Mittwoch, 23 Januar 2019
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Berichte / Neues vom Grünen Gockel

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Großer Bahnhof für den Grünen Gockel in Waldkraiburg

Umweltteam und Festgäste in Waldkraiburg„So gut vernetzt sind wenige Gemeinden in unserem Dekanat.“ Dekan Peter Bertram (3.v.li) war sichtbar stolz über die vielen politischen Würdenträger, die am 15. Dezember der Kirchengemeinde Waldkraiburg zur Zertifizierung mit dem Grünen Gockel gratulierten: Staatsminister Marcel Huber (vorne Mitte) betonte die Bedeutung der Kirchen als Vorbilder und Multiplikatoren des Klimaschutzes, Landrat Georg Huber (vorne rechts) bot die enge Zusammenarbeit und die Unterstützung durch die Klimaschutzmanager des Landkreises Mühldorf an, Bürgermeister Siegfried Klika (2.v.li.) freute sich, dass die Kirchengemeinde das Geothermie-Netz der Stadt nutzt.

Das Umweltteam (vorne mit Urkunde sein Sprecher Hans-Gerhard Mühlstädt) hat die Größe eines Fußballteams!

Foto: Dietmar Heller

  • Geschrieben von Bernd Brinkmann

Nun sind es über 100!

Die 100. Gemeinde mit dem grünen Gockel Floß in der Oberpfalz

In den Reihen der Einrichtungen, die auf dem Weg zum Grünen Gockel sind, dürfen wir nun auch die einhunderste Kirchengemeinde begrüßen. Unser Glückwunsch geht nach Floß in der Oberpfalz. Als kleines Dankeschön lösen wir unser Versprechen ein, dass die Kirchengemeinde eine einhundertprozentige Förderung erhält.

Das Umweltteam ist zusammen mit Pfarrerin Lisa Weniger und der kirchlichen Umweltauditorin Carmen Riebl schon fleißig bei der Arbeit. Derzeit werden die Schöpfungsleitlinien erstellt. Die Auftaktveranstaltung findet am 26.1.2014 mit Gottesdienst und Kirchenkaffee statt. Über ein paar Gäste wird sich die Kirchengemeinde sicher freuen. Deshalb herzliche Einladung. 

Auf den Bildern sind die Kirche und das Umweltteam zu sehen.

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Kick-Off für den Grünen Gockel in der brasilianischen Partnerkirche

Gruener Gockel Blumenau 2Rund 30 Mitglieder des Kirchenkreises Vale do Itajaí liessen sich auch durch den brasilianischen Unabhängigkeitstag nicht davon abhalten, ein Seminar zu besuchen, mit dem der Grüne Gockel endgültig in der brasilianischen Partnerkirche gelandet ist. Synodalpfarrer Breno Willrich machte gleich zu Beginn der Veranstaltung deutlich, warum der zweitgrösste Kirchenkreis der brasilianischen Lutheraner sich zukünftig stärker um die Umweltbilanz seiner Arbeit kümmern will: "Als unsere Vorfahren vor 150 Jahren hier ankamen, waren sie überwältigt von der Fülle des tropischen Waldes. Aber in weniger als zwei Jahrhunderten haben wir es geschafft, diese Fülle so zu reduzieren, dass unsere eigene Lebensgrundlage bedroht ist." Nélcio Lindner, Umweltwissenschaftler aus Blumenau, konnte dies mit eindrücklichen Beispielen aus dem atlantischen Küstenwald belegen. "Wir haben hier die höchste Artendichte der Welt - aber oft nur wenige Exemplare einer Art. Schon eine kleine Rodung kann hier schlimmen Schaden anrichten."

Die Gemeinden im Vale do Itajaí wollen daher in Zukunft das Verantwortungsbewusstsein ihrer Mitglieder schärfen und selber mit gutem Beispiel voran gehen. Das neue Wohn- und Verwaltungsgebäude des Kirchenkreises zum Beispiel wird Sonne und Schatten optimal nutzen, um Heiz- und Kühlaufwand zu minimieren. Ausserdem plant Breno Willrich das Haus über Solarthermie mit Warmwasser zu versorgen.

Wolfgang Schürger, der Beauftragte für Umwelt- und Klimaverantwortung, der den Kirchenkreis bei diesem wichtigen Schritt begleiten konnte, war begeistert von den Tagen in Blumenau: "Hier zeigt sich, wie viele Früchte unsere Partnerschaftsarbeit trägt. Der Synodalpfarrer kann stolz auf seinen Kirchenkreis sein: Ich habe so viele engagierte Leute erlebt, da wird es bestimmt gelingen, ein umweltfreundlicher Kirchenkreis zu werden."

  • Geschrieben von Wolfgang Schürger

Vier weitere Jahre Grüner Gockel in Tennenlohe!

Revisor, Umweltteam und Kirchenvorstand freuen sich über die Rezertifizierung

Revisor Edmund Gumpert, die Umweltteammitglieder Dieter und Karin Wiesinger, U. Schnapper, Kirchenvorstand Alexander Keimer und Pfr. Christoph Rupprecht (von links) freuen sich über die Rezertifizierung der Tennenloher Gemeinde. Am 18. Juni 2013 konnte der Revisor dem Umweltteam gute Arbeit bescheinigen und der Gemeinde Ratschläge für ihr weiteres Umweltengagement mit auf den Weg geben.

  • Geschrieben von Bernd Brinkmann

Siebter Kurs der kirchlichen Umweltauditoren ist zu Ende

Die Teilnehmer des Kurses 7 des Grünen Gockel

Am Samstag den 8.6.2013 ist nun schon der siebte Schulungskurs für kirchliche Umweltauditoren zu Ende gegangen. Die insgesamt 16 Teilnehmer haben alle das Colloquium bestanden und kontnen nach einem festlichen Gottesdienst ihre Teilnahmebestätigungen in Empfang nehmen. Überreicht wurden sie von Oberkirchenrat Detlev Bierbaum und der Synodalen Cornelia Kaiser. Mit einem festlichen Büffet im Pfarrgarten der Kirchengemeinde Nürnberg-Kraftshof klang der Tag dann aus.

Die kirchlichen Umweltauditorinnen und -auditoren begleiten Kirchengemeinden bei der Einführung des Umweltmanagementsystems Grüner Gockel. Angesichts der dramatischen klimatischen Ereignisse der letzten Wochen ist den Teilnehmenden noch einmal deutlich geworden, wie wichtig jeder kirchliche Beitrag zum Klimaschutz ist. Da ist der Grüne Gockel gerade das richtige Instrument.

Wenn auch Sie Interesse haben melden Sie sich bei der Arbeitsstelle Klimacheck und Umweltmanagement. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Der nächste Schulungskurs für kirchliche Umweltauditoren beginnt am Wochenende 18./19. Oktober in Augsburg. Es sind noch Plätze frei.

Bernd Brinkmann