Montag, 08 August 2022
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K - Kirche und Klimaschutz

Pilotstandorte für das Projekt Klimaschutz in Caritas und Diakonie gesucht

Pilotprojekt Klimaschutz in Caritas und Diakonie; Nationale Klimaschutzinitiative; Pilotstandort gesucht; Standort

Die Diakonie Deutschland hat es sich zum Ziel gesetzt bis 2035 klimaneutral zu werden. Um diesem Ziel näher zu kommen, beantragt die Diakonie Deutschland gemeinsam mit dem Deutschen Caritasverband das Projekt „Klimaschutz in Caritas und Diakonie“ bei der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums.

Um Verbände, Träger, Dienste und Einrichtungen auf dem Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen, plant die Diakonie Deutschland gemeinsam mit dem Deutschen Caritasverband, dem Öko-Institut sowie der gemeinnützigen Beratungsagentur KATE ein Projekt, in dessen Rahmen 100 Pilotstandorte bei der Umsetzung eines Klimamanagements unterstützt werden sollen.

Mit deren Hilfe soll die Implementierung eines systematischen Klimaschutzmanagements erprobt und praxiserprobte Handlungsstrategien für die weitere Umsetzung im Verband entwickelt werden sollen. Voraussichtlicher Projektstart ist im Sommer 2022. Die Laufzeit des Projektes beträgt 3 Jahre.

Weitere Informationen finden Sie in den Download-Dokumenten.
Für Rückfragen steht Ihnen Johanna Gary sehr gerne zur Verfügung!
Bei Interesse, füllen Sie bitte das „Formular Interessensbekundung“ anbei aus. Bitte schicken Sie das ausgefüllte Formular (bis 7. Januar 2022) per Email oder Post an:


Johanna Gary
Zentrum Recht und Wirtschaft
T +49 30 652 11-1164
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diakonie Deutschland
Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
Caroline-Michaelis-Straße 1, 10115 Berlin
 
 

Dekanat München wird klimaneutral!

Dekanat München wird klimaneutralBereits seit vielen Jahren gibt es im Dekanat München etliche kirchliche Initiativen in den Bereichen Fairtrade, Grüner Gockel, Naturschutz, nachhaltige Mobilität und Nachhaltigkeit in den Kirchengemeinden, Initiativgruppen, Einrichtungen und der Diakonie. Die Erkenntnis, dass 89 % der landeskirchlich erzeugten CO2-Emissionen aus den Gebäuden entstehen, führte aber zur Erkenntniss das noch deutlich mehr passieren muss.

Daher beschloss die Dekanatssynode am 16.11.2021, dass auch der Dekanatsbezirk München bis spätestens 2035 klimaneutral sein soll.

Um das Ziel der Klimaneutraität überhaupt erreichen zu können, braucht es eine Gesamtstrategie. Diese soll in Rahmen eines breiten und transparenten Beteiligungsprozesses erarbeitet werden.
vorgelegt werden. Um zu einer aussagekräftigen Datengrundlage für die Beschlussfassung zu kommen, soll im Bereich des Evang.-Luth. Dekanatsbezirkes München flächendeckend das „Grüne Datenkonto“ eingeführt werden. Aufgrund dieser Datenbasis, sollen die nächsten, sinnvollen Schritte erarbeitet werden und bis spätestens November 2022 zur Beschlussfassung bereit stehen.

Mit einem ersten Programm soll hier relativ einfach ein erster wichtiger Schritt gegangen werden und "einfach angefangen" werden. Dazu gehört das Programm "10 Dächer, 10 Heizungen". Das Ziel ist hier, die zehn ältesten, fossilen Heizungen durch moderene, klimafreundliche Geräte zu ersetzen sowie auf zehn geeignete Dächer (im Kircheneigentum) Photovoltaikanlagen zu installieren - und das so schnell wie möglich!
Weitere Programme dieser Art sollen selbstverständlich folgen!

Mehr Informationen dazu erhalten Sie auf der Webseite des Dekanats und/oder bei den entsprechenden Umweltbeauftragten der Pro-Dekanate.

Dekanat Regensburg beschließt Klimaneutralität!

Klimaneutral im Dekanat Regensburg Ein deutliches Ergebnis im Dekanat Regensburg: ohne eine einzige Gegenstimme (mit nur einer Enthaltung) stimmten die Synode des Donaudekanats Regensburg für den Beschluss zu mehr Klimaschutz! Damit verpflichtet sich das Dekanat bis 2035 klimaneutral zu sein, und bereits 2030 signifikante Einsprungen im Gebäudebereich, dem größten Emittenten, erzielen zu wollen. Eine Maßnahme dazu: die Förderung von fossilen Heizungen ist ab sofort verboten, bei jeder neuen Heizung muss zuerst geprüft werden, ob es nicht noch effizientere Lösungen gibt!

Wir gratulieren zu diesem beherzten Schritt in eine enkeltaugliche Zukunft!

Den Beschluss und mehr Informationen dazu finden Sie auf der Webseite des Dekanats Regensburg.

 

UM 89, Oktober 2021: Klimagerechtigkeit

UM 89Gerechtigkeit ist ein zentrales Thema christlicher Ethik. Klimagerechtigkeit hat das Bundesverfassungsgericht im April 2021 eingefordert. Was das auch für kirchliches Handeln bedeutet, diskutieren wir in umwelt-mitwelt-zukunft vom Oktober 2021.

Dateien:
pdf.png UM 89 - Klimagerechtigkeit Beliebt

Klimagerechtigkeit ist das Schwerpunktthema unseres Magazins im Oktober 2021.

Datum Donnerstag, 14. Oktober 2021 15:44 Dateigröße 1.1 MB Download 1.063 Download

Aufruf LBV: Erfassung von bayrischen Dohlenvorkommen

dohle

Sehr geehrte Engagierte in der bayrischen Umweltarbeit,

der Landesbund für Vogelschutz e. V. (LBV) bittet um unsere Mithilfe. Nachdem die letzte Bestandserfassung der Dohlenbestände in Bayern vor fast zehn Jahren erfolgte, gibt es in diesem Jahr eine neue Aktion dazu. Bekannt sind eine Reihe von Brutvorkommen an Kirchen, Burgen, Stadttürmen usw., aber teilweise sind in den letzten Jahren Brutplätze infolge von Sanierungen verloren gegangen oder auch durch Neuansiedlungen dazu gekommen.

Mit dem untenstehenden Formular können Sie Vorkommen in Ihrer Umgebung melden. Wenden Sie sich dazu an die LVB-Kreisgruppe für Ihren Landkreis oder an:

Oda Wieding
Diplom-Biologin, Referat Artenschutz (Weißstorch, Dohle, Graureiher und Stromtod)
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,
Tel. 09174 / 4775-7432, mobil: 0177-6450167.
Fax 09174 / 4775-7075
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. ( LBV), Landesgeschäftsstelle,
Eisvogelweg 1, 91161 Hilpoltstein