Freitag, 03 Juli 2020
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Das neue Corona-Virus und die weltweite Pandemie sind der Grund, warum die für November im schottischen Glasgow geplante UN-Klimakonferenz verschoben wird. Ein neuer Termin für 2021 soll später genannt werden.

Die Verschiebung ist angesichts der Ausbreitung des Coronavirus unvermeidlich – auf lange Sicht sei der Klimawandel aber die deutlich größere Bedrohung für die Menschheit, betont die UN-Klimasekretärin Patricia Espinosa.

Bei dem Treffen in Glasgow sollten die Staaten des Pariser Abkommens ihre neuen Klimaschutzzusagen vorlegen. Angesichts der fortschreitenden Erderwärmung dringen Umweltschützer darauf, jetzt schon zumindest eine deutliche Anhebung der Klimaziele fest zuzusagen.

Das deutsche Bundesumweltministerium hält bis jetzt am Petersberger Klimadialog Ende April fest. Den Klimadialog mit 35 Ministern per Videokonferenz zu veranstalten ist einfacher, als eine Konferenz mit 30.000 Teilnehmern zu veranstalten.

Foto: Uwe Kunze, pixelio.de