Sonntag, 08 Dezember 2019
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Richard Brand, Referent für Umwelt, Klima, Energie im Landeskirchenamt der EKiR in Düsseldorf, kritisiert, dass die Krim-Krise als Anlass genommen werde, um das bestehende Moratorium in NRW in Frage zu stellen und den Einstieg in das Fracking zu legitimieren. „Für die Energiewende in Deutschland wird Fracking keinen nennenswerten Beitrag leisten können, weder kurzfristig noch langfristig “, so Brand.

Dr. Judith Kuhn, Referentin für Klima- und Energiepolitik im Institut für Kirche und Gesellschaft, weist darauf hin, dass die Förderung von Schiefergas in Deutschland weder die Energiepreise senken noch einen substantiellen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten können werde.

Die Erfahrungen in den USA zeigten, dass die förderfähigen Gasvorkommen dort viel zu hoch eingeschätzt worden seien. In Deutschland seien die Vorkommen – gemessen am Gasbedarf – eher gering. Außerdem machten die hohen Förderkosten die kommerzielle Nutzung auf absehbare Zeit unwahrscheinlich. „Aus unserer kirchlichen Sicht halten wir es für wesentlich wichtiger, die Erneuerbaren Energien konsequent auszubauen sowie die Energieeffizienz zu erhöhen und verstärkt Energie einzusparen“, so Kuhn.

Verantwortlich:

Richard Brand, 0211 / 4562 516, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Dr. Gudrun Kordecki, 02304 / 755 330, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dr. Judith Kuhn, 02304 / 755 333, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Heinrich Mühlenmeier, 05222 / 805146, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Weitere Informationen:

https://www.ekd.de/agu/themen/energie/fracking.html