Mittwoch, 18 September 2019
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Zum Beginn der Ökumenischen Schöpfungszeit 2019 hat der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann am 6. September auf der Bundesgartenschau in Heilbronn auf die notwendigen Impulse der Kirchen für die Bewahrung der Schöpfung verwiesen: „Um die Schöpfung Gottes zu bewahren, brauchen wir die Impulse der Kirchen, wo und wie Nachhaltigkeit noch stärker unser gesellschaftliches Miteinander und unsere politischen Entscheidungen prägen kann. Wir brauchen ihre Kritik, wo wir als Einzelne, als Politiker, als Gesellschaft hinter unseren Ansprüchen zurückbleiben und in alte Muster zurückfallen. Und wir brauchen das gute Beispiel kirchlicher Einrichtungen und Projekte, in denen nachhaltiges Handeln glaubwürdig und ermutigend vorgelebt wird“, erklärte Kretschmann in seiner Eröffnungsrede.

„Heute haben wir die Chance, Augen, Ohren und alle Sinne für Gottes Schöpfung zu öffnen und so dem Geheimnis des Lebens neu auf die Spur zu kommen.“ Dies betonte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland, Erzpriester Radu Constantin Miron. Zugleich erinnerte er daran, dass orthodoxe Christen bereits seit 1989 einen Schöpfungsfeiertag begehen. Seit dem Zweiten Ökumenischen Kirchentag 2010 werde die Ökumenische Schöpfungszeit  von allen christlichen Kirchen in Deutschland gefeiert. SIe beginnt am ersten Freitag im September und endet am 4. Oktober, dem Festtag des Heiligen Franziskus.

Highlight der Schöpfungszeit in Bayern ist der Ökumenische Schöpfungstag in Niederaltaich am Sonntag, den 22. September, unter dem Motto "Salz der Erde - Wasser des Lebens".

Foto v.l.n.r.: Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele (ACK Baden-Württemberg), Bischof Harald Rückert (ACK Deutschland), Erzpriester Radu Constantin Miron (ACK Deutschland), Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Copyright: ACK Deutschland)