Dienstag, 19 Januar 2021
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G - Geschichte des kirchlichen Klimaschutzes

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Zeichen einer glaubwürdigen Kirche, gesellschaftliche Vorreiter – 40 Jahre Umwelt- und Klimaarbeit in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern  

Festakt 40 Jahre, Blick ins Publikum

Die Mitverantwortung für eine menschenwürdige Zukunft angesichts der vielfältigen Umweltschäden und -bedrohungen erfordert die Mitarbeit der Kirche." - Mit diesen Worten bittet die Kirchenkanzlei der Evangelischen Kirche in Deutschland in einem Schreiben vom 2. April 1974 alle Gliedkirchen, Umweltbeauftragte zu benennen und zu einem bundesweiten Koordinierungstreffen zu entsenden. Im Mai 1974 beruft der Landeskirchenrat Siegfried Pallmann als ersten Umweltbeauftragten der ELKB - nebenamtlich. Mit einem Festakt in Fürth St. Paul hat die Landeskirche am 19. Juli dieses 40-jährige Jubiläum gefeiert.

„Kirchliche Umwelt- und Klimaarbeit ist nicht nur glaubwürdig, sie greift auch Themen auf, die andere noch nicht erkannt haben, wie zum Beispiel das aktuelle Schwerpunktthema ‚Wert(e)Stoffe – unser Umgang mit dem Müll‘: Auch das Bayerische Umweltministerium greift das Problem des Plastikabfalls auf und erarbeitet derzeit eine Strategie gegen Mikroplastik.“ Monika Kratzer, für Klimaschutz und Sekundärrohstoffe zuständige Abteilungsleiterin im bayerischen Umweltministerium, war voll des Lobes für einen Arbeitsbereich der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB), der am 19. Juli sein 40-jähriges Bestehen feiern konnte.

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