Mittwoch, 18 September 2019
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Energiewende

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Wildpflanzen-Biotop statt Maiswüste - Neues zum Energieacker

Foto by: uwe kunze_pixelio.de Wildpflanzen

Veitshöchheim. Wirtschaftlicher Nutzen gepaart mit Biotop-Charakter - die ersten Ergebnisse des deutschlandweiten Versuchs „Energie aus Wildpflanzen“ der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) klingen vielversprechend: Biomasse-Erträge von Wildpflanzen können denen von Silomais überlegen sein. Das belegen Versuche aus dem Jahr 2009 an drei verschiedenen Standorten in Deutschland mit acht unterschiedlichen, mal ökonomisch, mal ökologisch ausgerichteten Saatgutmischungen.

Eine ausführliche Pressemeldung und eine Broschüre zum Download finden Sie auf der Seite der LWG.

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Stromsparen in Bayern ist möglich! Studie des Bund Naturschutz

„Stromsparen hilft der Energiewende und dem Geldbeutel. Aber die Bayerische Staatsregierung ist weiterhin untätig. Der Bund Naturschutz hat nun die Initiative ergriffen und gemeinsam mit der Energieagentur Nordbayern die Strom-Sparpotentiale Bayerns analysiert – 40 Prozent Reduktion des Stromverbrauchs in Bayern sind heute bereits möglich und wirtschaftlich. Das Wirtschaftsministerium in München muss seine Blockadehaltung gegenüber einer effektiven Energiesparpolitik aufgeben“ fordert Prof. Dr. Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund Naturschutz in Bayern. „Minus 40 Prozent Strom gemeinsam mit einem dynamischen Ausbau von Strom mit Sonne und Wind, damit lassen sich die Atomkraftwerke in Bayern schnell und sicher abschalten“, so Weiger.

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  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Kraftwerk mit Windrädern

Ökostrom führt zu niedrigerem Strompreis

Die Einspeisung von Ökostrom führte im Jahr 2010 zu einem um 0,5 ct/kWh niedrigerem Strompreis - zumindest an der Leipziger Strombörse. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Frauenhofer ISI im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt. Insbesondere die Nachfrage nach teurem Spitzenlaststrom aus Steinkohle- und Erdgaskraftwerken sei  durch den Ökostrom gesunken.

Von dieser Situation profitieren vor allem stromintensive Unternehmen, meint Philipp Vohrer, Chef der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Gerade diese seien allerdings von der Umlage nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz ausgenommen. "Es grenzt an gezielte Desinformation, dass die EEG-Umlage immer wieder als Menetekel für eine angebliche Deindustrialisierung Detschlands strapaziert wird.", sagt er.

Quelle: UmweltBriefe vom 8.12.2011

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Countdown 2021 - die Umweltbildungsinitiative zum Atomausstieg

Titelbild Atomwende Countdown 2021"Gehen mit dem beschleunigten Atomausstieg die Lichter bei uns aus?", "Werden wir nicht doch abhängig vom Import von Atomstrom aus Tschechien?" Die Naturfreundejugend Deutschland setzt sich in dem Projekt "Countdown 2021) seit dem Jahr 2009 mit diesen und anderen Fragen auseinander.

Inzwischen sind durch das Projekt einige gut lesbare und sehr fundierte Flyer entstanden, in denen Antworten auf die Fragen zum Atomausstieg zu finden sind. Gerne verweisen wir daher auf die kostenlose Bestellmöglichkeit im Shop der Naturfreunde.

Weitere Informationen über das Projekt Countdown2021 finden Sie hier.

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Branchenstudie: 50% Erneuerbare bereits 2020 möglich!

BERLIN (dpa-AFX) - Angesichts des erstmaligen Überschreitens der 20-Prozent-Marke beim Ökostromanteil schraubt der Bundesverband erneuerbare Energien (BEE) die Ziele bis 2020 weiter nach oben. 'Die Erneuerbaren können im Jahr 2020 bereits rund die Hälfte der Stromversorgung sichern', sagt Präsident Dietmar Schütz. 'Aus technischer Sicht ist das ohne weiteres heute schon möglich.' Das sei nur eine Frage der politischen Rahmenbedingungen. Die Regierung strebt bis 2020 einen Anteil von 35 Prozent an.

Mit Blick auf die Belastung stromintensiver Firmen durch den forcierten Ausbau der Ökoenergien betonte Schütz: Ein Großteil der energieintensiven Industrie sei bereits heute von der Umlage befreit, die Stromverbraucher über den Strompreis für die Ökoförderung zahlen müssen. 'Die Erneuerbaren Energien haben außerdem nachweislich einen preisdämpfenden Effekt an der Strombörse.' Im Übrigen seien die Kosten für erneuerbare Energien in den letzten 15 Jahren um rund die Hälfte gesunken. Dieser Trend werde sich bis 2020 fortsetzen.

Kritiker halten gerade die Förderung der Photovoltaik in Deutschland für wenig effektiv. Grund: Sie wird derzeit pro Jahr mit rund sechs Milliarden Euro unterstützt, hatte aber im ersten Halbjahr nur einen Anteil von 3,5 Prozent an der Stromversorgung. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) fordert, dass die erneuerbaren Energien Schritt für Schritt marktfähig werden müssen. Die Branche betont, dass nach den massiven Anschubfinanzierungen Ökoenergie die günstigste und klimaschonendste Form sei, weil so fossile Rohstoffimporte und teure Folgeschäden vermieden würden.