Montag, 03 Oktober 2022
A+ R A-

M - Mobilität

Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Wie bewegen wir uns nachhaltig von A nach B?

Fahrradabstellanlagen in Kirchengemeinden und kirchlichen/diakonischen Einrichtungen

Einfach nachhaltige Mobilität fördern.

Eine einladende Fahradabstellanlage kann eine hervorragende Möglichkeit sein, Gäste sowie Mitarbeitende dazu zu bewegen, öfters mal auf das Fahrrad umzusteigen. Das ist nicht nur super für die Gesundheit, sondern spart auch jede Menge Ressourcen und Treibhausgasemissionen ein!
Doch wie sollte eine solche Anlage idealerweiße gestaltet werden?

Unsere Tipps für gut durchdachte Abstellanlagen:

  1. Das Modell
    Fahrradbügelsollte möglichst stabil sein. Besonders gut geeignet sind sogenannte Anlehnbügel,
    da dort das Fahrrad einfach angelehnt werden kann. Das verhindert nicht nur ein Umfallen, sondern auch ein Umschlagen des Lenkers bzw. ein Wegrollen des Rads. Zudem lassen sich Fahrräder leicht anketten.
    Vermeiden sollte man Abstellanlagen, in denen nur das Vorderrad eingespannt wird - fällt das Rad doch mal um, ist die Felge meist kaputt und der Reifen komplett verzogen. Das kann bei Pfosten zwar nicht passieren, allerdings ist dort das Anschließen schwierig.
    Am besten wird der Fahrradständer direkt in den Boden eingelassen oder mit Schrauben fixiert, das verhindert das die gesamte Konstruktion umfallen kann.
    Ein gutes Modell ist also fest verbaut, verhindert das Umfallen des Rads und ist gleichzeitig diebstahlsicher, da der Fahrradrahmen direkt an den Ständer gekettet werden kann.
    Der Abstand zwischen den einzelnen Parkplätzen sollte groß genug sein, dass man bequem ein-/ausparken und sein Rad ab-/aufschließen kann. Auch das Be-/Entladen sollte möglich sein, ohne dass dabei weitere Fahrräder zum Sturz gebracht werden!


  2. Der AufstellortAbstellanlage direkt vor Eingang
    sollte möglichst zentral gewählt werden um Wege kurz zu halten. Wichtig ist, dass die Abstellanlage vom Radbweg bzw. der Straße aus gut erreichbar ist (geeigneten Untergrund betrachten). Zudem muss die Fläche natürlich eben sein und auch bei schlechtem Wetter befahrbar. Im Idealfall ist die Abstellmöglichkeit gut sichtbar, falls das nicht möglich ist, sollten Hinweisschilder an geeigneten Wegpunkten oder Bodenmarkierungen den Weg zeigen.
    Ein gut einsehbarer, eventuell sogar Kameraüberwachter, Parkplatz trägt dazu bei, die Diebstahlgefahr zu mindern.


  3. Besondere Anforderungen
    Kinder Dreirad und Rutschautoan Abstellanlagen haben die immer vielfältigeren Varianten von E-Bikes und Lastenrädern. Bei der Planung ist daher zu beachten, dass auch breitere und/oder längere Fahrräder z.B. mit Anhänger einen Platz finden. Hier kommt es vorallem auf genügend Abstand und eine vorrausschauende Platzierung an, damit größere Gefährte die anderen nicht "zuparken".
    Besonders bei KiTas und anderen Orten an denen regelmäßig Kinder zu erwarten sind, sollte auch an geeignete Abstellplätze für kleine Räder (eventuell mit Stützrädern), Dreiräder, Rutschautos sowie Roller gedacht werden. Hier empfiehlt es sich zusätzlich noch im Innenbereich einen Platz für Helme und weitere Schutz-/Ausrüstung bereitzustellen.


  4. Weitere Tipps:

    Rad HinweisschildUm auf die Abstellmöglichkeit aufmerksam zu machen und Personen zu motivieren mit dem Fahrrad zu kommen, bietet es sich an immer explizit darauf hinzuweisen: z.B. als Hinweis im Internet, als besondere Kennzeichnung auf der Karte die z.B. mit Veranstaltungseinladungen versendet wird oder im Gemeindebrief. Hinweisschilder am Gelände weisen den richtigen Weg.
    Auch ein Lageplan der Gemeinde kann ein geeigneter Ort sein, um auf seinen Fahrradparkplatz aufmerksam zu machen.

