Dienstag, 19 Januar 2021
A+ R A-

E - Energie

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Windkraft im Naturpark Altmühltal

Die Energiewende in Bayern ist nach der umstrittenen 10H-Entscheidung fast zum Erliegen gekommen. Der Naturpark Altmühltal ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie die unterschiedlichen Interessen von Naturschutz, Klimaschutz und Bürgerinteresse miteinander in Einklang gebracht werden können.

Ein Hintergrundartikel zur Energiewende und Naturschutz von Markus Reinke. (Bild: Naturpark Altmühltal/Kühnau)

Dateien:
pdf.png Windkraft im Naturpark Altmühltal Beliebt

Sind Klimaschutz und Naturschutz ein Gegensatz? Im Naturpark Altmühltal wird deutlich, dass dies nicht sein muss: Aufgrund eines Zonierungskonzeptes sind dort Windkraftanlagen möglich.

Datum Freitag, 23. November 2018 12:12 Dateigröße 669.8 KB Download 1.995 Download

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Energie aus der Sonne für Brasiliens Lutheraner

Blick auf die Kirche von Rodeio in BrasilienSeit einigen Jahren schon ist der Grüne Gockel als "Galo Verde" auch in der brasilianischen Partnerkirche gelandet. Das Tagungszentrum Rodeio 12 in der Nähe von Blumenau im Bundesstaat Santa Catarina will im Rahmen seines Umweltmanagements die Warmwasserversorgung auf Solarthermie umstellen. Der Verein Schöpfung Bewahren konkret e.V. hat Unterstützung dafür zugesagt und bitte um eine Spende für den Partner-Gockel!

pdf.png Energie aus der Sonne für Rodeio 12 Beliebt

Spendenbitte für die solarthermische Anlage des Tagungszentrums Rodeio 12 in Brasilien.

Datum Montag, 12. Juni 2017 12:11 Dateigröße 200.44 KB Download 2.129 Download

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Evangelischer Solarfonds - die Energie der Sonne nutzen

Besuchergruppe vor der Fotovoltaikanlage der Dankeskirche München

Die Sonne liefert fast grenzenlos Energie. Tausende von Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern sind in den letzten Jahren zu Stromproduzentinnen und -produzenten geworden, indem sie eine Fotovoltaikanlage auf ihrem Dach installiert haben.
Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen, die ebenso von der Energie der Sonne profitieren wollen, scheitern aber oft am Problem der kirchenaufsichtlichen Genehmigung – schließlich entsteht auf diese Weise ein Wirtschaftsbetrieb. Wolfgang Schürger, der Beauftragte für Umwelt- und Klimaverantwortung, aber auch der für Gemeinden zuständige Oberkirchenrat, Hans-Peter Hübner, empfehlen daher, mit dem Evangelischen Solarfonds zusammen zu arbeiten. Dieser trägt dann die Verantwortung für Installation und Betrieb der Anlage, die Kirchengemeinde verpachtet nur ihre Dachflächen und bezieht den Strom vom Solarfonds.
Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf der Webseite des Evangelischen Solarfonds.

(Fotovoltaikanlage der Dankeskirche München, Foto: Schürger)

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Grüne Energie für Myanmar: Photovoltaikanlage auf dem Matupi-Hospital

PV-Anlage auf dem Matupi-HospitalBayerische Kirchengemeinden, die über eine Photovoltaik-Anlage nachdenken, landen irgendwann meist bei Hans Köhler. Der Rummelsberger Diakon und Kirchliche Umweltberater aus Regensburg ist Fachmann für Photovoltaik-Beratung. Von seiner Erfahrung hat nun auch das Matupi-Hospital in Myanmar profitiert: Seit Jahren schon gibt es Kontakt zwischen den christlichen Gemeinden in Regensburg und in der Region rund um das Krankenhaus. Bei einer Partnerschaftsreise erlebten Hans Köhler und sein Sohn, wie prekär die Stromversorgung in der Region ist: Gerade zur Trockenzeit fällt der Strom oft aus, da das Wasserkraftwerk, das die Region versorgt, dann nicht die volle Leistung produziert.

Was lag da für den PV-Fachmann näher als Spendengelder zu sammeln, um das Hospital zuverlässig mit Sonnenstrom zu versorgen? Zur Jahreswende 2015/16 sind die ersten Module in Betrieb gegangen. Hans Köhler schreibt: "Das Krankenhaus hat jetzt eine Fotovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 3 Kilowatt peak und Batterien mit einer Kapazität von 9,6 Kilowattstunden, die mein Sohn zusammen mit örtlichen Elektrikern gebaut hat. Das reicht leider nicht aus, um den Spitzen-Bedarf des Krankenhauses (zum Beispiel im Fall einer Operation, bei der Klimaanlage, ein Gerät zur Beatmung und starkes Licht eine hohe Leistung erfordern)  für längere Zeit zu decken. Neben unserer Anlage wird das Krankenhaus zwar auch von einem etwa 30 km entfernten Wasserkraftwerk mit Strom versorgt. Diese Versorgung ist allerdings äußerst unzureichend und der Strom fällt häufig aus, vor allem außerhalb der Regenzeit. Dazu kommt, dass das Militär, das ja in Myanmar noch bis April regiert, auch in dieser Region vorrangig mit Strom versorgt wird. Anders als bei uns, wo Fotovoltaik-Anlagen im 'Netz-parallel-Betrieb' laufen, können beide Systeme nicht gleichzeitig betrieben werden. Der Elektriker des Krankenhauses muss immer manuell von dem einen auf das andere System umstellen - es gibt also durchaus noch viel zu tun um die Situation weiter zu verbessern."

Der Verein "Schöpfung bewahren konkret" e.V. ist Pate für das Projekt im Matupi-Hospital und freut sich über Spendengelder, mit denen die Stromversorgung im Krankenhaus weiter verbessert werden kann. Nähere Informationen im Flyer zum Download.

pdf.png PV für Matupi Beliebt

Spendenaufruf für die PV-Versorgung im Matupi-Hospital

Datum Mittwoch, 27. Januar 2016 17:12 Dateigröße 2.75 MB Download 3.013 Download

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Bayerische Architekten: Energiewende muss weitergehen!

Windpark, Foto: Gerhard Monninger

Gemeinsam mit Architektenverbänden sowie Verbänden und Institutionen aus dem Bereich der Regional- und Stadtplanung fordert die Bayerische Architektenkammer die Energiewende nicht zu bremsen. Insbesondere die "10H-Regelung" für Windkraftanlagen sei fachlich nicht notwendig und führe de facto zum Aus für die Windkraft in Bayern.

Bereits nach bestehendem Recht gebe es genügend Möglichkeiten zu einer ansprechenden, landschaftsplanerischen Gestaltung von Windparks. Die vollständige „Resolution zum Ausbau erneuerbarer Energien“ finden Sie im Download.

pdf.png Energiewende muss weiter gehen! Beliebt

Gemeinsame Resolution der Bayerischen Architektenkammer und weiterer Verbände zur Novellierung des EEG. 23. Juli 2014.

Um den Download zu verifizieren können Sie die SHA1-Prüfsumme benutzen: a1d8066b1a1496cd5b6c33816fb3840216d86cb4

Datum Dienstag, 12. August 2014 15:03 Dateigröße 57.86 KB Download 3.536 Download