Mittwoch, 18 September 2019
A+ R A-

Theologie und Spiritualität

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Elemente der Schöpfung, Kunst für's Klima  – 

Werke von Luzy D'Souza-Krone

Bild von Luzy D'Souza-Krone: Geburt im HainDie Künstlerin Lucy D`Souza-Krone wurde 1949 in einem Dorf in Goa an der Westküste Indiens geboren. Goa war das Zentrum der portugiesischen Kolonisation und Missionsarbeit in Asien. Später zog die Familie nach Dehra Dun im Vorgebirge des Himalaya. Die Kindheitsjahre in einem Dorf an der Meeresküste Goas und im Anblick der majestetischen Himalayaberge hinterließen Eindrücke, die immer wieder in Lucys Bildern auftauchen: die Erde, das Wasser, der Himmel und Bäume. In Deutschland ist Lucy insbesondere bekannt geworden durch ihr Hungertuch mit den biblischen Frauengestalten. 1996 heiratete sie und lebt seitdem mit ihrem Mann in Deutschland.

Zum Jahresbeginn 2017 bietet das Ehepaar D'Souza-Krone verschiedene Drucke zu vergünstigten Preisen an. Viele der Werke eignen sich hervorragend für Schöpfungsandachten oder auch für die Umweltbildung in der Kirchengemeinde.

Eine Übersicht über die Werke und Onlinebestellung über http://www.lucy-art.de Das hier gezeigte Bild ist von Luzy D'Souza-Krone: Geburt im Hain

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Was ist der Mensch? - Joseph Haydn und die Schöpfung

Dateien:
Was ist der Mensch - Haydn und die Schöpfung Beliebt

Joseph Haydn's Schöpfung präsentiert den Menschen als "König der Natur". In einem theologischen Abend zu Haydn's Oratorium beleuchtet Wolfgang Schürger die Hintergründe von Haydn's Menschenbild und fragt nach einem zeitgemäßen christlichen Verständnis von Mensch und Natur im Zeitalter des Anthropozäns.

Datum Dienstag, 18. Oktober 2016 16:36 Dateigröße 349.59 KB Download 1.319 Download

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Arbeiten mit Laudato Sí

Die Enzyklika Laudato Sí findet weit über die römisch-katholische Kirche hinaus Beachtung: Umweltverbände, Umweltpolitiker_innen und natürlich auch evangelische Christ_innen, die sich für unsere Mitwelt engagieren, finden in den Worten von Papst Franziskus Ermutigung und wichtige Impluse.

Inzwischen gibt es auch eine Menge von Anregungen, wie mit der Enzyklika gearbeitet werden kann. Einen umfangreichen "Baukasten" bietet Misereor: www.misereor.de/laudato-si

Eine ganz knappe Zusammenfassung hat Kerstin Täubner-Benicke im Kirchenboten der Starnberger Gemeinde geschrieben. Ausführlicher dagegen ist die Arbeitshilfe der Umweltarbeit im Erzbistum München und Freising.

Laudato Sí - ganz kurz Beliebt

Kerstin Täubner-Benicke, Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Christ_innen bei Bündnis90/Die Grünen und aktives Mitglied der Kirchengemeinde Starnberg, hat die zentrale Botschaft der Enzyklika Laudato Sí für den Kirchenboten der Starnberger Gemeinde prägnant zusammengefasst.

Datum Montag, 04. Januar 2016 10:23 Dateigröße 981.23 KB Download 2.200 Download

Laudato Sí - Arbeitshilfe München-Freising Beliebt

Die Arbeitshilfe der Umweltarbeit des Erzbistums München und Freising bietet viele Impulse, wie die Enzyklika für die Gemeindearbeit fruchtbar gemacht werden kann.

Datum Montag, 04. Januar 2016 10:35 Dateigröße 437.78 KB Download 2.040 Download

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Das Logo der Klimakonfernz 2015 in ParisGottesdienste begleiten die UN-Klimakonferenz in Paris

Demonstrationen und Massenkundgebungen sind in ganz Frankreich aufgrund des Ausnahmezustandes nach den Anschlägen in Paris verboten. Gottesdienste aber kann man nicht verbieten.

