Montag, 20 August 2018
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Zukunft von Stadt und Land

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Folgekosten von Neubaugebieten online berechnen

Das bayerische Landesamt für Umwelt hat im Mai 2014 den "FolgekostenSchätzer 4.0" veröffentlicht. Mit ihm können die Infrastruktur-Folgekosten von geplanten Wohnbaugebieten dargestellt werden. Eine  "Planungshilfe - Folgekosten von Wohnbaugebieten" unterstützt Kommunen und Planer bei dieser Arbeit.

Da immer noch Tag für Tag viele Flächen überbaut werden und damit als Ackerland oder Lebensraum für Pflanzen und Tiere verloren gehen, ist ein nachhaltiges Flächenmanagement für die Staatsregierung eine wichtige Aufgabe der Zukunft. Kirchengemeinden und kirchliche Umweltbeauftragte können sich häufig in Diskussionen im Stadt- oder Gemeinderat einbringen. Der "FolgekostenSchätzer 4.0" kann daher auch ihnen eine sinnvolle Unterstützung bieten.
 

Die Broschüre kann im Bestellshop der Staatsregierung bezogen werden, der FolgekostenSchätzer steht beim Innenministerium zum Download bereit.

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Den Umbruch wagen - Dokumentation der Tutzinger Umwelttagnung 2012

Endlichkeit natürlicher Ressourcen, Klimawandel, Banken-, Währungs-, Sozialstaatskrise - alte Wachstums-, Wohlstandsmodelle brechen weg. Es ist an der Zeit, einen neuen Aufbruch zu wagen, diesen bewusst zu gestalten. Die Tutzinger Umwelt-Tagung 2012 bot Raum für Suchprozessen nach einem zukunftsfähigen Gesellschaftsmodell.

Die Evangelische Akademie dokumentiert auf ihrer Website einige der Beiträge sowie die Ergebnisse des Worldcafés. Klicken Sie hier.

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Mobilität im Unterricht

Das Auto ist der Deutschen liebstes Kind - so hieß es zumindest immer. Nachhaltige Mobilität sieht anders aus. Das sollten bereits Schülerinnen und Schüler lernen. Das Nachhaltigkeitsnetzwerk "Tu was" hat daher in Zusammenarbeit mit dem saarländischen Umweltministerium Unterrichtsmodule für die Sekundarstufe I entwickelt, die sicher nicht nur im Saarland einsetzbar sind.

Dateien:
Mobilität im Unterricht Beliebt

Unterrichtsmodule zum Thema "Nachhaltige Mobilität" für die Sekundarstufe I, erstellt vom Netzwerk "Tu was".

Um den Download zu verifizieren können Sie die SHA1-Prüfsumme benutzen: e83429abfc9071df1ed32ebb8c263d681a9aa0bb

Datum Mittwoch, 31. August 2011 13:00 Dateigröße 8.94 MB Download 3.976 Download

  • Geschrieben von Christian Schümann

Konfirmationsjubiläum als Impuls für das Morgen

KirschblütenIn vielen Kirchengemeinde gibt es die jährlichen Konfirmations-Jubiläen, die Silbernen, Goldenen, Diamantenen und weiteren Konfirmationen. Oft finden sich schon vorher Vertreter dieser Jahrgänge, mit denen man den Gottesdienst und das „Rahmenprogramm“ gemeinsam gestalten kann. Aus so einem Rahmenprogramm kann ein Impulse werden, wie die Region zukunftsfähig bleibt.

In meiner Gemeinde etwa kommen die Jubilare in der Pfingstzeit meist am Samstagnachmittag zusammen, besuchen den Friedhof, um ihrer verstorbenen Mitschüler, aber auch des Pfarrers oder der Lehrer von damals zu gedenken. Am Sonntag nach dem Gottesdienst bleiben sie dann bis weit in den Nachmittag in einer örtlichen Gaststätte zu munterer Geselligkeit beisammen.

Fast immer gehen die Gespräche – natürlich – schnell in die Vergangenheit zurück. Weißt du noch, wie das damals war? Fotos werden herumgezeigt, alte Zeiten sind erstaunlich präsent,gelegentlich etwas verklärt. Hierbei könnten die Gespräche durchaus etwas strukturiert und festgehalten werden – vielleicht auch in einer Begegnung mit den „grünen“ Konfirmanden, den eigenen Kindern, Enkeln, Urenkeln: Was war damals gut? Was hat uns am Ort geprägt? Was gibt es heute noch? Was ist schade, dass es verloren gegangen ist? Was könnte wieder entstehen? Was ist immer noch schön und muss bisweilen vor Bedrohungen geschützt werden?

In einem Nachbarort, höre ich, haben ältere rüstige Einwohner miteinander einen „Dorfladen“ gegründet, nachdem das letzte Geschäft geschlossen hatte. Damit man sich wieder zum Plaudern treffen kann und die Wege zum entfernten Supermarkt nicht so lang sind. Mit Gemüse und Obst aus den Gärten nebenan. Woanders wurde eine Fahrgemeinschaft zu Ärzten und Apotheken gebildet, damit nicht jeder das alleine organisieren muss und so Energie gespart wird. In einem städtischen Wohngebiet wird eine Fläche, die früher einmal Spiel- und Spaziergelände war und dann ein hässlicher Parkplatz wurde, wieder zurück begrünt.

Vielleicht können ähnliche Anregungen an solch einem Erinnerungstag entstehen und in der Kirchengemeinde sowie mit der Kommune weiter erörtert werden. Dies war ja bereits die Idee des Agenda-21-Prozesses, Soziales, Ökologisches und Ökonomisches ortsbezogen und gemeinsam in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Da tut vielfach eine Reanimierung gut.

Christian Schümann, Pfarrer in Ostheim v.d. Rhön

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Konfirmandinnen und Konfirmanden erleben Landwirtschaft

Kartoffelernte durch Konfirmandinnen und Konfirmanden"Die sieht ja aus wie echt!", soll ein Fünfjähriger seinem Vater erstaunt zugerufen haben, als er beim Spielen in einem Acker eine Kartoffel entdeckte. Viele Kinder und Jugendliche aus der Stadt kennen Lebensmittel nur aus dem Supermarkt.

Die Präparandengruppen von Pfarrer Klaus Wiesinger aus Marlesreuth und Pfarrer Andreas Krauter aus Selbitz dagegen wissen, wie Kartoffeln wachsen: Siebetreuen für ein Jahr das Kartoffelfeld des BN in Rodesgrün. Unter dem Titel „Ein Couchpotato rettet das Rebhuhn“ erleben die beiden Gruppen den Jahreslauf rund um ein Kartoffelfeld.

Sie helfen beim Pflanzen der Kartoffelknollen, hacken Unkraut und ernten ab Ende August.

Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die Jugendlichen vom Pflanzen und Pflegen der Kartoffeln bis zum Ernten, Verkaufen und Kochen alles selbst übernehmen.

Im Herbst werden die Kartoffeln von den Jugendlichen geerntet und ein Vermarktungskonzept erstellt. Dabei übernehmen die Jugendlichen alle Arbeiten selbst -  vom Marktstand bis zur Hauslieferung. Außerdem schreiben sie ein Kochbuch mit traditionellen Rezepten. Mehr Informationen beim Umweltbeauftragten im Kirchenkreis Bayreuth, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.