Sonntag, 18 November 2018
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Wert(e)Stoffe

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Schuhe sinnvoll verwerten

Alte Schuhe

Jedes Jahr werden in Deutschland nicht weniger als 600 Millionen Paar Schuhe aussortiert. Daraus entsteht ein riesiger Schuhberg, der Jahr für Jahr um mehrere Hunderttausend Tonnen weiter anwächst und eine immense Belastung für unsere Umwelt darstellt.

Viele der weggeworfenen Schuhe sind noch sehr gut erhalten. Sie könnten von Menschen, die sich keine neuen Schuhe leisten können, weiter getragen werden und sind daher viel zu schade für die Müllhalde.

Die Initiative "NRW denkt (nach)haltig" hat mit der SHUUZ GmbH ein Sammelunternehmen ausgezeichnet, das bei der Verwertung mit der Kolping-Familie kooperiert und Vereinen, Kirchengemeinden und Verbänden die Möglichkeit bietet, über die Schuhsammlung eigenes Fundraising zu betreiben. Eine gute Idee, wie wir finden!

www.shuuz.de  (Bild: Schakatak, pixelio.de)

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Logo Korken Für Kork

Korken für Kork

Flaschenkorken aus Naturkork können sehr gut recycelt werden. Das spart Rohstoff, vermeidet Abfall - und schafft Arbeit für Menschen mit Behinderung. Wenn diese auch noch in der Diakonie Kork leben und arbeiten ist es doch naheliegend, dass sie Kork-Recycling betreiben. Mehr dazu (incl. einer Liste der Annahmestellen bundesweit) unter diesem Link.

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Repair Café - Geräte länger nutzen, Abfall vermeiden

Ein Weg, Abfall zu vermeiden ist Geräte so lange wie möglich zu verwenden und immer wieder zu reparieren. Ein neuer Trend, der großen Spaß macht und auch die Umwelt schont, heißt „Repair Café“. Die Stiftungsgemeinschaft "anstiftung & ertomis" ist seit Anfang 2014 die bundesweite Koordinierungsstelle für Repair Cafés. Gemeinsam mit der niederländischen Stiftung "Stichting Repair Café" ist sie dabei, ein Netzwerk aller Repair Cafés aufzubauen und Neugründungen zu unterstützen.

Repair Cafés sind Veranstaltungen, bei denen defekte Alltagsgegenstände gemeinschaftlich repariert werden. Elektrische und mechanische Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik, aber auch Kleidung, Fahrräder, Spielzeuge und andere Sachen. Bei Repair-Café-Treffen wollen die Veranstalter kein Geld verdienen, sondern die Nutzungsdauer von Gebrauchsgütern  verlängern und dadurch Müll vermeiden, Ressourcen sparen und nachhaltige Lebensweisen fördern. Repair Café heißt nicht „kostenloser Reparatur-Service“, sondern gemeinschaftlich organisierte Hilfe zur Selbsthilfe. Getragen wird die Veranstaltung von ehrenamtlich engagierten Helfern und Reparatur-ExpertInnen, die ihr Wissen und Können freiwillig und unentgeltlich zur Verfügung stellen.

Hier gibt es weitere Informationen - z.B. dazu, wie man selbst ein Repair Café startet.

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Ganz schön viel Müll! Corrigenda zu umwelt-mitwelt-zukunft Nr. 66

Gar nicht so einfach, Müllmengen zu berechnen. Auf Seite zwei der Schwerpunktnummer von umwelt-mitwelt-zukunft zu "Wert(e)Stoffe" liegt in der mittleren Spalte ein Rechenfehler vor, die Mengen müssen mit dem Faktor 1.000 multipliziert werden: Auf Deponien landen jährlich 120 Mio. Tonnen Abfall, in den 164 Anlagen zur thermischen Verwertung werden 30 Mio. Tonnen Müll verbrannt.

Außerdem haben sich zwei Tippfehler eingeschlichen: In der linken Spalte der Seite 2 muss es heißen "13 Prozent oder 50,2 Mio. Tonnen", und die Webseite des Statistischen Bundesamtes finden Sie unter www.destatis.de

WIr bitten um Entschuldigung! Dank an den Umweltbeauftragten der Kirchengemeinde Hilpoltstein, der uns auf diese Fehler aufmerksam gemacht hat!

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Wert(e)Stoffe - Lebensmittel

Gscheit Essen, das Schwerpunktthema 2012/13, und das neue Schwerpunktthema 2014/15, Wert(e)Stoffe, haben durchaus Verbindungen miteinander, meint Katrin Tröster, Umweltbeauftragte der Kirchengemeinde Niederwern.
Sie schlägt daher vor, beide Themen mit einer Veranstaltungsreihe zu verbinden:

1.Termin
Gezeigt wird der Film „Taste the waste“
Die Lebensmittel zur Bewirtung dieser Veranstaltung werden von der „Tafel“ geholt. Oft bekommt man auf Nachfrage einen Karton mit Lebensmittel für diesen Zweck bereitwillig zur Verfügung gestellt, eine kleine Spende wird natürlich auch gerne entgegengenommen.

2.Termin
Besuch einer „Tafel“ mit Führung.

Zur Nachahmung gerne empfohlen!