Die christlichen Kirchen begleiten die Beratungen der 21. UN-Klimakonferenz mit Gebet und Gottesdiensten - auch in Paris. Kirchengemeinden, die sich im Gebet mit den Menschen in Paris verbinden wollen, finden auf der Seite von nachhaltig-predigen die liturgischen Entwürfe für den Gottesdienst in Notre Dame am 3. Dezember und den Gottesdienst zum Abschluss des Klimapilgerweges.

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Zurück ins Paradies? Ökumenischer Schöpfungstag 2015 in Füssen

Ökumenischer Schöpfungstag 2015 in Füssen "Zurück ins Paradies?" - Die Teilnehmenden waren sich einig: Wenn es ein Tor zurück ins Paradies gibt, dann muss dieses in der wunderschönen Landschaft des Allgäus rund um Füssen zu finden sein.

"Aber machen wir uns nichts vor", mahnte Jörg Dittmar, evangelisch-lutherischer Dekan in Kempten, in seiner Predigt, "wenn wir das Tor fänden, dann kämen wir nicht hinein, denn der Zugang wird von Cherubim bewacht, die uns Menschen am Zutritt hindern". Ein "Zurück ins Paradies" könne es also genauso wenig geben wie eine paradiesische Natur. "Wenn wir Natur erleben, dann erfahren wir nicht automatisch Gott", ist Dittmar überzeugt. Die Natur lehre vielmehr Dreierlei:

1) Es gibt so gut wie keinen Ort mehr, der nicht von uns Menschen gestaltet ist.
2) Die Natur ist stärker als wir - immer wieder gibt es Katastrophen, die wir nicht beherrschen.
3) Die Natur wird uns überleben: Wir Menschen sind endlich, den Planeten Erde wird es noch lange geben.

Den liebenden Gott könne man daher nicht in der Natur erkennen, sondern nur in Jesus Christus. Jesus freilich verwendet in seinen Gleichnissen immer wieder Bilder aus der Natur, um diese Liebe Gottes deutlich zu machen.

Nicht "Zurück ins Paradies" sei also das Leitmotiv für christliches Engagement, sondern die Hoffnung auf einen neuen Himmel und eine neue Erde, in denen die Erlösung wohnt. Mit den Worten des Apostels Paulus: Mensch und Natur sehnen sich gleichermaßen nach der endgültigen Erlösung durch Gott. Bereits vor der Ökumenischen Vesper hatten die Teilnehmenden des Ökumenischen Schöpfungstages für Bayern erleben können, wie Menschen ihre Verantwortung für die Natur wahrnehmen können: Der Apothekergarten im Hohen Schloss zu Füssen und das Walderlebniszentrum Ziegelwies sind Orte, an denen paradiesische Vielfalt unter dem Schutz von Menschen gedeiht.

Maria Stettner, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft der Christlichen Kirchen (ACK) in Bayern, war beeindruckt von der breiten ökumenischen Zusammenarbeit in Füssen: neben der römisch-katholischen, der evangelisch-lutherischen und der syrisch-orthodoxen Gemeinde waren auch die Freie Glaubensgemeinschaft, eine pfingstkirchliche ausgerichtete Gemeinde, und die Freie Evangelische Gemeinde bei der Vorbereitung des Schöpfungstages mit dabei. Während des Kaffeetrinkens und Abendessens in der Freien Glaubensgemeinschaft wurde die ökumenische Gemeinschaft richtig lebendig: die Mitglieder aller fünf Gemeinden hatten für mehr als 100 Menschen reichlich aufgetischt und es dauert nicht lange, bis Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft miteinander ins Gepräch kamen. Kein Wunder, dass es dabei dann nicht nur um die Schöpfung, sondern auch um die Situation der Flüchtlinge aus Syrien ging...