Mittwoch, 18 September 2019
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Jahresthema 2016/17

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Klima im Wandel - Tagungsrückblick

Dürren, Überschwemmungen, aber auch der Raubbau an der Natur entziehen vielen Menschen ihre Lebensgrundlage. Sie sind gezwungen, als Klimaflüchtlinge ihre Heimat zu verlassen. Umwelt, Heimatverlust und Flucht sind für sie direkt miteinander verknüpft. Einige von ihnen kommen auch in unseren Gemeinden an, werden teils euphorisch, teils mit einer gewissen Ratlosigkeit oder Skepsis aufgenommen.

Für das Evangelische Bildungszentrum Alexandersbad und den Beauftragten für Umwelt- und Klimaverantwortung Grund genug, während eines Seminars einmal genau hin zu schauen: Warum genau sind weltweit 60 bis 80 Mio. Menschen auf der Flucht? Welche von ihnen kommen zu uns? Wie reagiert unsere Gemeinde darauf? Was verändert sich dadurch in unserem Leben, auch langfristig – und wie können wir dies positiv beeinflussen? Mit Hilfe von Experten aus der praktischen Arbeit mit Flüchtlingen, aus dem „Bündnis für Toleranz“ und aus dem christlich-muslimischen Begegnungszentrum Brücke-Köprü wurden  Wege erkennbar, die weiterführen – in ein gutes Leben mit den noch Neuen und Fremden auf der Flucht.

Im Bild: Gelingende Integration - Gemeinsam Gärtnern (Foto: Christa Müller, anstiftung)

Im Download dokumentieren wir das Tagungsprogramm (über den Einladungsflyer) sowie die Vorträge von Christina Mertens und Wolfgang Schürger.

Dateien:
Klima im Wandel - Unser Leben mit Flüchtlingen Beliebt

Seminareinladung Bad Alexandersbad, 7.-8. Oktober 2016

Datum Dienstag, 19. Juli 2016 15:25 Dateigröße 868.47 KB Download 1.608 Download

Umweltbedingte Fluchtursachen Beliebt

Vortrag von Christina Mertens zu umweltbedingten Fluchtursachen während der Tagung "Klima im Wandel" in Bad Alexandersbad 7./8.10.2016.

Datum Freitag, 14. Oktober 2016 12:14 Dateigröße 5.32 MB Download 2.112 Download

Wege zu einem nachhaltigen Lebensstil Beliebt

Vortrag von Wolfgang Schürger während der Tagung "Klima im Wandel" Bad Alexandersbad 7./8.10.2016.

Datum Freitag, 14. Oktober 2016 12:15 Dateigröße 1.23 MB Download 1.597 Download

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Kochen mit Flüchtlingen

Kochen verbindet - das gilt auch im Umgang mit Flüchtlingen. Menschen aus Krisenregionen wissen oft in besonderer Weise um den Wert von Lebensmitteln, haben aber Schwierigkeiten, für ihren Kulturkreis typische Zutaten in Deutschland zu finden. Warum also nicht miteinander bewusst und nachhaltig kochen? In umwelt-mitwelt-zukunft Nr. 73 haben wir von den Erfahrungen einer interkulturellen Kochgruppe in Mühldorf berichtet. Inzwischen ist diese auch zum TV-Star geworden (auf der Homepage von TV Mühldorf bei der Sendung Nr. 65 „"Essen und Trinken bringen d'Leut z'sam - Das interkulturelle Kochen von Kreisjugendring, KuBiWa und Sponsoren“ auf „play“ drücken):

http://mediathek.muehldorf-tv.de/files/fernsehen/fs2016/promonat/MT_BV16M04.html#/?playlistId=0&videoId=0

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Umwelt.Flucht.Unser Beitrag - Umweltmagazin Nr. 73 zum 2-Jahres-Schwerpunkt

UM 73 - Umwelt.Flucht.Unser Beitrag Beliebt

Klimawandel und Flucht hängen zusammen. Noch sind Kriegsflüchtlinge die Mehrheit, aber das könnte sich ändern. Das Zwei-Jahres-Thema 2016/17 nimmt die Zusammenhänge zwischen Umwelt und Flucht in den Blick. Umwelt-mitwelt-zukunft Nr. 73 bietet Hintergründe und praktische Impulse.

Datum Dienstag, 05. Juli 2016 10:53 Dateigröße 1.86 MB Download 3.786 Download

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Keine Angst vor Umweltarbeit für und mit Menschen mit Migrationshintergrund!

