Sonntag, 18 November 2018
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Es ist ein Gebot Gottes gleich am Anfang der Bibel im  Schöpfungsbericht, dass wir unsere Erde, die Schöpfung „bebauen und bewahren“ (1.Mose 2,15) sollen. So sind wir im Kirchenvorstand einstimmig überzeugt, mit diesem  Naturwuchs auf unserem Kirchengrundstück einen kleinen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung und des Lebens zu leisten.
Damit stehen wir nicht allein. Im Garmischer Tagblatt vom 5. April war im Bayern-Teil ein Artikel überschrieben: „Staatsforsten wollen mit neu angelegten Blumenwiesen Lebensraum für Insekten schaffen“. Man konnte im Artikel  lesen, dass der Bayrische Landtag in einem Nachtragshaushalt den Staatsforsten dafür 1,5 Millionen Euro mehr zur  Verfügung stellte. Es gehe darum, neu „Blühflächen mit heimischen Pflanzen anzulegen.“ Auch Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner stellte den 1. Weltbienentag der UNO am 20. Mai unter das Motto „Blüht hier was? Stadt und Land gemeinsam für Bienen!“
Wer ein wenig in die Welt des Lebens hineinschaut und  -horcht, bei den Menschen, aber auch den Tieren, vielleicht geliebten Haustieren, und Pflanzen, der stellt täglich fest, welches große Werk Gott mit unserer lebendigen Natur geschaffen hat, mit jedem Lebewesen, das ein Wunder ist und ein unverwechselbares, einmaliges Geschöpf. Wir sollten sehr achtsam und liebevoll mit dem Leben auf unserer Welt umgehen.

Fotos: Wolfgang Scheel