Sonntag, 18 April 2021
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T - Transformation der Gesellschaft

Den sozialen und ökologischen Umbau gestalten!

Logo Umkehr zum Leben - den Wandel gestalten "Umkehr zum Leben - den Wandel gestalten", unter diesem Motto steht ein Impulspapier, das ein breites ökumenisches Bündnis im Frühjahr 2017 verabschiedet hat. Die Menschheit steht angesichts der globaler Herausforderungen am Scheidewege, ist der „Ökumenischer Aufbruch 2030" überzeugt. Noch ist offen, ob es gelingt, zu einer Kultur der Nachhaltigkeit zu finden. Das Impulspapier gibt wichtige Anstöße dazu - und eignet sich gut für die Diskussion in gemeindlichen Umweltgruppen.

Dateien:
pdf.png Umkehr zum Leben Beliebt

Impulse zu einer Kultur der Nachhaltigkeit. Herausgeber: "Ökumenischer Aufbruch 2030".

Datum Donnerstag, 29. Juni 2017 14:49 Dateigröße 280.9 KB Download 1.897 Download

Gärtnern in der Stadt - ein Stück Lebensqualität

Krautgarten in München Neuperlach

(Bild: Krautgarten in München-Neuperlach. Foto: W. Schürger)

Unter dem Motto "Die Stadt ist unser Garten" haben über 120 Garteninitiativen aus dem gesamten Bundesgebiet ein gemeinsames Manifest unterzeichnet.

Das Manifest lässt keinen Zweifel daran, dass Urban Gardening mehr ist als die individuelle Suche nach einem schön gestalteten Rückzugsort in der Stadt. Mit dem Phänomen des gemeinschaftlichen Gärtnerns bilden sich neue Formen der Projektorganisation und –bewirtschaftung, die Teil einer erstarkenden Gemeinschaftsbewegung in unseren Städten sind. Gemeinschafts-Gärten leisten einen wichtigen Beitrag zu einer lebenswerten Stadt.

Das Manifest betont, wie wichtig ein frei zugänglicher öffentlicher Raum ohne Konsumzwang für eine demokratische und plurale Stadtgesellschaft ist. Gleichzeitig fordert es Politik und Stadtplanung auf, die Bedeutung von Gemeinschaftsgärten und von Stadtnatur anzuerkennen und ihre Position zu stärken.

Das Urban Gardening Manifest ist eine Initiative von Aktivist*innen aus dem Allmende-Kontor, vom Prinzessinnengarten, vom Kiezgarten, von Neuland Köln, sowie von "Eine andere Welt ist pflanzbar" und der anstiftung.

Download auf http://urban-gardening-manifest.de,  als animiertes Video: https://www.youtube.com/watch?v=JbUDJcTxgeg

Der Text wurde inzwischen auch auf Englisch, Türkisch und Arabisch übersetzt.

 

Folgekosten von Neubaugebieten online berechnen

Das bayerische Landesamt für Umwelt hat im Mai 2014 den "FolgekostenSchätzer 4.0" veröffentlicht. Mit ihm können die Infrastruktur-Folgekosten von geplanten Wohnbaugebieten dargestellt werden. Eine  "Planungshilfe - Folgekosten von Wohnbaugebieten" unterstützt Kommunen und Planer bei dieser Arbeit.

Da immer noch Tag für Tag viele Flächen überbaut werden und damit als Ackerland oder Lebensraum für Pflanzen und Tiere verloren gehen, ist ein nachhaltiges Flächenmanagement für die Staatsregierung eine wichtige Aufgabe der Zukunft. Kirchengemeinden und kirchliche Umweltbeauftragte können sich häufig in Diskussionen im Stadt- oder Gemeinderat einbringen. Der "FolgekostenSchätzer 4.0" kann daher auch ihnen eine sinnvolle Unterstützung bieten.
 

Die Broschüre kann im Bestellshop der Staatsregierung bezogen werden, der FolgekostenSchätzer steht beim Innenministerium zum Download bereit.

Bedingungsloses Grundeinkommen und Nachhaltigkeit

Um 2050 eine Erdbevölkerung von 9 Milliarden Menschen ernähren zu können und eine Klimaänderung um + 2 Grad Celsius zu beschränken, ist eine Änderung unserer Lebens- und Wirtschaftsweise notwendig. Wie ein "bedingungsloses Grundeinkommen" dazu beitragen kann, beleuchtet ein Buch der „Initiative Grundeinkommen Ulm“.

