Dienstag, 02 März 2021
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Wie bekomme ich einen Grünen Gockel?

 

Mit 10 Schritten zum Erfolg

Logo3 Kopie1) Planung und Beschluss: Kirchenvorstand bzw. Einrichtungsleitung beschließt, Umweltmanagement einzuführen, und benennt eine*n Beauftragte*n für den Einführungsprozess. Ein*e kirchliche*n Umweltauditor*in begleitet das Umweltteam. Das Anmeldeformular finden Sie am Ende dieser Seite.

2) Eine Auftaktveranstaltung stellt das Projekt allen Haupt- und Ehrenamtlichen und der Öffentlichkeit vor.

3) Schöpfungsleitlinien beschreiben die Umweltziele der Kirchengemeinde / Einrichtung.

4) Durch eine Bestandsaufnahme erfasst das Umweltteam den Stand der Dinge. Strom, Wärme, Wasser, Papier, Mobilität, aber auch Schöpfungsspiritualität, Umweltbildung und rechtliche Grundlagen kommen in den Blick.

5) Bei der Bewertung ermittelt das Team, in welchen Bereichen vordringlich Handlungsbedarf besteht.

6) Das Umweltprogramm wird erstellt und vom Kirchenvorstand bzw. Leitungsgremium beschlossen. Es benennt konkrete Maßnahmen, Zeiträume und Verantwortlichkeiten mit dem Ziel, die Umwelt zu entlasten.

7) Das Umweltmanagementsystem sorgt dafür, dass die Umwelt bei allen Aktivitäten stets im Blick bleibt. Erfolge der Maßnahmen werden sichtbar.

8) Die Umwelterklärung macht alles Wichtige für interessierte Mitarbeitende und die Öffentlichkeit nachvollziehbar.

9) Beim internen Audit wird noch einmal überprüft, ob alle Schritte vollzogen sind.

10) Externe Prüfung durch eine*n kirchliche*n Umweltrevisor*in. Mit dem Zertifikat Grüner Gockel und /oder EMAS wird die Kirchengemeinde / Einrichtung zugleich Mitglied im ökumenischen Netzwerk Kirchliches Umweltmanagement (KirUm). Das Zertifikat gilt für vier Jahre.

 

Kosten

  • Begleitung des Einführungsprozesses durch externe/n Auditor/in: pauschal 600 Euro, ggf. zzgl. Fahrtkosten
  • Kosten im Zusammenhang von Veranstaltungen und Druckerzeugnissen inkl. Umwelterklärung: 300-500 Euro
  • Grüner Gockel: externe Prüfung durch kirchliche/n Umweltrevisor/in des KirUm-Netzwerks: pauschal 350 Euro für Kirchengemeinden bzw. 430 Euro für Einrichtungen zzgl. Fahrtkosten
  • EMAS: externe Prüfung durch IHK-Prüfer: je n.V.

 

Förderung

Die Hälfte der entstehenden Kosten (bis zu einer Höhe von 1.800 Euro) erstattet die Arbeitsstelle Klimacheck und Umweltmanagement (maximaler Förderbetrag: 900 Euro pro Gemeinde bzw. Einrichtung).

 

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