Donnerstag, 13 Dezember 2018
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Jahresthema 2016/17

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Migration lässt sich steuern - nicht stoppen

Deckblatt Broschüre MigrationsbewegungenMigrationsbewegungen haben die Menschheitsgeschichte geprägt - zu dieser Überzeugung kommt eine Studie der Uni Hamburg im Auftrag von Greenpeace Deutschland. Es gibt Chancen, sie sinnvoll zu steuern - stoppen lassen sie sich nicht.

Das Hauptaugenmerk der Studie liegt auf der Frage, in welchem Maß der Klimawandel heute schon Menschen in die Flucht treibt und wie die internationale Politik darauf reagieren kann. "Bereits heute werden doppelt so viele Menschen durch extreme Wetterereignisse vertrieben, als durch Krieg und Gewalt.", so die Erkenntnis der Forscher*innen.

Die digitale Fassung finden Sie unter diesem Link.

 

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Deutsch lernen in der Natur

In Umwelt-Mitwelt-Zukunft Nr. 76 berichtet Pfr. Dr. Hermann Ruttmann von einem Deutschkurs mit Geflüchteten mitten in der Natur. "Unsere Flüchtlinge haben sich sehr gefreut, sich im Umweltbrief wiederzufinden.", schreibt er in einer Mail an die Redaktion. Und hängt eine ausführliche Fortsetzung der Erfolgsgeschichte an, die wir hier gerne zum Download anbieten.

Dateien:
Geflüchtete lernen Deutsch in der Natur Beliebt

Erfahrungen mit einem Deutschkurs mitten in der Natur

Datum Montag, 07. August 2017 12:02 Dateigröße 1.36 MB Download 1.419 Download

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Führt Klimawandel zu Flucht?

Das Thema „Klimamigration“ – also der Zusammenhang zwischen Klimawandel und menschlicher Migration – gewinnt in Zeiten zahlreicher Flüchtlingskrisen und der (Anti-)Klimaschutzpolitik von US-Präsident Donald Trump zunehmend an öffentlicher Aufmerksamkeit und politischer Relevanz.

Benedikt Schraven ist Politikwissenschaftler und Migrationsforscher. Bereits bei der Umwelttagung 2016 in der Evangelischen Akademie Tutzing hat er auf die komplexen Fluchtursachen hingewiesen. Jetzt hat er seine Überlegungen in einer Kolummne des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik zusammengefasst.

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Umweltbildung mit geflüchteten Menschen

Im Rahmen des Projekts "Bayern ist bunt - Umweltbildung mit geflüchteten Menschen" der ANU Bayern sind Ende 2016 kurze Videos mit Geflüchteten entstanden, die zeigen, wie in Deutschland mit Energie, Abfall, Trinkwasser und Pfand umgegangen werden sollte. Ab sofort gibt es alle Clips über den Blog und eine Youtube-Playlist zu sehen. Außerdem stehen die Plakate zu Wasser, Energie und Müll als Materialien zum Download auf der Projektseite zur Verfügung.

Am 21./22. November 2017 wird die ANU zudem bei einer Tagung in Würzburg zeigen, wie Umweltbildung die Integration von geflüchteten Menschen unterstützen kann. Mehr Informationen dazu in Kürze ebenfalls auf der Projektseite.

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Bayern ist bunt – Umweltbildung mit geflüchteten Menschen

Sitzende Personen Bayerrn ist buntSeit im Jahr 2015 viele Geflüchtete nach Bayern kamen, haben über 40 Umweltbildungseinrichtungen und zahlreiche Selbstständige in Bayern Projekte zur Umweltbildung mit geflüchteten Menschen entwickelt. Daraus entstanden kreative, innovative und für alle Seiten bereichernde Aktionen. Die Broschüre „Bayern ist bunt“ der ANU Bayern stellt Good Practice Beispiele der Umweltbildung mit Geflüchteten vor.
Die zwölf Praxisbeispiele stehen stellvertretend für viele andere. Sie geben Anregungen für weitere Bildungsangebote und neue Kooperationen – denn Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein Motor der Integration. Den Rahmen für die Projektbeschreibungen bilden Grundlagen-Texte, eine Übersicht über alle auf der Website gelisteten Bayerischen Projekte sowie nützliche Literatur- und Linktipps.

Die Publikation ist ein Ergebnis des vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz geförderten Projekts „Bayern ist bunt – Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung mit geflüchteten Menschen“. Es lief von Mai bis Dezember 2016 und umfasste u.a. auch das Werkstatt-Treffen „ZusammenWachsen – Umweltbildung und BNE mit geflüchteten Menschen“ der ANU Bayern, die Weiterentwicklung der Website www.umweltbildung-mit-fluechtlingen.de sowie Öffentlichkeitsarbeit z.B. mit einem Beitrag im Netzwerk Bürgerbeteiligung.

Unter diesem Link können Sie die Broschüre bestellen oder als PDF herunterladen. Foto: ANU Bayern