Sonntag, 18 November 2018
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Gottes Vielfalt: Lebensraum für alle Geschöpfe!

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Augsburg St. Thomas - Lebensraum auch für Bienen

So schnell wächst selten eine Kirchengemeinde. Gleich ein paar Tausend Mitglieder mehr hat die evangelische St.-Thomas-Gemeinde im Augsburger Stadtteil Kriegshaber seit dem Jahr 2017. Ein ganzes Volk macht sich seitdem täglich auf den Weg zur Kirche – allerdings nicht zum Gottesdienst. Im Schatten des runden Campanile wohnt ein Bienenvolk, das seitdem in der umweltbewussten Gemeinde fleißig mitarbeitet.

Ein gutes Zeichen für das Miteinander aller Geschöpfe, findet Hilmar Mante, der Umweltbeauftragte der Gemeinde.

Ein ausführlicher Bericht des Sonntagsblattes unter diesem Link.

(Foto: I. Rotsch, pixelio.de)

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Artenvielfalt auch im Landeskirchenamt

Bienen im LKA der EKiR

... allerdings der Rheinischen Kirche: "Wir haben uns deutlich vermehrt", meinte der Vizepräsident der Evangelischen Kirche im Rheinland, Dr. Johann Weusmann, in der Pressekonferenz Anfang Juni 2015 anlässlich der Ansiedlung von 200.000 Bienen in einem Gartenstück des Landeskirchenamts in Düsseldorf.

Ein tolles Beispiel dafür, wie Artenvielfalt auf kirchlichen Flächen gefördert werden kann. Den ausführlichen Bericht finden Sie unter diesem Link.

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Junge Riesen für biologische Vielfalt

Die "Jungen Riesen" an der Eugen Papst Schule in GermeringDie "Jungen Riesen" an der Eugen Papst Schule in Germering wurden am 1. Juli 2012 als Projekt der UN-Dekade für Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Das Projekt des Sonderpädagogischen Förderzentrums zeigt, dass Themen wie das Pflanzen, das Wachsen und die Pflege der Bäume einen starken Bezug zur Lebenswirklichkeit von benachteiligten jungen Menschen haben. Bei den "Jungen Riesen" arbeiten Jugendliche, Fachkräfte der Jugendsozialarbeit an Schulen der Jugendhilfe Oberbayern des Diakonischen Werkes Rosenheim und die Dipl. Biologin Claudia Müllervom Verein „Mensch und NaTour“ eng zusammen.

Das Engagement aller am Projekt Beteiligten hat die Jurorinnen und Juroren des Wettbewerbs und auch die Geschäftsstelle der UN-Dekade Biologische Vielfalt sehr beeindruckt. „Wir begrüßen es insbesondere, dass hier Jugendliche für den Erhalt der biologischen Vielfalt gewonnen werden, die in ihrem Alltag nur wenig Bezug zu Umweltthemen haben“, so Dr. Ute Magiera, Projektleiterin der Geschäftsstelle. „In diesem vorbildlichen Projekt können sie durch die eigenständige Planung ihrer Vorhaben auch wichtige Kompetenzen für ihre persönliche Zukunft erwerben. Wir finden es bewundernswert, dass diese Jugendlichen trotz ihrer oft schwierigen Lebenssituation in ihrer Freizeit aktiv für die Umwelt werden!“

Die "Jungen Riesen" sind damit das Vorzeigeprojekt der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Jugendsozialarbeit. Zwölf bayerische Einrichtungen der Jugendsozialarbeit führen in Federführung der LAG bereits seit Mitte 2011 gemeinsam mit einem qualifizierten Partner der Umweltbildung Projekte mit benachteiligten Jugendlichen durch. Gerade Jugendliche und junge Erwachsenen mit sozialen Benachteiligungen oder individuellen Beeinträchtigungen, die in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind, werden von der Umweltbildung bislang nur unzureichend erreicht. Dazu zählen auch Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Die UN-Dekade Biologische Vielfalt wurde von den Vereinten Nationen für den Zeitraum von 2011 bis 2020 ausgerufen. Ziel der internationalen Dekade ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Dazu strebt die deutsche UN-Dekade eine Förderung des gesellschaftlichen Bewusstseins in Deutschland an. Seit Juni 2012 werden wöchentlich beispielhafte Projekte zur UN-Dekade Biologische Vielfalt vorgestellt. Neue Projekte sind eingeladen, sich noch bis zum Ende der Dekade im Jahr 2020 zu bewerben. Jeder, der sich für die Erhaltung der biologischen Vielfalt durch Forschungs-, Bildungs- oder Naturschutzmaßnahmen einsetzt, kann seine Bewerbung online bei der Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt unter www.un-dekade-biologischen-vielfalt.de einreichen.

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Rückgang der Artenvielfalt schadet der Volkswirtschaft

Der Rückgang der Artenvielfalt und die Beeinträchtigung der Ökosysteme haben verschiedenen Schätzungen zufolge allein 2008 finanzielle Verluste zwischen 2 und 4,5 Billionen Euro verursacht.

Diese Summe entspricht einem Anteil von 3,3 Prozent bis 7,5 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. In den Führungsetagen der meisten Unternehmen wird die schwindende Artenvielfalt dennoch nur selten als Problem wahrgenommen. Zu diesem Schluss kommt die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) in der Studie "Biodiversity and Business Risk". Ein lesenswerter Bericht dazu findet sich auf der Seite des Forums Nachhaltig Wirtschaften.