 

 

Dateien:
pdf.png Planung von Rad-Abstellanlagen Beliebt

Hinweise für die Planung von Fahrrad-Abstellanlagen

Herausgeber: Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club, Landesverband Bayern e.V., Kardinal-Döpfner-Str. 8, 80333 München, Telefon 089 - 909 00 25-0, Fax 089 - 909 00 25-25,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.adfc-bayern.de

Autor Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Webseite Webseite link_extern.gif Datum Mittwoch, 15. Juni 2022 14:25 Sprache  Deutsch Dateigröße 1.91 MB Download 171 Download

Radwegekirche werden

Fahrrad Kirche RadwegDer Fahrradtourismus boomt, auch bei uns in Bayern. Immer mehr Menschen benutzen in Freizeit und Urlaub ihr Fahrrad oder E-Bike und radeln Stunden-, Tage- oder auch Wochenweise auf den Radwegen. An vielen Radwegen liegen in nicht allzu weiter Entfernung Kirchen, die auch von den Radlern gerne „zur inneren Einkehr“ benutzt werden. Damit Radler und Radlerinnen bereits am Radweg auf eine geöffnete Kirche hingewiesen werden, wurde auf EKD-Ebene ein gemeinsames Signet erarbeitet, das auf kleinen Schildern an den Radwegen angebracht werden kann und auch in passender Form an der Kirche selbst zu sehen ist. Außerdem wurden Ideen entwickelt, wie eine solche „Radwegekirche“ ausgestaltet werden könnte.

 

Was ist nun eine Radwegekirche und welche Anforderungen muss sie erfüllen?

  • Der Kirchenraum lädt zur Stille und Besinnung ein.
  • Die Kirche ist als Radwegekirche durch Hinweisschilder auf dem Radweg und an der Kirche gekennzeichnet.
  • Die Kirche ist tagsüber von Ostern bis zum Reformationstag (Allerheiligen) frei zugänglich.
  • Die Kirche liegt in unmittelbarer Nähe zu einem Rad(wander)weg (bis zu 1 km).

Förderliche Eigenschaften, die möglichst vorhanden sein sollen:EKD Radwegekirche Signet

  • Der Kirchenraum ist gastfreundlich gestaltet durch:
    • die Auslage von geistlichen Texten
    • einen speziellen Gebetsort
    • Angebote von Andachten
    • Gelegenheit zur Seelsorge

  • Das Außengelände ist für Radler/innen gastfreundlich gestaltet durch:
    • geeignete Abstellmöglichkeiten für Fahrräder mit Gepäck
    • Orte für die Rast (Tische und Bänke)
    • Zugang zu Trinkwasser und Toiletten (bzw. ein Hinweis darauf)
    • Ladestation für eBike-Akkus (oder Hinweis darauf)

  • Radler/innen freuen sich über Auskünfte und Informationen:
    • zur nächsten Fahrradwerkstatt, Reparaturstation oder privaten Pannen-Helfern
    • zu Übernachtungsmöglichkeit für Radwandernde (z.B. Bed & Bike)
    • zum Wegeverlauf und zu Sehenswürdigkeiten am Ort


Zusammenfassend lässt sich sagen: eine Radwegekirche baut auf den guten Erfahrungen mit einer verlässlich geöffneten Kirche auf und erweitert den Blick auf die Zielgruppe der Radfahrer und Radfahrerinnen hin. Sie ist also eine besondere Form einer verlässlich geöffneten Kirche. Die Standards beziehen sich auf diejenigen für geöffnete Kirchen (verlässliche Öffnungszeit, ansprechende Gestaltung, geistliche Angebote) und erweitern diese bezogen auf Radwege lediglich um ein Minimum weiterer notwendiger Bedingungen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite: www.radwegekirchen.de auf der Sie Ihre Kirche auch registrieren können.Parallel dazu können Sie Ihre Kirche auch als Offene Kirche eintragen lassen: www.offene-kirchen-bayern.de .

pdf.png Radwegekirchen Anschreiben März 2011 Beliebt

Rundschreiben zu Radwegekirchen und wie Sie eine werden können.

Um den Download zu verifizieren können Sie die SHA1-Prüfsumme benutzen: 002e2530f62713e2e0eff203729c2bae2d3975a4

Datum Montag, 22. Oktober 2012 00:10 Dateigröße 151.45 KB Download 3.048 Download

Veranstaltungstipp: Nachhaltig mobil

fahrradMobilität ist Teil unseres Alltags: Ständig bewegen wir uns von A nach B und hinterfragen dabei oft gar nicht das „wie“. Das hat zur Folge, dass die Emissionen im Verkehrssektor seit 1990 nicht abgenommen haben. Dabei gibt es vielfältige Möglichkeiten, wie umwelt- und klimafreundliche Mobilität aussehen kann.
Im Vortrag „Nachhaltige Mobilität“ werfen wir einen Blick auf verschiedene Möglichkeiten, unser Mobilitätsverhalten klimafreundlicher zu gestalten. Wir fragen, welche Optionen Gemeinden und Einrichtungen haben, um nachhaltige Mobilität zu fördern. Welche Kriterien muss zum Beispiel eine geeignete Fahrradabstellanlage erfüllen und wo macht eine Ladesäule für E-Autos überhaupt Sinn? Wir werden einerseits mögliche Lösungen und Angebote ansehen, mit denen man das Mobilitätsverhalten von Mitarbeiter*innen und Mitgliedern positiv beeinflussen kann und andererseits darüber nachdenken, wie man seinen eigenen persönlichen Mobilitäts-Fußabdruck verkleinern kann.

