Ein Blütenzweig im Vordergrund vor einer Kirchenfasade mit gotischen Fenstern im HintergrundHier finden Sie aktuelle Informationen aus der Umwelt- und Klimaarbeit in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Wir informieren Sie hier aber auch über aktuelle Umwelt- und Klimapolitische Entwicklungen in der bayerischen und deutschen Politik.

Wie wollen wir in Zukunft leben? Umwelt- und Klimaarbeit lebt von Visionen einer neuen Welt, davon ist Wolfgang Schürger überzeugt. Die über 1.100 Ehrenamtlichen der Umwelt- und Klimaarbeit gestalten diese Zukunft durch ihr Engagement. Rund 120 von ihnen waren am 25. März und 1. April 2017 zu den Landestreffen der Umweltbeauftragten gekommen.

Gruppenarbeit beim Landestreffen Süd

Reger Austausch auf der Terrasse des Landeskirchlichen Campus, Foto: Udo Kaller

Umweltmanagement wirkt - das war eine der Botschaften der Ehrenamtlichen. Wo der "Grüne Gockel" gelandet ist, da entstehen finanzielle Spielräume für die Kirchengemeinden, da wird Kirche wahrgenommen als Visionärin einer lebenswerten Zukunft. Dass die Landessynode nun den Auftrag erteilt hat, ein Integriertes Klimaschutzkonzept für die ELKB zu entwickeln, wurde von den Ehrenamtlichen freudig begrüßt. Das zeige, dass die Kirchenleitung das Engagement für den Klimaschutz unterstützt.

Dass für eine lebenswerte Zukunft auch neue Formen des Wirtschaftens nötig sind, machte Harro Colshorn, Vorstandsmitglied der Gemeinwohlökonomie Bayern e.V., in einem engagierten Vortrag deutlich: Betriebe, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen, erstellen ihre Bilanz nicht einfach nur aufgrund der Finanzzahlen, sondern weisen die Leistungen aus, die sie für das Wohl von Mensch und Mitwelt erbringen. Die Herzogsägmühle ist als erstes diakonisches Unternehmen in Bayern mit dabei!

Die ausführliche Präsentation finden Sie im Download.

Dateien:
Gemeinwohlökonomie - Wirtschaften zum Wohl von Mensch und Mitwelt Beliebt

Vortrag von Harro Colshorn, Vorstandsmitglied der Gemeinwohlökonomie Bayern e.V., bei den Landestreffen 2017

Datum Mittwoch, 05. April 2017 09:34 Dateigröße 583.2 KB Download 383 Download

Registrierte Umweltbeauftragte können auch die Ergebnisse der Arbeitsgruppen downloaden:

Am 30. November 2015 beginnt die UN-Klimakonferenz in Paris. In der Herbst-Ausgabe 2015 von umwelt-mitwelt-zukunft (Nr. 71) gehen wir der Frage nach, ob es auf der Konferenz gelingen kann, den Klimawandel zu begrenzen.

UM 71 Die Klimakonferenz in Paris Beliebt

umwelt-mitwelt-zukunft blickt auf die 21. UN-Klimakonferenz in Paris.

Datum Donnerstag, 22. Oktober 2015 11:59 Dateigröße 1.72 MB Download 2.682 Download

PÖP, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Landeskirchenamtes, hat den Beauftragten für Umwelt- und Klimaverantwortung mit einem ganz besonderen Geschenk zum 40-jährigen Jubiläum überrascht: Ein Videoclip über die Highlights aus 40 Jahren gelebter Umwelt- und Klimaverantwortung. Ganz herzlichen Dank an Johannes Minkus, den Pressesprecher der ELKB, für diese Idee!

Standbild aus dem youtu.be Video

 

Festakt 40 Jahre, Blick ins Publikum

"Die Mitverantwortung für eine menschenwürdige Zukunft angesichts der vielfältigen Umweltschäden und -bedrohungen erfordert die Mitarbeit der Kirche." - Mit diesen Worten bittet die Kirchenkanzlei der Evangelischen Kirche in Deutschland in einem Schreiben vom 2. April 1974 alle Gliedkirchen, Umweltbeauftragte zu benennen und zu einem bundesweiten Koordinierungstreffen zu entsenden. Im Mai 1974 beruft der Landeskirchenrat Siegfried Pallmann als ersten Umweltbeauftragten der ELKB - nebenamtlich. Mit einem Festakt in Fürth St. Paul hat die Landeskirche am 19. Juli dieses 40-jährige Jubiläum gefeiert.

Dennis Holdinghausen, Umweltbeauftragter der Landeskirchenstelle Ansbach, empfiehlt das Bürgerbegehren zu "Verbrechen an der Umwelt":

http://www.endecocide.eu/

...und würde sich über eine Diskussion im Forum freuen.

"Stoppen wir den Ökozid in Europa" ist eine Bürgerinitiative mit dem Ziel, die Ökosysteme zu schützen und bewahren, von denen unser aller Leben abhängt. Deshalb fordern wir die Anerkennung von schwerer Umweltzerstörung als Verbrechen. Dieses Verbrechen hat einen Namen: Ökozid.