Sonntag, 27 September 2020
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Zukunft von Stadt und Land

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Folgekosten von Neubaugebieten online berechnen

Das bayerische Landesamt für Umwelt hat im Mai 2014 den "FolgekostenSchätzer 4.0" veröffentlicht. Mit ihm können die Infrastruktur-Folgekosten von geplanten Wohnbaugebieten dargestellt werden. Eine  "Planungshilfe - Folgekosten von Wohnbaugebieten" unterstützt Kommunen und Planer bei dieser Arbeit.

Da immer noch Tag für Tag viele Flächen überbaut werden und damit als Ackerland oder Lebensraum für Pflanzen und Tiere verloren gehen, ist ein nachhaltiges Flächenmanagement für die Staatsregierung eine wichtige Aufgabe der Zukunft. Kirchengemeinden und kirchliche Umweltbeauftragte können sich häufig in Diskussionen im Stadt- oder Gemeinderat einbringen. Der "FolgekostenSchätzer 4.0" kann daher auch ihnen eine sinnvolle Unterstützung bieten.
 

Die Broschüre kann im Bestellshop der Staatsregierung bezogen werden, der FolgekostenSchätzer steht beim Innenministerium zum Download bereit.

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Mobilität im Unterricht

Das Auto ist der Deutschen liebstes Kind - so hieß es zumindest immer. Nachhaltige Mobilität sieht anders aus. Das sollten bereits Schülerinnen und Schüler lernen. Das Nachhaltigkeitsnetzwerk "Tu was" hat daher in Zusammenarbeit mit dem saarländischen Umweltministerium Unterrichtsmodule für die Sekundarstufe I entwickelt, die sicher nicht nur im Saarland einsetzbar sind.

Dateien:
pdf.png Mobilität im Unterricht Beliebt

Unterrichtsmodule zum Thema "Nachhaltige Mobilität" für die Sekundarstufe I, erstellt vom Netzwerk "Tu was".

Um den Download zu verifizieren können Sie die SHA1-Prüfsumme benutzen: e83429abfc9071df1ed32ebb8c263d681a9aa0bb

Datum Mittwoch, 31. August 2011 13:00 Dateigröße 8.94 MB Download 5.621 Download

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Konfirmandinnen und Konfirmanden erleben Landwirtschaft

Kartoffelernte durch Konfirmandinnen und Konfirmanden"Die sieht ja aus wie echt!", soll ein Fünfjähriger seinem Vater erstaunt zugerufen haben, als er beim Spielen in einem Acker eine Kartoffel entdeckte. Viele Kinder und Jugendliche aus der Stadt kennen Lebensmittel nur aus dem Supermarkt.

Die Präparandengruppen von Pfarrer Klaus Wiesinger aus Marlesreuth und Pfarrer Andreas Krauter aus Selbitz dagegen wissen, wie Kartoffeln wachsen: Siebetreuen für ein Jahr das Kartoffelfeld des BN in Rodesgrün. Unter dem Titel „Ein Couchpotato rettet das Rebhuhn“ erleben die beiden Gruppen den Jahreslauf rund um ein Kartoffelfeld.

Sie helfen beim Pflanzen der Kartoffelknollen, hacken Unkraut und ernten ab Ende August.

Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die Jugendlichen vom Pflanzen und Pflegen der Kartoffeln bis zum Ernten, Verkaufen und Kochen alles selbst übernehmen.

Im Herbst werden die Kartoffeln von den Jugendlichen geerntet und ein Vermarktungskonzept erstellt. Dabei übernehmen die Jugendlichen alle Arbeiten selbst -  vom Marktstand bis zur Hauslieferung. Außerdem schreiben sie ein Kochbuch mit traditionellen Rezepten. Mehr Informationen beim Umweltbeauftragten im Kirchenkreis Bayreuth, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Regionale Wertschöpfung

Mit Genossenschaften die Energiewende einleiten, Geld in der Region halten und die Zukunftsfähigkeit sichern

Im Landkreis Rhön-Grabfeld sind in den letzten Jahren mehrere Friedrich-Wilhelm Raiffeisen EnergieGenossenschaften entstanden. Im Sinne des Gründervaters des Genossenschaftswesens schließen sich Landwirte, Kirchengemeinden, Vereine und Einzelpersonen zusammen, um Biogas-, Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen zu bauen.

Menschen aus der Region engagieren sich für eine nachhaltige Energieerzeugung in der Region. „Nach dem Kirchturmprinzip sollen sich zunächst all jene Menschen an dem Einzelprojekt beteiligen können, die an, um oder unter der Anlage leben, beten, arbeiten oder Sport treiben.“, sagt Michael Diestel, Geschäftsführer der Agrokraft GmbH, der die Genossenschaftsgründungen begleitet. „Das schafft Identifikation. Und es hemmt den Neid, die Mutter aller verlorenen Projekte.“

Durch das gemeinsame Projekt entsteht eine nachhaltige neue Ortskultur: Nur gemeinsam sind wir stark, nur gemeinsam gewinnen wir Zukunft.

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Stadt und Land - lebenswert und zukunftsfähig. Das Jahresthema 2011

Stadt und Land

"Stadt und Land - lebenswert und zukunftsfähig" - unter diesem Motto stand die Umwelt- und Klimaarbeit in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern im Jahr 2011.

Noch zu Beginn des industrialisierten Zeitalters lebte der Großteil der europäischen Bevölkerung auf dem Land. Die Stadt brauchte das Umland, seine Rohstoffe und Lebensmittel, die Landbevölkerung profitierte von dem Handel mit der Stadt. Industrialisierung und Globalisierung machten die Stadt aber unabhängiger von dem sie umgebenden Land. Heute leben und arbeiten immer mehr Menschen in den Städten, ländliche Regionen klagen darüber, dass gerade junge und gut qualfizierte Menschen abwandern.

Verstopfte Städte, brachliegende Regionen - keine lebenswerten Vorstellungen, keine Modelle für die Zukunft. Wie Stadt und Land gemeinsam lebenswert bleiben bzw. wieder werden und damit auch zukunftsfähig sind, war Schwerpunkt der kirchlichen Umwelt- und Klimaarbeit im Jahr 2011. Das Magazin Umwelt Mitwelt Zukunft - Das Magazin führt Sie in das Thema ein und gibt Ihnen Tipps zur praktischen Umsetzung in der Gemeinde oder Region.

Für weitere praktische Anregungen sind wir dankbar - als registrierter Nutzer aus dem Kreis der Umweltbeauftragten können Sie den Beitrag direkt im internen Bereich der Webseite  verfassen und publizieren. Wenn Sie nicht zu diesem User-Kreis gehören, mailen Sie uns Ihre Tipps einfach an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! !

pdf.png Nr. 55, Dez. 2010 - Stadt und Land - Lebenswert und Zukunftsfähig Beliebt

Die erste Ausgabe unseres Magazins umwelt-mitwelt-zukunft, die wir hier auf unserer neuen Web-Präsenz zum Download anbieten. Ältere Nummern können auf Nachfrage bei unserer Arbeitsstelle bezogen werden.

Um den Download zu verifizieren können Sie die SHA1-Prüfsumme benutzen: 30e6a4759ec3b5b04565d2656054d8f78d4f5eb3

Datum Donnerstag, 03. März 2011 10:56 Dateigröße 1.04 MB Download 3.326 Download