Über vierzig Autoren beleuchten den Hintergrund und die Auswirkungen eines solchen Grundeinkommens auf den Einzelnen und die Gesellschaft sowie auf Wirtschaft und Staat. Das Lesebuch ist ein Mosaik von Beiträgen, welche den Einfluss solch eines Grundeinkommens auf unsere ökologische, soziale und ökonomische Situation zeigen.

Um den Lebensstil der jetzt lebenden 6,5 Milliarden Menschen aufrecht zu erhalten zu können, benötigen wir heute schon 1,5 Erden, d.h. unser Lebensstil verschlechtert momentan schon unsere Lebensbedingungen weltweit täglich. Die Verursacher dieses Zustandes sind die Menschen in den Industrieländern in Europa, USA, Kanada und Australien sowie zunehmend die Reichen in China und Indien.

Nachhaltigkeit (Zukunftsfähigkeit):
Einfachheitshalber wird die Nachhaltigkeit als Drei-Säulen –Modell behandelt. Die drei Säulen der Nachhaltigkeit stehen miteinander in Wechselwirkung und bedürfen langfristig einer ausgewogenen Anpassung.
Die drei Säulen der Nachhaltigkeit sind:

1. Ökologische Nachhaltigkeit: Sie orientiert sich am stärksten am ursprünglichen Gedanken, keinen Raubbau an der Natur zu betreiben. Ökologisch nachhaltig wäre eine Lebensweise, die natürlichen Lebensgrundlagen nur in dem Maße beansprucht, wie dies sich regenerieren.
2. Soziale Nachhaltigkeit. Ein Staat oder eine Gesellschaft sollte so organisiert sein, dass sich die sozialen Spannungen in Grenzen halten und Konflikte nicht eskalieren, sondern auf friedlichen und zivilen Wege ausgetragen werden können.
3. Ökonomische Nachhaltigkeit: Eine Gesellschaft soll nicht über ihre Verhältnisse leben, da dies zwangsläufig zu Einbußen der nachkommenden Generationen führen wird.

Allgemein gilt eine Wirtschaftsweise dann als nachhaltig, wenn sie dauerhaft ohne Nachteil für zukünftige Generationen betrieben werden kann (auch ohne Verschuldung). Für jede dieser Nachhaltigkeiten gibt es die Strategien der Konsistenz, der Suffizienz und
der Effizienz.


Lesebuch „Arbeit gesucht – Auch ohne Bezahlung“ herausgegeben von Annelie Kinzler. Zu beziehen ist das Buch für 8,50 € plus Porto von der Herausgeberin Annelie Kinzler Initiative Grundeinkommen Ulm Tel. 0731-57691, oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder durch Bücherstube Jastram, Ulm.

Konfirmandinnen und Konfirmanden erleben Landwirtschaft

Kartoffelernte durch Konfirmandinnen und Konfirmanden"Die sieht ja aus wie echt!", soll ein Fünfjähriger seinem Vater erstaunt zugerufen haben, als er beim Spielen in einem Acker eine Kartoffel entdeckte. Viele Kinder und Jugendliche aus der Stadt kennen Lebensmittel nur aus dem Supermarkt.

Die Präparandengruppen von Pfarrer Klaus Wiesinger aus Marlesreuth und Pfarrer Andreas Krauter aus Selbitz dagegen wissen, wie Kartoffeln wachsen: Siebetreuen für ein Jahr das Kartoffelfeld des BN in Rodesgrün. Unter dem Titel „Ein Couchpotato rettet das Rebhuhn“ erleben die beiden Gruppen den Jahreslauf rund um ein Kartoffelfeld.

Sie helfen beim Pflanzen der Kartoffelknollen, hacken Unkraut und ernten ab Ende August.

Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die Jugendlichen vom Pflanzen und Pflegen der Kartoffeln bis zum Ernten, Verkaufen und Kochen alles selbst übernehmen.

Im Herbst werden die Kartoffeln von den Jugendlichen geerntet und ein Vermarktungskonzept erstellt. Dabei übernehmen die Jugendlichen alle Arbeiten selbst -  vom Marktstand bis zur Hauslieferung. Außerdem schreiben sie ein Kochbuch mit traditionellen Rezepten. Mehr Informationen beim Umweltbeauftragten im Kirchenkreis Bayreuth, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.