Sonntag, 18 April 2021
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Mit kreativen Ideen Verantwortung für die Schöpfung übernehmen!

Umweltmanagement mit dem Grünen Gockel, eine bunte Blühwiese vor dem Gemeindehaus, ein Lastenfahrrad für alle Gemeindeglieder zum Ausleihen - Kirchengemeinden haben viele kreative Ideen, wie sie Verantwortung für Gottes Schöpfung übernehmen können. Vieles davon hat auch ins Integrierte Klimaschutzkonzept für die ELKB Eingang gefunden.

Andrea Seidel und Axel Mölkner-Kappl dokumentieren einige der guten Beispiele auf der Webseite der ELKB!

Herausragendes Engagement für die Umwelt - Bayerische Staatsmedaille für Wolfgang Schürger

"Ihr Engagement ist breit und längst nicht auf die Evangelisch-Lutherische Kirche beschränkt. Sie stärken das Bewusstsein der Menschen für unsere Um

welt und sensibilisieren für die Gefährdung durch menschliche Einflüsse.", mit diesen Worten würdigte der Bayerische Umweltminister, Marcel Huber, das Wirken Wolfgang Schürgers. Umwelt- und Klimaschutz seien ihm ein Herzensanliegen, in seinem Handeln ermutige er Menschen, nachhaltiges Handeln als gesamtgesellschaftliche Aufgabe anzunehmen.

In einer Feierstunde in der Allerheiligenhofkirche in München verlieh Huber dem Beauftragten für Umwelt- und Klimaverantwortung daher am 12. Juni 2018 die "Bayerische Staatsmedaille für herausragende Verdienste für die Umwelt", die höchste Ehrung, die das Umweltministerium vergeben kann. Siegfried Pallmann, der die Umweltarbeit der Landeskirche 1974 ins Leben gerufen hatte, war 2014 mit dieser Auszeichnung geehrt worden.

(Foto: StMUV)

Zukunft gestalten - nicht nur durch Klimaschutz. Landestreffen 2017

Wie wollen wir in Zukunft leben? Umwelt- und Klimaarbeit lebt von Visionen einer neuen Welt, davon ist Wolfgang Schürger überzeugt. Die über 1.100 Ehrenamtlichen der Umwelt- und Klimaarbeit gestalten diese Zukunft durch ihr Engagement. Rund 120 von ihnen waren am 25. März und 1. April 2017 zu den Landestreffen der Umweltbeauftragten gekommen. Foto: Udo Kaller; Reger Austausch auf der Terrasse des Landeskirchlichen Campus.Reger Austausch auf der Terrasse des Landeskirchlichen Campus

Umweltmanagement wirkt - das war eine der Botschaften der Ehrenamtlichen. Wo der "Grüne Gockel" gelandet ist, da entstehen finanzielle Spielräume für die Kirchengemeinden, da wird Kirche wahrgenommen als Visionärin einer lebenswerten Zukunft. Dass die Landessynode nun den Auftrag erteilt hat, ein Integriertes Klimaschutzkonzept für die ELKB zu entwickeln, wurde von den Ehrenamtlichen freudig begrüßt. Das zeige, dass die Kirchenleitung das Engagement für den Klimaschutz unterstützt.

Dass für eine lebenswerte Zukunft auch neue Formen des Wirtschaftens nötig sind, machte Harro Colshorn, Vorstandsmitglied der Gemeinwohlökonomie Bayern e.V., in einem engagierten Vortrag deutlich: Betriebe, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen, erstellen ihre Bilanz nicht einfach nur aufgrund der Finanzzahlen, sondern weisen die Leistungen aus, die sie für das Wohl von Mensch und Mitwelt erbringen. Die Herzogsägmühle ist als erstes diakonisches Unternehmen in Bayern mit dabei!

Die ausführliche Präsentation finden Sie im Download.

Dateien:
pdf.png Gemeinwohlökonomie - Wirtschaften zum Wohl von Mensch und Mitwelt Beliebt

Vortrag von Harro Colshorn, Vorstandsmitglied der Gemeinwohlökonomie Bayern e.V., bei den Landestreffen 2017

Datum Mittwoch, 05. April 2017 09:34 Dateigröße 583.2 KB Download 1.743 Download

Registrierte Umweltbeauftragte können auch die Ergebnisse der Arbeitsgruppen downloaden: