Sonntag, 09 Mai 2021
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Praxistipps Grüner Gockel

Tipps und Neuigkeiten zum Grünen Gockel in der evangelischen Kirche Bayern

Nachhaltiger Fuhrpark für das Evangelische Siedlungswerk

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Das ESW - Evangelisches Siedlungswerk ist aus seinem Selbstverständnis heraus schon lange mehr als ein Wohnungsunternehmen. Daher sieht es eine besondere Verantwortung nicht nur gegenüber der Gesellschaft, sondern Nachhaltigkeit spiegelt sich auch in der Unternehmenskultur, dem Bauen und Wirtschaften, der Förderung von Kirche und Kultur und besonders in der Bewahrung der Schöpfung, also der ökologischen Nachhaltigkeit wieder.
Zahlreiche Maßnahmen wurden dabei in den letzten Jahren entwickelt, vorbereitet und umgesetzt, noch viele mehr werden folgen. Ganz aktuell hat das ESW begonnen, seinen Fuhrpark auf Elektrofahrzeuge umzustellen. Unter dem Motto: „Für Sie nachhaltig unterwegs – für uns e-klar!“ sind die Mitarbeiter*innen für die Kunden*innen in ganz Bayern „on tour“.
Mehr Informationen zum Engagement des ESW im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit finden Sie auf der Webseite.

Landeskirchenstelle: Elektromobil in eine klimafreundliche Zukunft!

LaKiSt Umweltteam 2020Umweltmanagement zahlt sich aus: für die eigene Einrichtung und für zukünftige Generationen! Diese Erfahrung hat die Landeskirchenstelle Ansbach seit dem Jahr 2016 mit dem Grünen Gockel gemacht. Schöpfungsverantwortung gehört für die Mitarbeitenden der Einrichtung zu den kirchlichen Kernaufgaben. Sie wollen daher mit gutem Beispiel vorangehen - zum Beispiel, wenn sie zu den vielen Kirchengemeinden in ihrer Zuständigkeit unterwegs sind: Die Dienstfahrzeuge auf Elektrofahrzeuge umzustellen und für eine entsprechende Ladeinfrastruktur in der Behörde zu sorgen, ist ein zentrales Ziel des neuen Umweltprogramms, das die Landeskirchenstelle im Rahmen der Rezertifizierung ihres Umweltmanagementsystems im Sommer 2020 beschlossen hat.

Die ausführliche Umwelterklärung 2020 finden Sie im Download.

Dateien:
pdf.png Umwelterklärung 2020 der Landeskirchenstelle Ansbach Beliebt
Datum Donnerstag, 14. Januar 2021 16:14 Dateigröße 6.31 MB Download 325 Download

Neuer Kurs: Auditorinnen und Auditoren für den Grünen Gockel

Am 10. September 2021 startet wieder ein Ausbildungskurs für Auditorinnen und Auditoren des kirchlichen Umweltmangements. Details dazu im Download.

Ihre Gemeinde hat schon den „Grünen Gockel“? Sie haben damit nicht nur einige Umweltprojekte angestoßen, sondern Ihrer Gemeinde oder Einrichtung auch Betriebskosten von jährlich 4.500 € und mehr eingespart, sie somit auch zukunftsfähiger gemacht? Und Sie wollen nun auch eine benachbarte Gemeinde mit ins Boot nehmen – denn gemeinsam geht noch viel mehr?

Oder sind Sie in einer der Gemeinden und Einrichtungen aktiv, die mit dem Grünen Gockel dem ehrenamtlichen Umweltengagement neuen Schwung geben möchte? Sie haben darum Lust bekommen, mehr zu wissen – vielleicht sogar mit jemandem aus Ihrem Team gemeinsam, als Tandem? Jemandem, der oder die auch Freude daran hätte, die guten Erfahrungen später an eine weitere Gemeinde oder Einrichtung in der Nähe weiterzugeben, die auch gerade in den Startlöchern steht? Und dabei nebenbei Leute kennenzulernen, die ganz das Gleiche wollen: Umwelt und Klima schützen, Schöpfung bewahren – für die Zukunft unserer Kinder und Enkel auf diesem Planeten?

Dann wäre vielleicht der neu aufgelegte Ausbildungskurs für kirchliche Umweltauditor*innen genau das Richtige für Sie.

Für Teilnehmende aus der ELKB übernimmt die Arbeitsstelle Umweltmanagement/Grüner Gockel die Kurskosten; Fahrtkosten sind im Rahmen des Ehrenamtsgesetzes von der Gemeinde bzw. durch die Einrichtung selbst zu tragen.

pdf.png Grüner Gockel Auditor Kurs Nord 2021 Beliebt

Infoflyer zum Ausbildungskurs Auditor*in Grüner Gockel

Datum Montag, 08. Februar 2021 11:26 Dateigröße 533.98 KB Download 283 Download

Kirchliche Verwaltung - engagiert für eine lebenswerte Zukunft

Der Grüne Gockel siegt - Ein Cartoon "Mit Energie für gutes Klima" - mit diesen Worten hat die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche im April 2009 Gemeinden und Einrichtungen aufgefordert, sich für ein klimabewusstes Leben und Arbeiten zu engagieren. Mehr als 100 Kirchengemeinden, aber auch über 20 Einrichtungen haben seitdem den Grünen Gockel bei sich landen lassen. Im Rahmen dieses kirchlichen Umweltmanagementsystems definieren sie regelmäßig Umweltziele und Maßnahmen, mit denen sie zu einer lebenswerten Zukunft beitragen.

"Wir können nicht Wasser predigen und selber Wein trinken", sagt Hans-Peter Hübner, als Oberkirchenrat zuständig für die kirchlichen Verwaltungen. Auch die Landeskirchenstelle Ansbach hat daher nun den Grünen Gockel eingeführt. Das Umweltmanagement des Landeskirchenamtes wurde bereits rezertifiziert. Die Umwelterklärungen der beiden obersten Dienstbehörden und eine Idee des Umweltteams im Landeskirchenamt "Umweltmanagement als Cartoon" finden Sie im Download.

pdf.png Landeskirchenamt - Umwelterklärung 2017 Beliebt

Die Umwelterklärung 2017 des Landeskirchenamtes

Datum Mittwoch, 12. Juli 2017 12:07 Dateigröße 433.72 KB Download 2.704 Download

pdf.png Landeskirchenstelle Ansbach Umwelterklärung 2017 Beliebt

Die Umwelterklärung 2017 der Landeskirchenstelle Ansbach

Datum Mittwoch, 12. Juli 2017 12:04 Dateigröße 2.48 MB Download 2.869 Download

pdf.png Grüner Gockel im Anflug - Comic Beliebt

Umweltmanagement als Cartoon - eine Idee des Umweltteams im Landeskirchenamt. Gedruckte Exemplare können im Büro des Beauftragten bestellt werden.

Um den Download zu verifizieren können Sie die SHA1-Prüfsumme benutzen:  220efc9a9a6ee5d101554a66256a6e42d05e7031

Datum Dienstag, 01. Juli 2014 13:38 Dateigröße 1.12 MB Download 4.183 Download

Umweltmanagement spart mehr als 400.000 Euro jährlich ein

Sieben Jahre nach der Empfehlung der Landessynode, Umweltmanagement einzuführen, nehmen rund 150 Gemeinden und Einrichtungen am "Grünen Gockel" bzw. "EMAS" teil. Eine ausreichende Basis, um einmal zu berechnen, was Umweltmanagement finanziell "bringt".

Von 83 Gemeinden und Einrichtungen liegen Daten von 2010 bis 2013 vor, welche die Arbeitsstelle Umweltmanagement ausgewertet hat. Der Verbrauch von Wärmeenergie ist demnach um 24 Prozent, der Stromverbrauch um knapp 23 Prozent gesunken. In Euro ausgedrückt bedeutet das, dass die Gemeinden und Einrichtungen ihren Haushalt um gut 160.000 Euro Stromkosten und um gut 240.000 Euro Heizkosten entlasten.

"Das spürt man zunächst im Einzelhaushalt", sagt Wolfgang Schürger, der landeskirchliche Beauftragte für Umwelt- und Klimaverantwortung. "Aber Finanzchef und Finanzausschuss der Synode lehren uns seit Jahren, gesamtkirchlich zu denken - natürlich wird auch die Gesamtbilanz der Landeskirche damit um 400.000 Euro entlastet."

Eine Übersichttabelle aus dem grünen DatenkontoDie Arbeitsstelle Klimacheck und Umweltmanagement ist durch die Beschlüsse der Klimasynode im April 2009 gegenwärtig nur bis Oktober 2017 gesichert. Die ehrenamtlichen Umweltbeauftragten in den Kirchenkreisen und Dekanatsbezirken, die selber viel zum Erfolg des Grünen Gockels beigetragen haben, fordern daher in einer Eingabe an die Frühjahrssynode 2016, die Arbeitsstelle zu verstetigen. "Es ist an der Zeit, dass die Synode die Umweltarbeit allgemein und insbesondere das Umweltmanagement als strategische Zukunftsaufgabe erkennt", ist Karl Fischer überzeugt, ehrenamtlicher Umweltbeauftragter für den Kirchenkreis München und Oberbayern. "Wenn jede Gemeinde Umweltmanagement einführt, dann dient das der Zukunftsfähigkeit der Kirche: es schafft finanziellen Handlungsspielraum, wir bleiben in der Gesellschaft glaubwürdig - und es ist ein Beitrag zum Gemeindeaufbau: In der Umweltarbeit engagieren sich Menschen, die vorher oft eher am Rand der Kirchengemeinde standen!"

Gerd-Otto Eckstein kann das bestätigen. Als Werksleiter bei OSRAM hat er Jahre lang Umweltmanagementsysteme an den weltweiten Standorten des Lichtspezialisten eingeführt. Die Umweltarbeit in seinem Dekanatsbezirk zu koordinieren und Kirchengemeinden bei der Einführung des Grünen Gockels zu begleiten, ist für ihn eine erfüllende Aufgabe im Ruhestand. "Wichtig ist, dass man dabei nicht das Gefühl hat, allein zu sein", sagt er, "Bernd Brinkmann, Wolfgang Schürger und Hilde Seichert leisten eine hervorragende Begleitung und Unterstützung. Und in der Vernetzung mit anderen ehrenamtlichen Umweltbeauftragten merkt man, wo es bei anderen hakt und was man von ihnen lernen kann."

Widerstände gibt es in der Arbeit natürlich immer wieder - aber spätestens, wenn der Kirchenvorstand so deutlich vor Augen geführt bekommt wie in Solln, was der Gemeinde die Arbeit dies Umweltteams finanziell "bringt", dann ist das Eis gebrochen. Christina Mertens, kirchliche Umweltauditorin, hat die Übersicht für Solln zusammen gestellt und dem Kirchenvorstand präsentiert.

pdf.png Einsparungen Solln Beliebt

Eine Zusammenstellung von Christina Mertens über die Einsparungen durch die Umweltarbeit.

Datum Sonntag, 17. April 2016 12:28 Dateigröße 47.93 KB Download 3.591 Download

Bernd Brinkmann, Leiter der Arbeitsstelle Umweltmanagement, sieht sich durch die neuen Zahlen bestätigt: "Synoden-Vizepräsident Schnell hat völlig recht, wenn er in umwelt-mitwelt-zukunft Nr. 72 fordert, dass jede Kirchengemeinde Umweltmanagement einführen soll! Ich verstehe nicht, warum die Kirchenleitung so zurückhaltend ist, das den Gemeinden vorzuschreiben - in Württemberg geht das auch!" (Dort hat die Synode vor Jahren die Gemeinden verpflichtet, ein Energiemanagement einzuführen.)