Waldpflege mit AsylbewerbernUmwelt.Flucht.Unser Beitrag - das Zwei-Jahres-Thema 2016/17 will Mut machen, Umweltarbeit nicht nur für, sondern auch mit Flüchtlingen bzw. Menschen mit Migrationshintergrund zu betreiben. Nicht nur die Kirchliche Umwelt- und Klimaarbeit sieht darin eine Möglichkeit zur Integration, auch andere Organisationen wie die Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Umweltbildung (anu) oder der Bund Naturschutz (BN) sind hier aktiv. Beim BN gibt es sogar einen eigenen Arbeitskreis BN-Interkulturell. Die Aktiven bei diesen beiden Organisationen freuen sich über Zusammenarbeit mit den Umweltbeauftragten oder Umweltteams der Kirchengemeinden!

Manch eine oder manch einer in einem kirchlichen Umweltteam fragt sich, ob eine Zusammenarbeit mit Menschen anderer Religionen so einfach möglich ist. Die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche in Deutschland (VELKD) bietet in einer Broschüre gute Basisinformationen zum Islam. Sie ist zum Download verfügbar.

Umweltbewusste Gläubige gibt es übrigens auch im Islam: Seit November 2010 haben sie sich im Verein HiMA zusammengeschlossen. Die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der EKD (agu) hat im März 2015 bereits ein sehr gutes Kontaktgespräch mit HiMA gehabt.

Im Bild zu sehen: Waldpflege mit Asylbewerbern. Re. im Bild: Karl Fischer, Kirchenkreisbeauftragter für München und Oberbayern. Foto: Beate Sachs, BN TS

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Umweltkonferenz macht praktische Vorschläge zur Umweltarbeit mit Flüchtlingen

Die Mitglieder der KUK im Kräutergarten der EMAS+ zertifizierten Tagungsstätte Sulzbürg

Die Kirchliche Umweltkonferenz (KUK), das Koordinations- und Steuerungsgremium der Umwelt- und Klimaarbeit, hat sich während ihrer Frühjahrstagung am 22. und 23. April 2016 vor allem der Frage gewidmet, wie das Schwerpunktthema "Umwelt.Flucht.Unser Beitrag" konkret umgesetzt werden kann.

Überzeugt waren die Mitglieder der Konferenz, dass Umweltbildung bei der Lebenswirklichkeit der Flüchtlinge anfangen muss. Die zwei konkreten Vorschläge beschäftigen sich daher mit Energiekosten, die das schmale Budget der Flüchtlinge schnell belasten können, sowie mit ganz praktischen Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Außerdem regte die Konferenz an, dass die Kirchengemeinden jedes Dekanatsbezirks eine gemeinsame Klimabilanz erstellen sollten, indem sie ihre Jahresverbräuche im Grünen Datenkonto erfassen.

Dadurch könne deutlich werden, wie wir selber zum Klimawandel - und damit letztendlich zu einer weiteren Fluchtursache für viele Menschen - beitragen. Im Bild zu sehen: Die Mitglieder der KUK im Kräutergarten der EMAS+ zertifizierten Tagungsstätte Sulzbürg. Zweite von rechts: Anneliese Weidinger, die Leiterin der Tagungsstätte.

Praktische Umweltaktionen mit Flüchtlingen Beliebt

Warum nicht die praktischen Fähigkeiten von Flüchtlingen zu ganz konkreten Umweltaktionen nutzen, zu denen bis jetzt vielleicht die ehrenamtliche Unterstützung gefehlt hat? Die Kirchliche Umweltkonferenz hat sich einige Aktionsfelder überlegt und auch über die notwendigen Rahmenbedingungen nachgedacht.

Datum Donnerstag, 28. April 2016 22:02 Dateigröße 73.81 KB Download 1.794 Download

Umweltbildung mit Flüchtlingen Beliebt

Energiekosten können schnell die Unterstützungsleistung auffressen, wenn Flüchtlinge erstmals in einer eigenen Wohnung leben. Ein guter Anknüpfungspunkt, um mit Flüchtlingen über energiesparendes Verhalten ins Gespräch zu kommen, finden die Mitglieder der Kirchlichen Umweltkonferenz. Praktische Tipps zur Umsetzung.

Datum Donnerstag, 28. April 2016 21:58 Dateigröße 57.26 KB Download 1.774 Download