Praxistipps zum Nachhaltigen Handeln dort, wo wir leben und arbeiten...

Wer weiß schon, was in fertigen Putzmitteln drin ist? Hinter Sammelbegriffen und chemischen Fachwörtern verstecken sich oft schädliche Inhaltsstoffe, die unsere Umwelt und Gesundheit belasten. Ein Startup will nun diese unnützen Stoffe aus dem Haushalt verbannen.

Mit dem "Sauberkasten" lassen sich wirkungsvolle Wasch- und Reinigungsmittel aus umweltschonenden Zutaten einfach selber machen. Ein erstes Crowd-Funding war erfolgreich, so dass die Saubermänner und -frauen im November ihre ersten Sauberkästen ausliefern werden. Christina Mertens, Fachfrau für umweltfreundlich Reinigen unter den kirchlichen Umweltberaterinnen und -beratern, ist begeistert: "Die haben in ihrem Kasten genau die Produkte drin, die ich bei meinen Vorträgen immer empfehle!"

Mehr dazu: http://sauberkasten.com/

Es ist die absolute Ausnahme, dass wir Pressemitteilungen von Unternehmen übernehmen. Diesen Fall finden wir allerdings so gut, dass wir die Kunde davon verbreiten wollen.
Ein Riss in der Lieblingsjacke, eine gebrochene Schnalle am Rucksack, die abgenutzte Rolle am Reisetrolley. Wer kennt das nicht? Ob Outdoor-Einsatz oder alltägliche Nutzung, selbst das beste Produkt kann mal kaputtgehen oder sich eines Tages abnutzen. Die Frage ist dann: Was tun? VAUDE sagt: Reparieren – und zwar selbst. Ab sofort stellt VAUDE als erste europäische Outdoor-Marke Reparaturanleitungen auf der internationalen Online-Plattform iFixit zur Verfügung. So können Kunden einfache Reparaturen an VAUDE Produkten selbst vornehmen und bei Bedarf auch die dafür notwendigen Ersatzteile und Werkzeuge bestellen. Damit ergänzt der Outdoor-Hersteller den hauseigenen Reparaturservice und erweitert sein Nachhaltigkeitskonzept um einen weiteren Baustein.

Dateien:
VAUDE unterstützt Repair-Plattform Beliebt

VAUDE: Reparieren statt Wegwerfen

Datum Mittwoch, 21. Dezember 2016 14:25 Dateigröße 93.12 KB Download 726 Download

Webstuhl

Foto: Dieter Schütz, pixelio.de

 

UM 72, Feb. 2016 - FairKleiden Beliebt

Kleidung nachhaltig einzukaufen ist gar nicht so einfach. "FairKleiden" lautet der Schwerpunkt von umwelt-mitwelt-zukunft im Februar 2016.

Datum Mittwoch, 10. Februar 2016 10:04 Dateigröße 5.46 MB Download 2.577 Download

Kleidung herzustellen ist ein langer Prozess. Gar nicht so einfach, dabei darauf zu achten, dass alle Arbeitsschritte fair und nachhaltig ablaufen. Unser Magazin widmet sich in der Februar-Ausgabe 2016 ausführlich der fairen Kleidung.

 

In unserer Broschüre "Nachhaltig Waschen" geben wir viele Tipps für umweltfreundliches Waschen. Einen weiteren Tipp, wie Transportaufwand minimiert werden kann, gibt Marion Handrick, Kirchenvorsteherin und Mitglied des Umweltteams der Kirchengemeinde Muhr am See:

"Ergänzend zu Ihrer sehr informativen Broschüre möchte ich noch folgenden Tipp beisteuern: Wir hatten zeitweise mit Allergien zu kämpfen und auch aus optischen Gründen waren beim Waschen mit Pulver oft Waschmittelrückstände nach dem Waschvorgang sichtbar. Ich habe mich auch mit Herstellern von Waschmaschinen unterhalten, die sich dieses Problems durchaus bewusst sind, denn mit der heutigen Technik wird sehr wasserreduziert gewaschen. Auch beim Deutschen Allergie und Asthma Bund (DAAB) wurde über dieses Thema diskutiert.

Meine persönliche Lösung, die ich nun schon seit Jahren praktiziere lautet daher, ich löse das Waschmittel vor dem Waschvorgang selbst auf. Dies ist allerdings nur mit heißem Wasser möglich, das heißt in meinem Waschraum befindet sich auch ein Heißwassergerät, ein großer Messbecher und ein Löffel. Es dauert wenige Minuten sich so sein eigenes Flüssigwaschmittel herzustellen und ich habe keine Waschmittelrückstände mehr in der Wäsche, auch wenn ich mit meinem umweltfreundlichen Waschvollautomaten auf Sparflamme wasche."

Waschmaschine, pixelio.de, Luise PfefferkornSeit einigen Jahren diskutiert die Öffentlichkeit, ob Hersteller die Lebensdauer von Produkten gezielt verkürzen. Ein solcher Verschleiß wird häufig als geplante Obsoleszenz bezeichnet. In der öffentlichen Diskussion mangelte es bislang an Daten. Deshalb hat das Umweltbundesamt eine Studie initiiert, um für ausgewählte Elektro- und Elektronikgeräte belastbare Belege zu ihrer Lebens- und Nutzungsdauer zu erheben. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben Daten von Haushaltsgroß- und -kleingeräten, von Geräten aus der Unterhaltungselektronik sowie von Informations- und Kommunikationstechnologien im Zeitraum 2004 bis 2012 analysiert. Einen Zwischenbericht hat das Umweltbundesamt am 1. März 2015 vorgestellt. Lesen Sie ihn direkt auf der Webseite des UBA!