Diese Veranstaltung ist ein Teil unserer Veranstaltungsreihe in der wir Kirchengemeinden und kirchliche und diakonische Einrichtungen dabei unterstützen klima- und umweltfreundlicher zu Handeln.

Wir bieten diese Veranstaltungen momentan online, über Zoom, an. Eine Anmeldung ist erforderlich. Anmeldung bitte online oder mit dem Anmeldeformular (siehe unten) an das Klimaschutzmanagementteam senden. Sollten mehrere Mitarbeiter*innen ihrer Einrichtung am Vortrag teilnehmen wollen, teilen Sie uns bitte auch deren Namen mit. Die Bestätigung ihrer Anmeldung sowie die Einwahldaten erhalten Sie auf die Email-Adresse mit der sie sich angemeldet haben.

Die Veranstaltung ist für Mitarbeiter*innen von kirchlichen und diakonischen Einrichtungen sowie Kirchengemeinden in Bayern kostenlos.  

Nächster Termin:

Mittwoch 27.04. 18:30 - 20:00 Uhr -> Anmeldung

Kein passender Termin dabei? Kein Problem! Wir bieten unsere Veranstaltungen auf nachfrage gerne auch zu anderen Zeiten an. Gerne präsentieren wir unsere Themen auch vor Ort bei Ihnen in der Gemeinde oder Einrichtung!

Interesse an weiteren Vorträgen zum Klimaschutz in Gemeinden und Einrichtungen? Schauen Sie sich unser ganzes Portfolio an!

pdf.png Anmeldeformular Weiterbildungsangebot 2022Herbst Beliebt

Anmeldeformular für das Weiterbildungangebot der ELKB. Bitte senden Sie das Formular vollständig ausgefüllt an das Klimaschutzmanagementteam.

Autor Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Webseite Webseite link_extern.gif Datum Donnerstag, 28. Juli 2022 09:10 Dateigröße 238.92 KB Download 1.390 Download

pdf.png Weiterbildungsangebot_Inhalt 2022Herbst Beliebt

Hier finden Sie eine Auflistung der derzeitig geplanten Veranstaltungen des Umwelt- und Klimaschutzteams der ELKB. Neben den Terminen finden Sie auch eine kurze Beschreibung der jeweiligen Themen.

Autor Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Webseite Webseite link_extern.gif Datum Donnerstag, 28. Juli 2022 09:17 Sprache  Deutsch Dateigröße 457.1 KB Download 1.492 Download

 

 

Neue Broschüre: Klimafreundlich mobil

 

Klimafreundlich Mobil

...als Kirchengemeinde oder Einrichtung. In unserer neuen Broschüre finden Sie Informationen zur nachhaltigen Mobilität und Tipps wie Sie klimafreundliches Mobilitätsverhalten in Ihrer Kirchengemeinde oder kirchlichen/diakonischen Einrichtung fördern können.
Die Maßnahmen reichen dabei von investiven, wie dem Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektroautos, über kleinere Anreize wie fahradfreundliche Abstellplätze bishin zu einem geeigneten Informationsangebot in und um Ihre Gebäude.

Den Leitfaden können Sie hier herunterladen oder als gedruckte Version in unserem Büro bestellen.

pdf.png Klimafreundlich mobil als Kirchengemeinde oder Einrichtung September 2021 Beliebt

Broschüre mit Tipps und Tricks wie man als Kirchengemeinde oder Einrichtung klimafreundliche Mobilität unterstützen kann.

Datum Dienstag, 14. September 2021 14:36 Dateigröße 1.25 MB Download 619 Download

Neuer Rahmenvertragspartner im Bereich Elektromobilität - Ladesäuleninfrastruktur

MVV Logo

Um die Verkehrswende in der ELKB voranzutreiben gibt es nun einen neuen Rahmenvertrag mit der MVV aus Mannheim. Über diesen Rahmenvertrag können Ladesäulen und Wallboxen für Elektroautos inklusive Planung, Installation und Wartung beschafft werden.

Ladesäulen machen insbesondere vor Einrichtungen wie z.B. Tagungshäusern Sinn, wo Menschen mehrere Stunden parken und währenddessen aufladen können. Es kann aber auch durchaus Sinn machen, eine Ladesäule auf den Parkplatz einer Kirche oder des Gemeindehauses zu stellen, wenn in der Nähe keine Lademöglichkeit besteht.

Besonders interessant an dem Angebot ist das flexible Back-end-System, also die Software

Weiterlesen: Neuer Rahmenvertrag zur Elektromobilität