftwerk

Pfr. Sachi startet das BHKW

Kleiner Knopfdruck mit großer Wirkung: Pfr. Peter Sachi (rechts) startet am 21. Juli 2016 die neue Wärmeerzeugungsanlage. Als Grundlast-Blockheizkraftwerk erzeugt sie neben Wärme auch Strom auf umweltfreundliche Art.

Der Start der Anlage erfolgte mitten im Umbau der Kreuzkirche. Sie ist im Pfarrhaus untergebracht und kann so im weiteren Bauverlauf die Wärme für das Aufheizen der Estrichböden und das Trocknen des Bauwerks liefern. So bleiben der Umwelt bis zur Fertigstellung der Maßnahme schon etwa 1,5 Tonnen an Kohlendioxid erspart.

Im Bild von rechts: Pfarrer Peter Sachi am Startknopf, Christoph Gerhauser jun. und Johannes Heiland

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Zukunft gestalten - auch im Kleinen

Die Mitglieder der Zukunftswerkstatt

"Im Großen" haben die Mitglieder der UN bei der Klimakonferenz in Paris Fakten geschaffen. Nun geht es darum, die Vereinbarungen von Paris auch umzusetzen.

Dass dies auch "im Kleinen" möglich ist, davon ist Pfarrer Dr. Manfred Müller aus der Kirchengemeinde Prüfening überzeugt. Deswegen hat er eine Zukunftswerkstatt ins Leben gerufen, in der die Prüfeninger überlegen und auch ganz konkret ausprobieren können, wie Klimaschutz und nachhaltiger Lebensstil "im Kleinen" funktionieren.

Die mittelbayerische Zeitung berichtet ausführlich darüber (dem Link folgen).