Landessynode Coburg, Foto: PÖP/ELKB

Im Frühjahr 2009 hat sich die Landessynode der ELKB intensiv mit den Herausforderungen des Klimawandels beschäftigt und Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen empfohlen, ein Umweltmanagementsystem wie den Grünen Gockel einzuführen. 106 Kirchengemeinden und 21 Einrichtungen betreiben heute solchen Klimaschutz "von unten", an der Basis unserer Kirche.

Ebenfalls 2009 begannen die ersten Gliedkirchen der EKD, gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundes, Integrierte Klimaschutzkonzepte zu erarbeiten. Diese beschreiben landeskirchenweit, also gleichsam "von oben", Möglichkeiten, Treibhausgasemissionen zu verringern, Energie einzusparen und insgesamt nachhaltig zu handeln. Damit diese Ziele umgesetzt werden, bedarf es dann natürlich ebenfalls des Engagements "vor Ort".

Die bayerische Landesynode hat bei ihrer Frühjahrstagung 3017 in Coburg den Auftrag erteilt, auch für die ELKB ein Integriertes Klimaschutzkonzept erstellen zu lassen. Das zeigt, dass es die Synode ernst meint, wenn sie in dem Perspektivpapier "Profil und Konzentration" "nachhaltig und gerecht haushalten" als eine von fünf Grundaufgaben von Kirche im 21. Jahrhundert definiert.

Das Integrierte Klimaschutzkonzept wird die verschiedenen Aktivitäten bündeln, die es in der Landeskirche bereits gibt, und es wird Chancen und Perspektiven aufzeigen, wie nachhaltige und gerechte Haushalterschaft an den verschiedenen Orten unserer Kirche gelebt werden kann.

umwelt-mitwelt-zukunft 76 zeigt, was andere Landeskirchen mit ihrem Integrierten Klimaschutzkonzept bereits erreicht haben - und dass auch wir in Bayern uns mit unseren bisherigen Aktivitäten nicht verstecken brauchen.

Dateien:
UM 76 - Klimaschutz in den Landeskirchen Beliebt

Das Umweltmagazin 76 blickt auf die Klimaschutzaktivitäten in den verschiedenen Landeskirchen.

Datum Freitag, 07. Juli 2017 12:15 Dateigröße 889.08 KB Download 697 Download