Montag, 29 November 2021
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R - Reparieren & Recycling

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Korken für Kork

Flaschenkorken aus Naturkork können sehr gut recycelt werden. Das spart Rohstoff, vermeidet Abfall - und schafft Arbeit für Menschen mit Behinderung. Wenn diese auch noch in der Diakonie Kork leben und arbeiten ist es doch naheliegend, dass sie Kork-Recycling betreiben. Mehr dazu (incl. einer Liste der Annahmestellen bundesweit) unter diesem Link.

Repair Café - Geräte länger nutzen, Abfall vermeiden

Ein Weg, Abfall zu vermeiden ist Geräte so lange wie möglich zu verwenden und immer wieder zu reparieren. Ein neuer Trend, der großen Spaß macht und auch die Umwelt schont, heißt „Repair Café“. Die Stiftungsgemeinschaft "anstiftung & ertomis" ist seit Anfang 2014 die bundesweite Koordinierungsstelle für Repair Cafés. Gemeinsam mit der niederländischen Stiftung "Stichting Repair Café" ist sie dabei, ein Netzwerk aller Repair Cafés aufzubauen und Neugründungen zu unterstützen.

Repair Cafés sind Veranstaltungen, bei denen defekte Alltagsgegenstände gemeinschaftlich repariert werden. Elektrische und mechanische Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik, aber auch Kleidung, Fahrräder, Spielzeuge und andere Sachen. Bei Repair-Café-Treffen wollen die Veranstalter kein Geld verdienen, sondern die Nutzungsdauer von Gebrauchsgütern  verlängern und dadurch Müll vermeiden, Ressourcen sparen und nachhaltige Lebensweisen fördern. Repair Café heißt nicht „kostenloser Reparatur-Service“, sondern gemeinschaftlich organisierte Hilfe zur Selbsthilfe. Getragen wird die Veranstaltung von ehrenamtlich engagierten Helfern und Reparatur-ExpertInnen, die ihr Wissen und Können freiwillig und unentgeltlich zur Verfügung stellen.

Hier gibt es weitere Informationen - z.B. dazu, wie man selbst ein Repair Café startet.

Abfall ist nicht einfach Müll - Bewusstsein für Wert(e)Stoffe schaffen!

Eine Arbeitsgruppe am Landestreffen 2014Wie schaffen wir in unseren Gemeinden ein Bewusstsein dafür, dass viele Abfälle Wert(e)Stoffe sind? Bei den Landestreffen der Umweltbeauftragten am 25.1. und 1.2.2014 haben sich etliche Arbeitsgruppen mit dieser Frage beschäftigt. Das Ergebnis sind Tipps von Umweltbeauftragten für Umweltbeauftragte und wie das Schwerpunktthema in Kirchengemeinden umgesetzt werden kann. Ihre Ergebnisse finden Sie in underen Downloads in der Kategorie Wer(e) Stoffe. Lassen Sie sich anregen!

Kerze. Torsten Klemm, pixelio.de

Wachs-Tums-Tonne. Kerzenreste verwerten!

Kerzenwachsreste – ein mitunter typisch kirchlicher „Abfall“, der auch in Privat-Haushalten anfällt und fast immer in der Restmülltonne landet. Mit einer Wachstonne in der Gemeinde kann man sie sammeln und im besten Sinne „nachhaltig“ einer neuen Verwendung zuführen. Die Apostel- und Petruskirche in München Solln hat damit schon etliche Jahre Erfahrung, die Gemeinde in Eichstädt führt sie gerade ein – im Anhang finden Sie das kombinierte Erfolgsrezept. Christina Mertens hat es im Nachgang der Landestreffen 2014 zusammengefasst.

Dateien:
pdf.png Die Wachstonne Beliebt

Ein intressantes Projekt zur Müllvermeidung.

Um den Download zu verifizieren können Sie die SHA1-Prüfsumme benutzen: 72923adc6b61b4f7904805d06156af658d601dfe

Datum Mittwoch, 04. März 2015 13:54 Dateigröße 210.16 KB Download 2.918 Download

Müll-Detektive

Lesenswertes in der Altpapiertonne...Warum nicht einmal mit einer Kinder- oder Jugendgruppe (oder auch mit Erwachsenen) zu Mülldetektiven in der eigenen Gemeinde werden:

Gibt es Orte, an denen besonders gerne Müll herum liegt? Fehlen dort vielleicht die nötigen Sammelbehälter?

Wie sieht es in der Restmüll-Tonne der Gemeinde aus? Sind da womöglich noch viele Wertstoffe zu finden? Selbst im Altpapier ist ja mitunter noch Lesenswertes zu finden, wie unser Bild (khv24/pixelio.de) zeigt. Wenn ja: Wie bzw. warum gelangen sie dort hinein? Fehlt womöglich ein sinnvolles Trennsystem im Gemeindehaus? Oder kennen sich Menschen mit der Mülltrennung nicht aus?

Wie viel Müll fällt eigentlich bei einer typischen Gemeindeveranstaltung an? Die Detektive nehmen da ganz unterschiedliche Veranstaltungen unter die Lupe. Und sie fragen: Welcher Teil des Abfalls ließe sich mit einfachen Mitteln vermeiden?

Die Ergebnisse der Spurensuche werden natürlich dokumentiert und schließlich der Gemeinde präsentiert. Die Detektive sind ja stolz darauf, Schwachstellen erkannt zu haben. Schlau wie sie sind, zeigen sie auch Möglichkeiten zur Verbesserung auf.